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UL-Umschulung - Verhalten

Total questions: 33

Worksheet time: 17mins

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1.

Beim Landeanflug ist mit starken Verwirbelungen zu rechnen. Wie hat der UL-Pilot den Anflug

durchzuführen?

a)

Tiefer Anflug

b)

Hoher Anflug mit erhöhter Geschwindigkeit

c)

Anflug mit Mindestgeschwindigkeit

d)

Normaler Anflug

2.

Notlandung im Gelände mit hohem Bewuchs (z.B. Mais im Herbst). Die richtige Landetechnik:

a)

5-10 Meter über dem Bewuchs ausstallen

b)

Auf der Oberfläche des Bewuchses normal landen

c)

Auf der Oberfläche des Bewuchses mit Mindestfahrt landen

d)

Anflug und Landung mit erhöhter Geschwindigkeit

3.

Mit welchem Ruder wird überwiegend im Langsamflug korrigiert? Mit

a)

dem Seitenruder

b)

dem Querruder

c)

dem Höhenruder

d)

Quer- und Höhenruder

4.

Der Luftfahrzeugführer stellt fest, daß der Öldruck seines Viertakt-Motors auf Null absinkt und die

Öltemperatur stark ansteigt. Welche Maßnahmen hat er zu ergreifen?

a)

Die Leistung des Motors verringern und zum Bestimmungsflugplatz weiterfliegen

b)

Eine Notlandung durchführen

c)

Die Öltemperatur überwachen und auf dem nächsten, geeigneten Flugplatz landen

d)

Die Vergaservorwärmung ziehen und zum Ausweichflugplatz weiterfliegen

5.

Warum werden sogenannte Halbbahnmarkierungen aufgestellt?

a)

Hier muß bei der Landung aufgesetzt werden

b)

Dient als Anhaltspunkt für einen möglichen Startabbruch

c)

Dient als Anhaltspunkt, um ab Bahnmitte starten zu können, wenn die Startstrecke

ausreichend ist

d)

Ab Halbbahnmarkierung muß in der Startphase Vollgas gegeben werden

6.

Bei starker Thermik stellen Sie fest, dass Sie im Endanflug zu hoch sind. Die richtige Reaktion:

a)

Mit erhöhter Fahrt Höhe abbauen

b)

Mit Stall Höhe abbauen

c)

Durchstarten

d)

Mit einer Steilkurve Höhe abbauen

7.

Beim Landeanflug wird ein Luftfahrzeugführer durch die tiefstehende Sonne geblendet. Der Wind ist

schwach. Welche Möglichkeit bietet sich an?

a)

Einen steilen Anflug durchführen, so daß die Blendung nur kurzzeitig erfolgt

b)

Eine Schleppgaslandung durchführen

c)

Eine Erlaubnis zum Anflug aus entgegengesetzter Richtung anfordern

d)

Den Queranflug so anlegen, daß der Endanflug kurz wird

8.

Vor Ihnen ist ein langsameres Flugzeug im Endanflug kurz vor dem Aufsetzen. Sie entscheiden sich für

a)

den Abbruch des Anfluges und starten durch

b)

eine kurze

c)

einen Vollkreis im Endanflug

d)

Fortsetzung des Anfluges mit geringstmöglicher Geschwindigkeit

9.

Kurz nach dem Start (Höhe ca. 10 m) haben Sie einen Motorausfall. Die richtige Reaktion:

a)

Fahrt verringern und geradeaus landen

b)

Einkurven und zurück zum Platz

c)

Fahrt aufnehmen und geradeaus landen

d)

Durch Stall mit möglichst kurzer Sinkstrecke geradeaus landen

10.

Ihr Verhalten bei einer Auslösung des Rettungssystems in Bodennähe:

a)

Zündung aus, Gas raus, Rettungssystem

b)

Gas raus, Rettungssystem, Zündung aus

c)

Gas raus, Zündung raus, Rettungssystem

d)

Zuerst Rettungssystem auslösen

11.

Welches der nachstehend aufgeführten Gelände ist für eine Außenlandung besonders geeignet?

a)

Großer Acker, frisch gepflügt, frei von Hindernissen, ansteigend

b)

Hohes Getreidefeld, das die Ausrollstrecke durch die Bremswirkung stark verkürzt

c)

Gelände an einer Straße, nach Möglichkeit Wiese, Telefon in der Nähe

d)

Großes. ebenes Gelände, in Windrichtung liegend, frei von Hindernissen im An- und Abflugbereich

12.

Aufgrund der Geländegegebenheit erwarten Sie bei einer unvermeidbaren Notlandung ein

Überschlagen. Ihre Reaktion:

a)

Gurte straffziehen, im Aufschlag festhalten und einstemmen

b)

Gurte straffziehen, im Aufschlag Kopf schützen und Beine anziehen

c)

Gurte öffnen

d)

Gurte lockern und Körper einrollen

13.

Beim Start stellen Sie fest, dass ein Instrument nicht richtig befestigt ist. Die richtige Reaktion:

a)

Mit Steilkurve zum Platz zurück

b)

Landen und dann Abhilfe schaffen

c)

Im Startvorgang die Sache in Ordnung zu bringen

d)

Das Instrument abwerfen

14.

Motorausfall. Vor dem Aufsetzen stellen Sie fest, dass Ihr Notlandeplatz zu kurz sein wird und ein

Aufprall auf das platzbegrenzende Hindernis unvermeidlich ist. Die richtige Reaktion:

a)

Beim Aufsetzen Rettungssystem auslösen

b)

Gurte lockern

c)

In das platzbegrenzende Hindernis rollen

d)

Sofort nach dem Aufsetzen einen Überschlag herbeiführen

15.

Im Endanflug erkennen Sie, dass ein bisher unbemerktes Luftfahrzeug vor Ihnen im Landeanflug ist.

Die richtige Reaktion:

a)

Normal landen

b)

Kurze Landung

c)

Unterfliegen

d)

Durchstarten und abdrehen

16.

Wie ist eine Notlandung auf einem weichen Acker durchzuführen

a)

Anschnallgurte anziehen, Anfluggeschwindigkeit erhöhen und mit leicht angezogenem Höhenruder aufsetzen

b)

Anschnallgurte anziehen, mit Mindestgeschwindigkeit aufsetzen, Steuerknüppel bis zum

Stillstand voll gezogen halten und auf eventuellen Überschlag gefaßt sein

c)

Mit Mindestgeschwindigkeit aufsetzen und mit Überschlag rechnen. Vor der Landung

losschnallen und die Türen öffnen

d)

Nach dem Aufsetzen durch wechselseitiges Bremsen einen Schlittereffekt erzeugen

17.

Wie wird Trudeln beendet, wenn keine anderslautenden Maßnahmen im Flughandbuch angegeben

sind

a)

Höhenruder ziehen, Querruder entgegen der Drehrichtung

b)

Höhenruder normal, Querruder in Drehrichtung

c)

Seitenruder in Drehrichtung, Querruder entgegen Drehrichtung, Höhenruder normal

d)

Seitenruder entgegen der Drehrichtung, Querruder neutral, Höhenruder normal

18.

Motorausfall über einem ausgedehnten Waldgebiet. Die richtige Reaktion:

a)

Startversuche

b)

Mit Überfahrt UL in die Bäume landen

c)

Vorsichtig auf den Bäumen landen

d)

Rettungssystem auslösen

19.

Ihr Motor bringt beim Start nicht die volle Leistung. Sie unterbrechen den Startversuch spätestens

a)

am Ende der Startbahn

b)

keine Antwort ist richtig

c)

nach 100 m Rollstrecke

d)

nach der halben Bahnlänge

20.

Muß man bei starkem Gegenwind mit Überfahrt landen?

a)

Nein, auch bei Gegenwind kann mit Minimalfahrt gelandet werden

b)

Ja, weil sonst die Landebahn zu kurz wird

c)

Nein, nur bei Rückenwind muß man mit Überfahrt landen

d)

Ja, um wegen des Windgradienten in Bodennähe ein Durchsacken des UL zu verhindern

21.

Motorausfall. Die richtige Reaktion:

a)

Benzinhahn überprüfen, dann Anlaßversuch, dann Notlandung

b)

Zündschalter überprüfen, dann Anlaßversuch

c)

Notlandung einleiten, dann evtl. Anlaßversuche

d)

Zuerst Anlaßversuche, dann Notlandung einleiten

22.

Bei Ausfall des Motors im Reiseflug ist die erste Maßnahme:

a)

Notlandung einleiten

b)

Zündung ausschalten

c)

Notruf absetzen

d)

Hauptschalter ausschalten

23.

Welche Maßnahmen sind bei einer Notlandung mit laufendem Motor mit einem aerodynamisch

gesteuerten UL vor dem Aufsetzen richtig?

a)

Kabinentüre (Haube) öffnen, Gurte lösen, mit geringster Geschwindigkeit aufsetzen

b)

Anschnallgurte festziehen, Zündung aus, Hauptschalter aus, Brandhahn schließen

c)

Notruf absetzen, Brandhahn schließen, Anschnallgurte festziehen

d)

Anschnallgurte festziehen, Zündung ausschalten, Kabinentüre (Haube) öffnen

24.

Dicht neben der Startbahn befindet sich ein Hubschrauber mit Turbinenantrieb im Schwebeflug. Der

Führer eines abflugbereiten UL entschließt sich

a)

zu starten, da sich der Hubschrauber neben der Startbahn befindet

b)

zu starten, da durch den Abgasstrom der Turbine die erzeugte Luftturbulenz sehr gering ist

c)

noch nicht zu starten, da das Hauptrotorsystem Abwinde und starke Luftverwirbelungen

hervorruft

d)

noch nicht zu starten, da der Abgasstrom der Turbine die Umgebungsluft stark erhitzt hat und

dadurch die Leistung des Triebwerkes nachläßt

25.

Ihr Fluggerät kommt in eine unkontrollierbare Fluglage. Die richtige Reaktion:

a)

versuchen, das Gerät in Normalfluglage zu bringen

b)

Bis zur Höhe von 50 m gegensteuern, dann Schirm betätigen

c)

Rettungssystem auslösen

d)

Wald ansteuern

26.

Sie wollen eine Sicherheitsaußenlandung durchführen. Die richtige Verhaltensweise:

a)

Im Direktanflug landen

b)

Platzrunde fliegen und dann landen

c)

Rettungssystem auslösen

d)

Vor der Landung Landegebiet in geringer Höhe überfliegen

27.

Im überzogenen Flugzustand hängt die linke Tragfläche. Wie wird der überzogene Flugzustand

beendet?

a)

Nachdrücken und Querlage durch koordinierte Seiten- und Querruderausschläge korrigieren

b)

Querruder rechts, leicht drücken, Geschwindigkeit aufholen und Ruder wieder in Normalstellung

c)

Seitenruder links, leicht drücken, Geschwindigkeit aufholen und Ruder wieder in Normalstellung

d)

Quer- und Seitenruder gleichmäßig und gleichsinnig nach rechts, Geschwindigkeit aufholen,

leicht drücken und danach alle Ruder wieder in Normalstellung

28.

Wie wird eine Notlandung in hohem Getreide durchgeführt? Der Pilot

a)

nimmt die Getreideoberfläche als Boden an und setzt mit erhöhter Geschwindigkeit gegen den

Wind auf

b)

nimmt die Getreideoberfläche als Boden an und setzt mit Überziehgeschwindigkeit gegen den Wind auf

c)

reduziert die Geschwindigkeit des UL in etwa 1 m Höhe über dem Boden auf Mindestfahrt und

bringt ruckartig die Flugzeugnase nach unten

d)

nutzt den Widerstand der Getreidespitzen zur Verkürzung der Landestrecke aus und landet mit Rückenwind

29.

Sie sind abflugbereit Neben der Piste befindet sich ein Hubschrauber im Schwebeflug.

a)

Wegen der Gefahr eines Zusammenstoßes darf nicht gestartet werden

b)

Es kann gestartet werden, wenn ein Zusammenstoß auszuschließen ist

c)

Wegen der Wirbel darf keinesfalls gestartet werden

d)

Es kann gestartet werden, wenn der Startleiter Startfreigabe gibt

30.

Kurz vor Ihnen startet ein 2-motoriges Luftfahrzeug. Worauf müssen Sie achten?

a)

2-Mot. und UL benutzen nie die gleiche Startbahn

b)

Vor dem Start einige Zeit warten, um Zusammenstoß zu vermeiden

c)

Wenn der Platz für dieses Luftfahrzeug zugelassen ist, ist er für UL gesperrt

d)

Erst starten, wenn die Wirbel abgeklungen sind

31.

Welches Gelände ist für Außenlandungen am geeignetsten?

a)

Acker, frisch gepflügt

b)

Getreidefeld

c)

Wiese

d)

Abgeerntetes Getreidefeld

32.

Wie wird ein Seitengleitflug (Slip) eingeleitet

a)

Einleiten mit Querruder und danach Seitenruder dagegen

b)

Einleiten mit Seitenruder und danach Querruder dagegen

c)

Zunächst durch leichtes Drücken Geschwindigkeit aufholen und danach Quer- und Seitenruder

gleichzeitig gegenseitig betätigen

d)

Luftfahrzeug überziehen, danach Querruder in Sliprichtung und mit dem Seitenruder die

Richtung steuern

33.

Welche Maßnahmen hat der Luftfahrzeugführer bei Motorausfall in niedriger Höhe zu ergreifen?

a)

Nachdrücken, Geländewahl, Zündung und Hauptschalter aus, Brandhahn zu

b)

Geländewahl, Brandhahn zu, Zündung aus, Gleitflug

c)

Zündung aus, Geländewahl, Brandhahn zu, Landeklappen ausfahren

d)

Nachdrücken, Brandhahn zu, Seitengleitflug