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Prüfungsfragen Soziales Lernen

Total questions: 24

Worksheet time: 1hrs 7mins

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1.

Das Verhalten eines (auffälligen) Schülers ist oftmals sinnvoller aus der gruppendynamischen Situation zu erklären, als über die Person des Schülers. Er ´trägt´ quasi das Thema der Gruppe. Wenn man dieser Überlegung folgt: Was bedeutet das für Lehrende beispielsweise in einer Situation, in der eine Schülerin extrem abweichendes Verhalten zeigt und gegen jede Anweisung der Lehrenden handelt?

4 lines
2.

Nennen Sie ein bedeutsames Argument, warum das ´Rangdynamische Positionsmodell´von R. Schindler nicht als Gruppen- /Team-Entwicklungs-Modell bezeichnet werden kann, und ein bedeutsames Argument, warum es doch auch hinsichtlich Teamentwicklungs-Interventionen nutzbar ist.

4 lines
3.

Der „vertikale Schnitt" (Person-Gruppe) wird in einem Modell von König&Schattenhofer beschrieben. Welchen pädagogischen Sinn und Nutzen kann diese Untersscheidung für BuS-Lehrende haben? (Ein zentrales Argument dazu.)

4 lines
4.

Eine Situation im Unterricht: Die Schülerinnen sind ruhig, wenn Lehrende spricht. Das kann unterschiedlich erklärt werden. Geben Sie a) eine mögliche Erklärung dafür an, die darauf hindeutet, dass das ein Zeichen sozialer Kompetenz der Klasse ist, b) eine mögliche Erklärung dafür an, wonach das mit sozialer Kompetenz nichts zu tun hat.

4 lines
5.

Dem gruppenpädagogischen Modell TZI entsprechend bedarf es für eine gute Arbeitsfähigkeit in den Gruppen dem „Vorkommen des WIR". Geben Sie bitte ein kurzes erläuterndes Beispiel dafür, was das im Unterricht BuS bedeuten kann.

4 lines
6.

Geben Sie bitte ein kurzes, möglichst konkretes Beispiel, wie sich ´verborgenen Dynamiken´in Gruppen im Unterricht BuS zeigen können? (Hintergrund: „Eisberg-Modell", „Horizontaler Schnitt")

4 lines
7.

Wie können sich verborgene Dynamiken in Gruppen im Unterricht BuS zeigen?

4 lines
8.

Eine Lehrende in BuS wird von den SchülerInnen zunehmend kritisiert. Wie kann dieses Phänomen mit gruppendynamischen Modellen erklärt werden?

4 lines
9.

Ein Sportspiel soll die soziale Kompetenzentwicklung der Schüler anstoßen. Nennen Sie zwei bedeutsame Aspekte, die von Lehrenden berücksichtigt werden sollen.

4 lines
10.

Wie kann man als Lehrperson Modelle nutzen?

4 lines
11.

Was bedeutet kognitive Aktivierung und wie kann diese beispielhaft im Rahmen eines Prozesses mit dem Ziel der sozialen Kompetenzentwicklung aussehen?

4 lines
12.

Nennen Sie bitte zwei bedeutsame Merkmale von ´sozial kompetenten Klassen´ in BuS (Bitte kurzer, auch halber Satz und nicht nur ein Stichwort)

4 lines
13.

Was sind soziale Kompetenzen? Wie sieht man soziale Kompetenzen bei Schülern?

4 lines
14.

Nenne 3 Beispiele wie man soziale Kompetenzen in Bewegung und Sport fördern kann! Nenne die Handlungsdimensionen von Kompetenzen

4 lines
15.

Was ist unter einem Wechsel der personalen und gruppalen Perspektive zu verstehen? Nenne zwei Beispiele zur personalen und gruppalen Perspektive

4 lines
16.

Was ist unter einem Wechsel der personalen und gruppalen Perspektive zu verstehen? Nenne zwei Beispiele zur personalen und gruppalen Perspektive

4 lines
17.

Welche Bedeutung hat die personale und gruppale Perspektive für Lehrende?

4 lines
18.

Was sind funktionale und intentionale Sichtweisen von sozialem Lernen?

4 lines
19.

Erkläre den horizontalen und vertikalen Schnitt

4 lines
20.

Nenne die Unterscheidung von Positionen, Funktionen und Rollen!

4 lines
21.

Beschreibe ein gruppendynamisches Modell und dessen Anwendung für Lehrende!

4 lines
22.

Beschreibe das Gruppenmodell von Tuckman und dessen Anwendung für Lehrende!

4 lines
23.

Nennen Sie bitte ein bedeutsames Argument, a) warum es in Schulklassen Gruppen- und Teamentwicklung braucht, und b) ein bedeutsames Argument, warum Gruppen- und Teamentwicklung im Schulkontext nicht höchste Relevanz hat.

a)

Sozialer Zusammenhalt und positive Stimmung ist die Grundlage für die Arbeitsfähigkeit einer Gruppe. Trotzdem es auch negative Auswirkungen von Gruppenphänomenen (zb. Gruppendruck) gibt, kann man sagen, dass eine positive Stimmung in einer Gruppe und das bewusst machen und Verständnis von sozialen Prozessen die aufgabenbezogene Effizienz und Arbeitsfähigkeit auf sozialer Ebene erhöht. Ziel ist die Herausbildung eines Teams welches zumindest im Sport meistens eine gut funktionierende Gruppe bezeichnet.

b)

Gruppen und Teamntwicklungsprozesse sind sehr komplex, tr

24.

Ein BuS- Lehrender erklärt Ihnen als Studierende, dass er höchsten Wert auf Soziales Lernen legt. Er mache immer wieder Sportspiele mit den SchülerInnen, und die SchülerInnen kommen auf diese Weise viel „zum Kommunizieren". Nennen Sie ein bedeutsames Argument für und eines gegen diese Absicht.

a)

Für die Absicht des Lehrers spricht die Ebene der Handlungsdimension Reproduktion, sozial gewünschtes Verhalten soll wiederholt werden. zb. Das die Schüler in einem Sportspiel zusammenarbeiten sollen. Der funktionale Ansatz geht davon aus, das SuS beiläufig bei Tätigkeiten und Spielen in Gruppen soziale Kompetenzen wie zb. Kommunikationsfähigkeit erwerben können.

b)

Gegen die Absicht des Lehrers spricht, das eine reine Anpassungsleistung (fehlende Einsicht) nicht zwingend das soziale Verständnis für das eigene Verhalten erhöht, vor allem nicht ohne genug Raum für geeignete Reflexion zb. werden bei Sportspielen oft schlechte Schüler ausgegrenzt. Der intentionale Ansatz geht davon aus, das ohne konkrete Intervention (zb. Aufgabenstellung) und ohne kognitive Aktivierung (richten von Aufmerksamkeit) auf ein Thema wie zb. den sozialen Kompetenzerwerb (zb. Kommunikation, Kooperation, Rücksichtnahme, Selbstwahrnehmung) in Sportspielen, der effiziente Lernerfolg und die reflektierte Übertragbarkeit auf andere Situationen und Problemstellungen nicht gegeben ist.