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VT Standart Methode - Prüfungsfragen

Total questions: 37

Worksheet time: 28mins

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1.

Welche Faktoren tragen laut dem kognitiven Modell der sozialen Phobie nach Clark & Wells am ehestens zur Aufrechterhaltung der Störung bei? Wähle 3 Antworten!

a)

erhöhte Selbstaufmerksamkeit

b)

Mangel an sozialen Kompetenzen

c)

Sicherheitsverhalten

d)

Verstärkerverlust

e)

verzerrte Vorstellungen des sozialen Selbst

2.

In Kanfers „Verhaltensgleichung“ werden die bedingenden und stabilisierenden Zusammenhänge von Verhalten beschrieben, die im Rahmen der Verhaltensanalyse für die Behandlung relevant sein können.

Wie nennt man die Beziehung zwischen Verhalten und Konsequenzen in diesem Modell?

(a)  

3.

Die Eltern sind unsicher auf Bezug auf ihr Verhalten dem Kind gegenüber. Wenn der Junge morgens über Bauchschmerzen klagt, dafür mit Einverständnis der Eltern meistens zuhause bleiben, soll sich aber am Nachmittag bemühen die Hausaufgaben zu erledigen.

Wie nennt man den in der psychoanalytischen Literatur beschriebenen „sozialen Vorteil“, den das Kind unter den geschilderten Umständen durch die Schmerzsymptomatik erzielt?

(a)  

4.

Welcher der folgenden Mechanismen bzw. Aspekte wird in der Theorie des Zwangsprozesses (Coercion Theory) am ehesten herangezogen, um dessen Aufrechterhaltung in der Interaktion zwischen Eltern und Kindern bzw. in der Partnerschaft zu erklären?

a)

Kollusion

b)

negative Verstärkung

c)

Preparedness

d)

Prompting

e)

Sensitivierung

5.

Sie entwickeln ein Konzept für eine stationäre psychotherapeutische Behandlung für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Damit selbstverletzende Verhaltensweisen nicht durch Aufmerksamkeit und Zuwendung seitens des Personals oder anderer Patienten verstärkt werden, werden die Patienten gebeten, sich zwei Stunden in ihrem Zimmer aufzuhalten, wenn sie ein solches Verhalten zeigen. Welche lerntheoretische Technik wird hier genutzt?

a)

Belohnung

b)

intermittierende Verstärkung

c)

Modelllernen

d)

negative Verstärkung

e)

Time-Out

6.

Welche der folgenden verhaltenstherapeutischen Vorgehensweisen ist nach dem aktuellen Stand der Forschung bei der sozialen Phobie nicht Erfolg versprechend?

a)

Aufmerksamkeitstraining zur Reduktion von Selbstaufmerksamkeit

b)

soziales Kompetenztraining, bei dem individuelle Defizite erfasst und gezielte Übungen abgestimmt auf situationsgerechte und persönlich angemessene Ziele durchgeführt werden

c)

Stabilisierung des Sicherheitsverhaltens des Patienten

d)

Verhaltensexperimente zur Überprüfung konkreter Befürchtungen

e)

Videofeedback zur Korrektur von verzerrten Vorstellungsbildern

7.

Bei der Behandlung von Patienten mit somatoformen Störungen gilt am ehesten folgende Behandlungsempfehlung:

a)

Auf eine vollständige Exploration der Symptomatik und der Anamnese muss zur Vermeidung von Fixierung auf die Körperbeschwerden verzichtet werden.

b)

Aufmerksamkeits- und Gedächtnisverzerrung spielen bei Patienten mit somatoformen Störungen keine Rolle und somit auch nicht für die Therapie.

c)

Die Glaubhaftigkeit und Legitimität der Beschwerden sollte in Frage gestellt werden.

d)

Die Terminplanung zur Vorstellung in der Praxis sollte zur Vermeidung positiver Verstärkung des problematischen Krankheitsverhaltens zeitkontingent, nicht symptomkontingent erfolgen.

e)

Erst zu einem späten Zeitpunkt in der Behandlung des Patienten soll darauf hingewiesen werden, dass psychosomatische Zusammenhänge zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Beschwerden beigetragen haben können.

8.

Nachdem ein Angstpatient in einem verhaltenstherapeutischen Sicherheitstraining erlernt hat, seinem Chef die Meinung zu sagen, ruft seine Frau empört den Therapeuten an, da er auch in seiner Familie immer öfter seine Meinung gegen die anderen durchsetzen wolle.

Wie nennt man den Lernvorgang bei diesem Patienten?

a)

Gegenkonditionierung

b)

Gegenübertragung

c)

Reizdiskrimination

d)

Reizgeneralisation

e)

Shaping

9.

Welcher Begriff ist zentral für das kognitiv-verhaltenstherapeutische Erklärungsmodelle der Paartherapie?

a)

Delegation

b)

Klarheit von Grenzen

c)

Kollusion

d)

Kommunikationsmuster

e)

Zwangsprozess

10.

Welche verhaltenstherapeutische Technik erweist sich bei Zwangsbehandlungen als besonders effektiv?

a)

Exposition mit Reaktionsverhinderung

b)

Reaktionsumkehr

c)

systematische Desensibilisierung in sensu

d)

Time-out

e)

Token economy

11.

Reaktionsumkehr (habit reversal) ist ein wirksames Verfahren zur Behandlung von

a)

depressiver Verstimmung

b)

Einnässen

c)

mutistischer Störung

d)

Störung des Sozialverhaltens

e)

Tic-Störungen

12.

Welches der genannten Paradigmen ist der lerntheoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie nicht zuzuordnen?

a)

inzidentelles Lernen

b)

klassisches Konditionieren

c)

kognitives und soziales Lernen

d)

Modelllernen

e)

operantes Konditionieren

13.

Der Vater von Klaus ist aufbrausend und wird schnell verbal aggressiv. Die ganze Familie richtet sich nach seinen Wünschen. Im Kindergarten fällt auf, dass Klaus eigene Wünsche mit Wutausbrüchen und durch aggressives Verhalten anderen Kindern gegenüber durchsetzt.

Welche Form des Lernens wird mit diesem Fallbeispiel verdeutlicht?

(a)  

14.

Ein Ehepaar kommt in die psychologische Praxis und schildert als Problem die immer wiederkehrenden Angstzustände der Frau. Dies habe dazu geführt, dass inzwischen nur noch wenige Kontakte zu Freunden bestünden und dass sämtliche Besorgungen vom Mann zu erledigen seien. Im weiteren Verlauf ergibt sich, dass die Frau schon als Kind sehr ängstlich war und schwierige Dinge von ihrer Mutter erledigt wurden. Als typisches Ereignis wird eine Begebenheit der letzten Woche geschildert: der Mann muss dringend auf Geschäftsreise. Seine Frau reagiert entsetzt, traurig. Sie bedrängt ihn, wenigstens einige wichtige Dinge mit den Behörden zu erledigen und seine Reise etwas zu verschieben. Als ihr Mann einwilligt, einen Tag später als geplant zu fahren, ist sie sofort sehr erleichtert und blühte regelrecht auf.

Welcher Variablen der Verhaltensanalyse (S-O-R-K-C-Schema) ist der Aspekt „sofortige Erleichterung“ zuzuordnen, sofern sie das Problem der Frau als Fokus herausgreifen?

(a)  

15.

Was trifft für den Begriff „preparedness“ zu?

a)

er beschreibt den Zielzustand, der in der kognitiv-behavioralen Therapie von Prüfungsängsten erreicht werden soll

b)

er bezieht sich auf die biologisch-evolutionäre Einbettung von Lernprozessen

c)

er ist ein Kernkonzept des Selbstinstruktionstrainings von D. Meichenbaum

d)

er stützt sich bislang nicht auf überzeugende empirische Befunde

e)

er unterstreicht, dass bei der Entstehung von Ängsten bestimmte Assoziationen leichter gebildet und langsamer gelöscht werden als andere

16.

Ein 35 -jähriger Patient klagt wiederholt über massive Brustschmerzen, stechen in der Herzgegend und Schmerzen im linken Arm, die seit mehreren Monaten auftreten. Die Schmerzen hielten manchmal stundenlang an, würden von Herzrhythmusstörungen, Mundtrockenheit und Kribbeln im linken Arm begleitet. Er glaubt, dass mit seinem Herzen etwas nicht in Ordnung sei und befürchtet, einen Herzinfarkt zu erleiden. Wiederholt suchte er den ärztlichen Notdienst drauf. Auch die bisher konsultierten Fachärzte (Internist, Neurologe/Psychiater, Neurochirurg) konnten keinen organischen Befund erheben.

Welche der folgenden Diagnosen ist am ehesten für den Patienten zutreffend?

a)

die subjektive Sensibilitätsstörung

b)

Körperdysmorphe Störung

c)

Neurasthenie

d)

Panikstörung

e)

somatische autonome Funktionsstörung

17.

Welche der genannten Verhaltensweisen des Patienten passt am wenigsten in das übliche Verstärkermuster von Patienten mit körperlichen Symptomen ohne organischen Befund?

a)

der Patient bewertet seine körperlichen Beschwerden eindeutig als Signale für einen drohenden Herzinfarkt, er reagiert mit Angst und weiterer physiologischer Erregung.

b)

der Patient fordert von den Ärzten immer wieder medikamentöse Behandlungen, um eine Linderung seiner Beschwerden zu erreichen.

c)

der Patient realisiert ein ausgeprägtes „Checkig“ seines Körpers, um auf eventuelle Gefährdung rechtzeitig zu reagieren.

d)

der Patient sucht regelmäßig verschiedene Ärzte auf, um durch umfassende Untersuchung eine genaue Diagnose zu erhalten.

e)

der Patient versucht seine Belastungsgrenze durch Wiederaufnahme des Kraftsports zu testen.

18.

Im Verlaufe der Behandlung des Patienten kommen unterschiedliche Therapiemethoden in Betracht.

Welche der folgenden Therapieansätze ist bei Patienten mit somatische autonome Funktionsstörung, ohne organischen Befund langfristig am wenigsten indiziert?

a)

Einnahme von Anxiolytika

b)

Erarbeitung eines realistischen Gesundheitsbegriffsbegriffs

c)

kognitive Umstrukturierung

d)

Reduktion von Kontrollverfahrens

e)

Stressbewältigungstraining

19.

Ein zwölfjähriger Junge wird von seinen Eltern in der psychotherapeutischen Praxis vorgestellt. Sie berichten verzweifelt, dass der Junge immer wieder ohne Anlass wie unter Zwang obszöne Äußerung mache, die eigentlich seinem Wesen nicht entsprechen. Wie bezeichnet man das beschriebene Phänomen?

(a)  

20.

Im weiteren Gespräch schildern die Eltern, dass der Junge schon seit mehr als 2 Jahren häufig unwillkürliche motorische Bewegungen wie Grimassieren und Schulterzucken mache. Außerdem würde er plötzlich hüpfen und in die Hände klatschen. Merkwürdig sei auch, dass er gerade gesprochene Wörter häufig viele Male wiederhole. Welche Verdachtsdiagnose ist aufgrund der Beschreibung der Eltern am ehesten zu formulieren?

(a)  

21.

Sowohl der Junge als auch seine Eltern sind durch die Symptomatik sehr belastet und wünschen eine baldige Reduzierung der Symptome. Neben einer medikamentösen Behandlung empfehlen Sie eine Psychotherapie. Welche der nachstehenden Behandlungsverfahren ist als erfolgversprechendste zu empfehlen?

a)

Diskriminationstraining

b)

Löschung

c)

Reaktionsumkehr

d)

Selbstinstruktionstraining

e)

Spieltherapie

22.

Eine Patientin berichtet über schwere Angstzustände. Sie verspüre ein richtiges Panikgefühl, die Brust schnüre sich zusammen, sie habe das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und ihr werde ganz schwindlig. Meist fange sie dann auch noch an zu schwitzen. Zu den Beschwerden komme es vor allem dann, wenn sie in einer Schlange an einer Kasse stehe. In der letzten Zeit seien die Symptome aber auch beim U-Bahnfahren, im Auto und im Bus aufgetreten. Mittlerweile löse bereits der Gedanke, dass Sie einkaufen gehen solle, leichte Angstzustände aus. In der Regel verlasse sie diese Situationen so schnell wie möglich, gehe an die frische Luft und verschaffe sich so Erleichterung.

In einer am „SORKC-Schema“ nach Kanfer ausgerichteten Verhaltensanalyse klären Sie die Bedingungen der Entstehung und Aufrechterhaltung des Störungsbildes der

Patientin ab. Welche der nachfolgenden Zuordnungen entspricht nicht diesem Modell?

a)

S: Schlange an der Kasse, U-Bahn fahren

b)

Rph: Brust schnitt sich zusammen, Schwindel, schwitzen, Atemnot

c)

Re: Panik, Angst

d)

Rm: Verlassen der Situation, Gang an die frische Luft

e)

K: kurfristig gesteigerte Angst

23.

23. Welches lerntheoretische Prinzip erklärt die Ausweitung bei Ängsten?

(a)  

24.

Eine Patientin berichtet über schwere Angstzustände. Sie verspüre ein richtiges Panikgefühl, die Brust schnüre sich zusammen, sie habe das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und ihr werde ganz schwindlig. Meist fange sie dann auch noch an zu schwitzen. Zu den Beschwerden komme es vor allem dann, wenn sie in einer Schlange an einer Kasse stehe. In der letzten Zeit seien die Symptome aber auch beim U-Bahnfahren, im Auto und im Bus aufgetreten. Mittlerweile löse bereits der Gedanke, dass Sie einkaufen gehen solle, leichte Angstzustände aus. In der Regel verlasse sie diese Situationen so schnell wie möglich, gehe an die frische Luft und verschaffe sich so Erleichterung.

Welches der genannten verhaltenstherapeutischen Verfahren kommt aufgrund der geschilderten Symptomatik am ehesten in Betracht?

a)

Entspannungsverfahren

b)

kognitive Umstrukturierung

c)

Konfrontationsbehandlung

d)

Problemlösetraining

e)

Selbstsicherheitstraining

25.

Eine junge Frau klagt über mehrere Essanfälle täglich, denen regelmäßiges Erbrechen folge. Sie beschreibt, dass nach dem Erbrechen ihre Angst vor Gewichtszunahme kurzzeitig abnehme. Wie heißt der beschriebenen Lernmechanismus, der zur Stabilisierung der Essanfälle führt?

a)

klassisches Konditionierung

b)

negative Verstärkung

c)

Reaktionsverhinderung

d)

Reizdiskrimination

e)

Stimuluskontrolle

26.

Mit welchem lerntheoretischen Konzept lässt sich aus verhaltenstherapeutischer Sicht die Entstehung von Fetischismus erklären?

a)

Intermittierende der Verstärkung

b)

klassische Konditionierung

c)

Modelllernen

d)

negative Verstärkung

e)

operante Konditionierung

27.

Frau H. hatte als Kind starke Angst vor dem Zahnarzt. Jetzt als Erwachsene geht sie zu einem anderen Zahnarzt in einer anderen Stadt. Doch immer, wenn sie an ihren Termin beim Zahnarzt denkt, fängt ihr Herz an heftig zuschlagen. Bei Verschiebung des Termins lässt das Herzrasen rasch nach. Geben Sie – entsprechend dem 2 Faktoren Modell (Mowrer) – die Lernparadigmen an, nach denen sich das Auftreten des Herzrasens und das Nachlassen des Herzrasens am besten erklären lassen!

Auftreten des Symptoms - Nachlassen des Symptoms

a)

klassisches Konditionieren - Konditionierung höherer Ordnung

b)

klassisches Konditionieren - operantes Konditionieren

c)

operantes Konditionieren - klassisches Konditionieren

d)

operantes Konditionieren - Konditionierung höherer Ordnung

e)

operantes Konditionieren - operantes Konditionieren

28.

Sie begeben sich mit einem Patienten, der unter einer Agoraphobie leidet, in eine Angst besetzte Situation. Mit dem Patienten wurde besprochen, dass er so lange in der Situation bleibt, bis sich seine Angst verringert. Welches Prinzip soll dabei in erst Linie wirksam werden?

a)

Belohnung

b)

Habituation

c)

Reaktionsgeneralisierung

d)

Reizgeneralisierung

e)

reziproke Hemmung

29.

Nach neueren lerntheoretischen Vorstellungen basiert Extinktion nicht, wie man früher annahm, auf einer Elimination der gelernten Reaktionen. Sie stellt vielmehr eine neue Lernerfahrungen dar, durch die der konditioniert Stimulus (CS) mit einer neuen Informationen assoziiert wird (zum Beispiel derjenigen, dass kein unkonditionierter Stimulus, US mehr folgt). Welche aus der modernen Lernforschung bekannten Phänomene sprechen für diese Sichtweise? Wählen Sie 4 Antworten!

a)

Erneuerungseffekt (renewal)

b)

Potenzierung (potentiation)

c)

schneller Wiedererwerb (reacquisition)

d)

Spontanerholung (spontaneous recovery)

e)

Wiedereinsetzen der Reaktion (reinstatement)

30.

Mit welchem Terminus wird das Absinken der Reaktionswahrscheinlichkeit zentral nervöser Strukturen bzw. das Absinken motorischer und/oder sensorischer Reaktionen bei wiederholter Reizdarbietung, dass von der Adaptation abgegrenzt werden kann, bezeichnet?

(a)  

31.

Welche der nachfolgenden Begrifflichkeiten kennzeichnen Grundtypen von Verstärkungsplänen? Wählen Sie zwei Antworten!

a)

Quotenpläne

b)

Variabilitätspläne

c)

Sequenzpläne

d)

Intervallpläne

e)

Odds Ratio-Pläne

32.

Ein diagnostisches Standardverfahren in der Verhaltenstherapie ist die Bedingungsanalyse nach dem SORKC-Modell.

Welche der in den nachfolgenden Antwortalternativen genannten Faktoren gehören NICHT zum SORKC-Modell?

Wählen Sie 2 Antworten!

a)

Kontigenz

b)

Operante Konditionierung

c)

Stimulus

d)

Sekundäre Faktoren

e)

Cluster

33.

In der Verhaltensgleichung, die ursprünglich von Kanfer & Phillips formuliert wurde, bezieht sich folgende Kombination zweier Variablen am ehesten auf das klassische Konditionieren:

a)

Organismus – Reaktion

b)

Reaktion – Konsequenz

c)

Stimulus – Organismus

d)

Stimulus – Reaktion

e)

Organismus – Stimulus

34.

Im Rahmen der operanten Verhaltensänderung werden die dem Verhalten antezedenten internen oder externen Hinweisreize (diskriminative Stimuli) bzw. Rahmenbedingungen so gestaltet, dass das Zielverhalten hervorgerufen und das ungünstige Verhalten möglichst nicht ausgelöst wird. Ein Beispiel dafür findet sich im Rahmen der Behandlungen von Insomnien und ist die gezielte Gestaltung der Reizbedingungen beim Einschlafen.

a)

intermittierende Verstärkung

b)

locus of control

c)

shaping

d)

Stimuluskontrolle

e)

yoked control variation

35.

Zur Unterstützung von Patienten bei der Erlernung neuer Verhaltensweisen können in konkreten Übungssituationen gezielte Hilfestellungen durch den Therapeuten eingesetzt werden. Dies kann durch unmittelbares Nachhaken, verbale Ermunterung, spezifische Instruktionen bzw. Hinweise oder durch tätige Unterstützung o. Ä. geschehen. Dadurch macht der Therapeut den Patienten unmittelbar auf den richtigen Zeitpunkt bzw. auf die Auswahl einer gewünschten Verhaltensweise aufmerksam.


Wie wird dieses operante verhaltenstherapeutische Vorgehen am besten bezeichnet?

a)

Fading

b)

Focusing

c)

Modeling

d)

Prompting

e)

Shaping

36.

Welche der nachfolgenden Aspekte sind im SORKC-Schema der O-Variable zuzurechnen?

Wählen Sie 2 Antworten!

a)

Emotionale Instabilität

b)

Intermittierende Verstärkung

c)

Kontingenz-Kontiguität

d)

Negative Bewältigungserwartung

e)

Negative Verstärkung

37.

Im Rahmen operanter Methoden spielt negative Verstärkung eine wichtige Rolle.


Was versteht man am ehesten unter negativer Verstärkung?

a)

die Beendigung eines aversiven Reizes

b)

die Belohnung von negativem Verhalten

c)

eine Bestrafung negativen Verhaltens

d)

eine Bestrafung von erwünschtem Verhalten

e)

eine negative Reaktion des Patienten auf eine Belohnung