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Exphys2_Quiz9

Total questions: 8

Worksheet time: 6mins

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1.

In einem endlich hohen Kasten zwischen x = 0 und x = a (Potential V0 außerhalb des Kastens)

a)

ist die Schrödingergleichung 2m2(EV(x))ψ(x)\frac{2m}{ℏ^2}(E-V(x))ψ(x) + ψ(x)=0+\ ψ''(x)=0

für x < 0, 0 ≤ x ≤ a und x > a separat zu lösen

b)

ergeben sich als Lösung stehende Wellen innerhalb und außerhalb des Kastens, wobei die Amplitude der Welle außerhalb kleiner ist

c)

ist die Wellenfunktion außerhalb des Kastens überall Null

d)

ist die Wellenfunktion außerhalb des Kastens eine reelle Exponentialfunktion

e)

entspricht die Schrödingergleichung außerhalb des Kastens der Schwingungs-DGL

2.

Die Lösung der Schrödingergleichung im Inneren eines endlich hohen Kastens zwischen x=0 und x=a

a)

ist dieselbe wie für den unendlich hohen Kasten

b)

ist mit demselben Ansatz wie für den unendlich hohen Kasten zu erhalten

c)

ist eine stehende Welle mit derselben Wellenlänge wie im unendlich hohen Kasten λn=2anλ_n=\frac{2a}{n}

d)

ist eine stehende Welle mit derselben Amplitude wie im unendlich hohen Kasten

e)

führt aufgrund der Randbedingungen zur Quantenzahl n des Zustands eines Teilchens im Kasten

3.

Die Lösung der Schrödingergleichung eines endlich hohen Kastens zwischen x=0 und x=a

a)

muss bei x = 0 und x = a stetig differenzierbar sein

b)

ist für x < 0 eine Exponential-Funktion mit negativem Exponenten

c)

ist für x > a eine Exponential-Funktion mit negativem Exponenten

d)

ist außerhalb des Kastens charakterisiert durch die Abklinglänge l mit 1l=q=\frac{1}{l}=q= 2m(V0E)2\sqrt{\frac{2m(V_0-E)}{ℏ^2}}

e)

hat für E > V0 nur Sinus- oder Cosinusfunktionen als Lösung

4.

Tunneleffekt

a)

ein Teilchen kann eine Potentialbarriere von endlicher Höhe auch dann überwinden, wenn seine Energie geringer als die „Höhe“ der Barriere ist

b)

Die Tunnelwahrscheinlichkeit ergibt sich aus dem Quotienten der Quadrate der Wellenfunktionen hinter und vor der Barriere

c)

Die Tunnelwahrscheinlichkeit nimmt exponentiell mit der Dicke der Barriere ab

d)

Die Tunnelwahrscheinlichkeit nimmt mit der Masse des Teilchens zu

e)

Das Teilchen hat in der Barriere die Aufenthaltswahrscheinlichkeit Null

5.

Ein Wasserstoffatom

a)

besteht aus 1 Positron und 1 Elektron

b)

ist ein 3-dimensionaler Kasten mit V(r)=e24πε01rV(r)=-\frac{e^2}{4\piε_0}\frac{1}{r}  (Coulombpotential)

c)

hat eine kugelsymmetrische Wellenfunktion mit den Kugelkoordinaten (r, φ, z)

d)

hat aufgrund der Dreidimensionalität 3 Quantenzahlen (qz): Haupt-qz n, Bahndrehimpuls-qz l und magnetische Qz ml

e)

hat zusätzlich die Spinquantenzahl ms, die nur die beiden Werte +1 und -1 annehmen kann

6.

Energien im Wasserstoffatom

a)

Die Energien im Wasserstoffatom nehmen quadratisch mit der Hauptquantenzahl n zu

b)

Die Energien im Wasserstoffatom nehmen mit der Hauptquantenzahl n zu  (1n)\left(∝-\frac{1}{n}\right)

c)

Die Energieniveaus liegen für kleine n näher zusammen als für große n

d)

Die Rydberg-Energie -13,6 eV entspricht der Energie auf dem ersten Energieniveau (n=1)

7.

Energien im Wasserstoffatom

a)

Die Energie im Wasserstoffatom wird in erster Näherung nur von der Drehimpulsquantenzahl l bestimmt

b)

Aufgrund der Wechselwirkung von Bahndrehimpuls und Spindrehimpuls (d.h. magnetisches Moment) der Elektronen kommt es zu einer Feinstruktur im optischen Spektrum

c)

Aufgrund der Wechselwirkung von Bahndrehimpuls des Kerns und Spindrehimpuls der Elektronen kommt es zu einer Hyperfeinaufspaltung der Energiezustände

d)

Aufgrund des Spins der Elektronen und des Protons und dem damit verbundenen magnetischen Moment haben Zustände mit unterschiedlichem l, ml und ms nicht die exakt gleichen Energien

e)

Bei Übergängen in das Niveau mit Energiequantenzahl n=2 (Balmer-Serie) liegen die Emissionslinien im sichtbaren Bereich

8.

Drehimpulsquantenzahl und magnetische Quantenzahl

a)

Alle möglichen l und ml für ein n aufaddiert ergibt 2n2 Zustände

b)

Auf einem Energieniveau mit Hauptquantenzahl n können sich gleichzeitig 2n2 Elektronen aufhalten

c)

l kann die Werte -n, n+1, …, 0, 1, …, n annehmen

d)

ml kann 2l+1 Werte annehmen und erklärt, warum es nur 1 s-Orbital (mit l=0), aber 3 p-Orbitale mit l = 1) gibt

e)

l bestimmt den Betrag des Drehimpulses und ml die Richtung bzw. z-Komponente