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Lernen VO11 und VO12

Total questions: 18

Worksheet time: 13mins

Name
Class
Date
1.

Von wem stammt der Begriff des Habitus?

a)

Skinner

b)

Bandura

c)

Bourdieu

d)

Piaget

2.

Welche Aussagen treffen auf die Entstehung und Prägung des Habitus nach Bourdieu zu?

a)

Der Habitus wird hauptsächlich in der frühen Kindheit durch Sozialisation geprägt.

b)

Der Habitus ist ein Produkt der individuellen Wahl und unabhängig von der sozialen Herkunft.

c)

Die kulturelle und materielle Ausstattung der Familie beeinflusst die Ausprägung des Habitus maßgeblich.

d)

Der Habitus kann sich im Laufe des Lebens durch neue soziale Erfahrungen verändern, bleibt aber an die Herkunft gebunden.

3.

Was stimmt hier (lose gesprochen): Der Habitus...

a)

bezeichnet, wie sich Personen verhalten

b)

wird sozial vererbt

c)

Hängt stark von der Situation ab

d)

vermittelt zwischen Struktur und Praxis

4.

Was stimmt alles: Kapital bezeichnet bei Bourdieu (auch)

a)

das Vermögen (=Können) von Personen

b)

den materiellen Besitz von Personen

c)

die Vorstellungen und Werte, die Personen von der Welt haben

d)

die Resourcen, auf die Personen zurückgreifen können

5.

Welche Formen von kulturellem Kapital gibt es?

a)

soziales

b)

inkorporiertes

c)

subjektives

d)

objektives

6.

Was bezeichnet inkorporiertes kulturelles Kapital?

a)

Das Essen, welches man isst (z.B. vegan usw.)

b)

Die Kunstvorstellungen

c)

Die Schulbildung

d)

Die Zeugnisse

7.

Was bezeichnet objektives kulturelles Kapital?

a)

Die Konzerte, die man besucht

b)

Die Bücher, die man zu Hause hat

c)

Die Zeugnisse, die man hat

d)

die "Positionen", die man hat (im Verein, Beruf,...)

8.

Was beeinflusst unmittelbar das soziale Kapital?

a)

Das Prestige (=soziale Ansehen), welches man hat

b)

die Freund/inn/en, die man hat

c)

das soziale Engagement, welches man hat

d)

die Verwandten, die man hat

9.

Was stimmt für das symbolische Kapital?

a)

Bezeichnet das Ansehen, das man hat

b)

Ist weniger wichtig, als die anderen

c)

Ist wichtiger als die anderen

d)

Baut auf den anderen Kapitalien auf

10.

Was stimmt für die (Sinus-)Milieus?

a)

Ist eine Weiterführung des Klassenbegriffs

b)

Ist eine Alternative zum Klassenbegriff

c)

Ersetzt den Klassenbegriff

d)

Macht den Klassenbegriff obsolet

11.

Was zeigt der Milieubegriff?

a)

Werthaltungen sind nicht schichtabhängig

b)

Es gibt große Gruppen mit ähnlichem Habitus

c)

Personen sind sehr unterschiedlich

12.

Der Zusammenhang zwischen Leistungen in der Schule und familiärer Bildungshintergrund ist im Vergleich zu anderen Ländern in Österreich

a)

druchschnittlich (=wie in anderen Ländern auch)

b)

höher

c)

niedriger

13.

Wie kann man sich die starke "Bildungsvererbung" in Österreich erklären?

a)

wenig Förderung in der Schule

b)

großer Einfluss der Kapitalien

c)

frühe Selektion in Schultypen

d)

Vorstellungen von Begabung

14.

Welche Aspekte umfasst ein "Growth Mindset"

a)

Vorwissen über die zu lernenden Inhalte

b)

Wissen über Lernen und Lernprozesse

c)

Wissen darum, wie Dinge wachsen

d)

Glaube an die eigenen Fähigkeiten

15.

"Learned helplessness"

a)

führt zu frühem Aufgeben

b)

unterscheidet sich deutlich von anderen Formen der Hilflosigkeit

c)

kann durch Lehrpersonen erzeugt werden

d)

hat ein schwaches Selbstbewusstsein als Vorbedingung

16.

Was ist (vermutlich) das wichtigste (Teil-)Element eines "Growth Mindset"?

a)

Das Wissen um wie man Lernen kann

b)

Der Glaube an den Sinn von Anstrengung

c)

Das wachstums-orientierte Feedback

d)

Hohe Erwartungen an die Leistungs-fähigkeit

17.

Was braucht es, damit Kinder mit einem "Growth Mindset" lernen können?

a)

Kenntnis von kognitiven Lernstrategien

b)

Selbstkontrolle und Selbstregulations-stratgien

c)

Motivations-strategien

d)

Strategien für den Umgang mit Ressourcen

18.

Wie kann Re-attrubierung gelingen?

a)

mit unmittelbaren Feedback

b)

mit unmittelbarer Selbstkontrolle der Lernenden

c)

Mit speziellen Aufgaben-stellungen

d)

durch Modellierung der Lehrpersonen