WorksheetsP40-100
Total questions: 72
Worksheet time: 2hrs 24mins
1.
Die Rechtsordnung ...
A
setzt sich aus allen staatlich festgelegten Regeln zusammen
B
besteht aus dem öffentlichen Recht und aus dem Gewohnheitsrecht
C
soll allen Bürgern nützlich sein sowie Gerechtigkeit und Rechtssicherheit gewährleisten
2.
Die Menschenwürde ist unantastbar.
Dieses Grundrecht ...
A bestimmt die Grenzen der staatlichen Gewalt
B verpflichtet den Staat, den einzelnen Bürger vor Verletzungen der Menschenwürde zu bewahren
C bindet nur den Gesetzgeber, die Grundrechte zu beachten
3. Rechtfertigungsgründe ...
A entschuldigen begangene Straftaten
B erlauben ausnahmsweise ein grundsätzlich verbotenes Tun
C
können Jedermannsrechte oder übertragbare Selbsthilferechte sein
4.
Sicherheitsmitarbeiter dürfen ...
A ohne Einwilligung des Betroffenen dessen Handtasche nach Drogen oder Diebesgut durchsuchen
B einen zur Fahndung ausgeschriebenen, flüchtigen Straftäter festnehmen
C einen auf frischer Tat betroffenen Dieb, dessen Identität nicht sofort feststellbar ist, vorläufig festnehmen
5. Wann darf eine Person gemäß BewachV mit Bewachungsaufgaben beschäftigt werden?
A
Wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet hat und einen Unterrichtungsnachweis vorlegen kann
B Wenn sie eine abgeschlossene Berufsausbildung außerhalb des privaten Sicherheitsgewerbes nachweisen kann
C Wenn sie die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt
D
Wenn sie den Hauptschulabschluss nachweisen kann
6. Wer ist für die sichere Aufbewahrung der Schusswaffen und Munition im Gewerbebetrieb gemäß BewachV verantwortlich?
A Der Waffenwart
B
Der Einsatzleiter
C
Der Gewerbetreibende
D
Der Waffenträger
7. Welche Pflichten haben Sicherheitsmitarbeiter gemäß BewachV?
A
Nachweis der Teilnahme am Unterrichtungsverfahren oder Nachweis der erfolgreich abgelegten Sachkundeprüfung
B
Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung zur Deckung von Sachschäden, die im Dienst entstehen können
C Wahrung von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen des Kunden, die ihnen im Dienst bekannt geworden sind
D
Nachweis der Fahrerlaubnisklasse B, um Alarmverfolgungen durchführen zu können
8. Ein Sicherheitsmitarbeiter ist aktives Mitglied in einem Verein, der nach dem Vereinsgesetz als Organisation verboten wurde.
Welche Maßnahme kann das Gewerbeamt nach entsprechender Prüfung treffen?
A
Dem Auftraggeber raten, den Bewachungsvertrag zu kündigen
B
Den Arbeitgeber auffordern, den Sicherheitsmitarbeiter zu entlassen
C
Dem Mitarbeiter die Beschäftigung als Sicherheitsmitarbeiter untersagen
9. Dürfen Sicherheitsdienstleister gemäß BDSG personenbezogene Daten verarbeiten?
A
Ja, wenn eine Rechtsvorschrift dies vorsieht
B
Ja, wenn sie beim Betroffenen erhoben werden
C
Ja, aber nur im Zusammenhang mit der Verfolgung von Straftaten
10.
Welche Aussagen zum Grundsatz der Direkterhebung von personenbezogenen Daten gemäß BDSG sind richtig?
A
Personenbezogene Daten müssen in der Regel beim Betroffenen erhoben werden
B
Der Grundsatz der Direkterhebung gilt nur für öffentliche Stellen
C
Der Betroffene soll Klarheit darüber erhalten, wer die verantwortliche Stelle ist und wie sie mit seinen Daten umgeht
11. Dürfen nicht-öffentliche Stellen gemäß BDSG personenbezogene Daten ohne Einverständnis des Betroffenen erheben?
A
Nein, solche Daten dürfen nur dann erhoben werden, wenn der Betroffene schriftlich .eingewilligt hat
B Ja, solche Daten dürfen von jedermann erhoben werden. Der Betroffene muss darüber nicht informiert werden
C
Ja, wenn eine Rechtsvorschrift dies vorsieht oder zwingend voraussetzt
D Ja, solche Daten dürfen von Sicherheitsmitarbeitern erhoben werden, wenn es der Erfüllung ihres Auftrages dient
E Nein, denn Datenerhebungen dürfen nur von öffentlichen Stellen durchgeführt werden
12.
Wer ist für die ordnungsgemäße Durchführung der nach dem BDSG notwendigen Datenschutzmaßnahmen verantwortlich?
A Der Leiter einer Bundesbehörde
B
Der betriebliche Datenschutzbeauftragte
C Der Geschäftsführer eines Bewachungsunternehmens
13.
Welche Aussagen zu Eigentum und Besitz sind richtig?
A
Der Eigentümer hat die rechtliche Verfügungsgewalt über bewegliche oder unbewegliche Sachen
B
Der Eigentümer kann uneingeschränkt nach Belieben mit der Sache verfahren
C
Der Besitzer hat die tatsächliche Verfügungsgewalt über bewegliche und unbewegliche Sachen
D
Der Besitzer kann uneingeschränkt nach Belieben mit der Sache verfahren
14.
Welche Aussagen zur Schadensersatzpflicht nach unerlaubten Handlungen gemäß BGB sind richtig?
A
Eine Schadensersatzpflicht setzt Widerrechtlichkeit voraus
B
Eine Schadensersatzpflicht setzt Vorsatz oder Fahrlässigkeit voraus
C
Eine Schadensersatzpflicht setzt eine Straftat voraus
D
Eine Schadensersatzpflicht setzt eine Ordnungswidrigkeit voraus
15.
Welche Aussagen zu Ansprüchen gemäß BGB sind richtig?
A
Ansprüche sind ausschließlich Schadensersatzansprüche
B
Ansprüche können Schadensersatzansprüche sein
C
Ansprüche können auf eine Handlung oder ein Unterlassen gerichtet sein
16. Welche Aussage/n zur Notwehr ist/sind richtig?
A
Der Angriff kann von einem streunenden Tier ausgehen
B
Der Angriff muss von einem schuldfähigen Menschen ausgehen
C
Es können nur die eigenen Rechtsgüter Leben, Unversehrtheit des Körpers nd die Freiheit verteidigt werden
D
Es können eigene und fremde angegriffene Rechtsgüter verteidigt werden, wie Eigentum, Besitz, Ehre
17.
Regelungen zur Notwehr finden sich im StGB und im BGB.
Welche Aussage/n ist/sind richtig?
A
Die Notwehr im BGB rechtfertigt die Notwehrhandlung und schließt damit bei der unerlaubten Handlung die Widerrechtlichkeit aus
B
Die Notwehr im BGB und im StGB dient jeweils der Gefahrenabwehr
C
Die Notwehr im StGB rechtfertigt die Notwehrhandlung und nimmt der Tatbestandsverwirklichung die Rechtswidrigkeit
18.
Welche Maßnahmen darf ein Sicherheitsmitarbeiter auf der Grundlage des defensiven Notstandes gemäß BGB durchführen?
A
Er darf auf eine Sache einwirken, von der keine Gefahr.ausgeht
B
Er darf eine fremde Sache beschädigen, von der die drohende Gefahr ausgeht
C
Er darfeine fremde Sache zerstören, von der die drohende Gefahr ausgeht
19.
Welche Selbsthilferechte haben Besitzer bzw. Besitzdiener gemäß BGB?
A Sie haben das Recht, eine Besitzentziehung gewaltsam zu beenden
B
Sie haben das Recht, sich mit Gewalt gegen eine Besitzstörung zu wehren
C
Sie haben das Recht, bei verbotener Eigenmacht den Täter festzunehmen
20. Darf der Besitzdiener über Sachen, die ihm dienstlich überlassen wurden, gemäß BGB nach eigenem Willen frei verfügen?
A Ja, denn er ist dem Besitzer in seiner Position gleichgestellt
B Nein, denn er ist nicht der Eigentümer
C Nein. Er darf die tatsächliche Gewalt über diese Sachen nur weisungsgebunden ausüben
21. Welche Aussagen zum Verteidigungsnotstand gemäß BGB sind richtig?
A
Der Verteidigungsnotstand erlaubt die Beschädigung oder Zerstörung einer fremden Sache oder eines Tieres, um eine durch sie drohende Gefahr, abzuwenden
B
Beim Verteidigungsnotstand kann die drohende Gefahr von Sachen, Tieren, Witterungsverhältnissen oder Menschen ausgehen
C
Die Notstandshandlung muss zur Abwendung der Gefahr erforderlich sein. Die Beschädigung oder Zerstörung der Sache darf nicht außer Verhältnis zu der Gefahr stehen
22. Was ist eine Besitzstörung/was sind Besitzstörungen gemäß BGB?
A Die Wegnahme einer Sache
B
Das unberechtigte Abstellen eines Pkws auf einem Firmenparkplatz
C
Das unberechtigte Betreten und Verweilen auf einer Baustelle
23. Nach Dienstschluss bleibt ein Verkäufer eines Kaufhauses gegen den Willen des Arbeitgebers am Arbeitsplatz.
Welche Aussagen sind gemäß BGB richtig?
A
Es liegt verbotene Eigenmacht in Form der Besitzstörung vor. Deshalb kann der Verkäufer im Rahmen der Besitzwehr aus dem Geschäftsraum entfernt werden
B
Der Verkäufer darf gemäß der allgemeinen Selbsthilfe mit Gewalt entfernt werden. Damit werden die Interessen des Kaufhausbetreibers gewahrt
C
Der Verkäufer verletzt das Hausrecht. Die Hausrechtsverletzung kann durch Notwehr abgewehrt werden
24. Welche Rechtfertigungsgründe stehen im BGB?
A Selbsthilfe
B Defensivnotstand
C Entschuldigender Notstand
D Rechtfertigender Notstand
25.
Wann liegt Hausfriedensbruch vor?
A
A, B und C haben in der Wohnung des A Karten gespielt. Da B immer gewinnt, fordert A den B auf, seine Wohnung zu verlassen. B kommt dieser Aufforderung nicht nach
B
A betritt ein Ladengeschäft, weil ihm kalt ist. A möchte nichts kaufen
C
A wurde von der Firma C fristlos entlassen und ihm wurde Hausverbot erteilt. Am nächsten Tag erscheint A auf dem Gelände der Firma C, da er seine Arbeitskollegen sehen möchte
D
A geht mit Kaufabsicht in ein Kaufhaus und nimmt den gewünschten Gegenstand. A verlässt das Kaufhaus, ohne zu bezahlen
26.
Wann ist eine Verteidigungshandlung im Sinne der Notwehr gemäß StGB zulässig?
A
Wenn ein gegenwärtiger Angriff auf ein geschütztes Rechtsgut vorliegt
B
Wenn eine gegenwärtige Gefahrensituation vorliegt
C
Wenn ein gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff auf ein geschütztes Rechtsgut vorliegt
27. Wann ist die Notwehr zulässig?
A
Kaufhausdetektiv K hat einen Dieb gebeten, sich auszuweisen. Statt dieser Aufforderung nachzukommen, holt der Dieb zum Faustschlag aus
B
Eine Person wird von einem frei laufenden Hund angefallen
C
Türsteher T hat einer Person den Zutritt verweigert und wird von dieser tätlich angegriffen
28. n welchem Fall liegt unterlassene Hilfeleistung vor?
A
Eine Person hat einen Krampfanfall und droht, an ihrem Erbrochenen zu ersticken. Ein Passant geht tatenlos vorbei, da er glaubt, dass die Person betrunken ist und Ihren Zustand selbst verschuldet hat
B Eine Nichtschwimmerin sieht an einem einsamen Badesee eine Person ertrinken. Sie ruft per Handy Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei
C
Zwei Personen prügeln sich. Ein Passant greift nicht ein, da er befürchtet, selbst angegriffen zu werden. Per Handy verständigt er die Polizei
29.
Eine verfolgbare Straftat besteht aus den Elementen Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit und Schuld.
Rechtfertigungsgründe sind von Bedeutung ...
A für die Tatbestandsmäßigkeit
B für die Rechtswidrigkeit
C
für die Schuld
30. Wie unterscheiden sich Vergehen und Verbrechen gemäß StGB?
A
Verbrechen sind im Mindestmaß mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder mehr bedroht
B
Verbrechen sind mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr oder Geldstrafe bedroht
C Vergehen sind im Mindestmaß mit einer Freiheitsstrafe unter einem Jahr oder mit Geldstrafe bedroht
31.
Während des Dienstes wird Sicherheitsmitarbeiters von dem 16-jährigen Einbrecher E angegriffen.
Welche Aussage/n ist/sind richtig?
A
E ist nicht volljährig. S darf sich nicht verteidigen
B S darf den gegenwärtigen und rechtswidrigen Angriff des E abwenden
C E versucht, sich zu entfernen. S darf E vorläufig festnehmen
D E ist nicht volljährig. Auch wenn E versucht, sich zu entfernen, darf S ihn nicht vorläufig festnehmen
32.
Wann liegt eine Nichtanzeige geplanter Straftaten vor?
A
A erfährt glaubhaft, dass B am nächsten Tag einen bewaffneten Banküberfall ausführen will. A tut nichts
B A erfährt glaubhaft, dass B am nächsten Tag bei seinem Arbeitgeber einen Computer entwenden will. A tut nichts
C A erfährt glaubhaft, dass B am nächsten Tag ein Mehrfamilienhaus in Brand setzen will. A tut nichts
D A erfährt glaubhaft, dass B am nächsten Tag einen Kanister Altöl in einem Wald entsorgen will. A tut nichts
33.
Wann ist die vorläufige Festnahme gemäß § 127 Abs. 1 StPO zulässig?
A
Sicherheitsmitarbeiter S beobachtet einen ihm Unbekannten, der gerade eine Schaufensterscheibe einschlagen will. S kann die Tat dürch rasches Eingreifen verhindern. S nimmt den Flüchtenden nach kurzer Verfolgung vorläufig fest
B
Sicherheitsmitarbeiter S verfolgt den Einbrecher E auf frischer Tat. E verschwindet für kurze Zeit in einem Wohnkomplex. S verfolgt E zielgerichtet. Am Ende des Wohnkomplexes holt S den E ein und nimmt ihn
vorläufig fest
C
Kunde K zeigt Sicherheitsmitarbeiter S den Kunden B, dem versehentlich eine Vase heruntergefallen ist. Die Scherben hat B mit den Füßen unter das Regal geschoben. B will sich entfernen. S nimmt den B vorläufig fest
D
Sicherheitsmitarbeiter S sieht, wie der ihm persönlich bekannte A an Kraftfahrzeugen Radioantennen abbricht. Als sich A entfernen will, nimmt S den A vorläufig fest
34.
Welche Aussagen zur uneidlichen Falschaussage und zum Meineid sind richtig?
A Die uneidliche Falschaussage ist ein Vergehen
B Der Meineid ist ein Verbrechen
C Beide Delikte sind Vergehen
D
Beide Delikte sind Verbrechen
35. Wann liegt Beihilfe gemäß § 27 StGB vor?
A
S bittet A, den D zu schlagen. A schlägt D
B
S gibt A seinen Schlüssel für das Firmengebäude, damit A dort Gegenstände entwenden kann. S möchte nichts von der Beute haben
C
S hat 25 Jeans gestohlen. S bittet A, ihm einen Käufer für die Jeans zu besorgen
36. Der Strafantrag gemäß StGB ...
A
wird vom Verletzten gestellt. Er will erreichen, dass die Tat durch den Staat verfolgt wird
B ist Voraussetzung bei Offizialdelikten
C
kann während des Strafverfahrens jederzeit zurückgenommen werden
D ist bis zum Ablauf einer Frist von drei Wochen zu stellen
37. Die allgemeine Dienstanweisung im Wach- und Sicherheitsgewerbe regelt
gemäß DGUVV2
A
das Verhalten bei Konfrontationen
B
den Lohn und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
C
die Urlaubszeiten und Überstundenregelungen
D
das Verbot von Schreck-, Reizstoff- oder Signalschusswaffen
E
die Einsatzzeiten und die Einsatzorte
38.
Welche Bestimmungen gelten für den Umgang mit Schusswaffen gemäß
DGUV V2
A
Die Sicherheitsmitarbeiter müssen für das Führen von Schusswaffen ein persönliches Bedürfnis nachweisen
B
Schäden an der Waffe hat der Sicherheitsmitarbeiter selbst zu reparieren
C
Eine Schusswaffe ist im Dienst immer geladen und entsichert mitzuführen
( 1 hr ply 1
D
Wird eine Schusswaffe geführt, ist sie gegen Abgleiten oder Herausfallen aus der Tragevorrichtung zu sichern
39.
Wofür sind gemäß DGUV V2 besondere Befähigungsnachweise für Wach- und
Sicherungstätigkeiten erforderlich?
A
Für das Führen von Diensthunden
B
Für das Begleiten von Besuchern
C Für das Durchführen von Eingangskontröllen
D Für das Führen von Schusswaffen
40. Gemäß DGUV V2 müssen Sicherheitsmitarbeiter ...
A
ständig Schuhwerk mit Knöchelschutz und Stahleinlagen gegen mechanische Belastungen tragen
B
Schuhwerk tragen, das der jeweiligen Wach- und Sicherungsaufgabe entspricht
C für den Einsatz im unwegsamen Gelände festes Schuhwerk mit utschhemmenden Profilsohlen tragen
41. Was sind Maßnahmen der persönlichen Eigensicherung?
A
Die Beachtung von Gebots- und Verbotszeichen
B
Das Tragen eigener bequemer Schuhe bei der Ausführung von Sicherungsaufgaben
C
Das Benutzen einer explosionsgeschützen Handleuchte in Räumen mit erhöhter Explosionsgefahr
D
Das gelegentliche Prüfen der Funktionsfähigkeit technischer Hilfsmittel
42.
Wie können Arbeitsunfälle vermieden werden?
A Der Sicherheitsmitarbeiter tritt seinen Dienst ausgeruht und nüchtern an
B
Der Sicherheitsdienstleister verlässt sich auf das Verantwortungsbewusstsein seiner Mitarbeiter
C
Mensch und Gefahr werden durch entsprechende Schutzmaßnahmen voneinander getrennt
D Der Sicherheitsmitarbeiter muss vor jedem Arbeitsbeginn bestätigen, dass er die Unfallverhütungsvorschriften beachtet
43.
Welche Personen dürfen gemäß DGUV V2 Wach- und Sicherungstätigkelten durchführen?
A
Nur zuverlässige Personen
B
Nur Personen mit Nachweis der Teilnahme an einer Sachkundeprüfung
C
Nur Personen ohne jegliche gesundheitliche Einschränkung
D
Nur Personen, die nicht vorbestraft sind
E
Nur Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben
44. Wann ist gemäß DGUV V2 die Hundeführung ohne Führleine in
Objektbereichen zulässig?
A
Wenn Baustellen bewacht werden
B
Wenn der Hund ausgebildet ist
C
Wenn der Hund nur einem Hundeführer zugeordnet ist
D Wenn eine Begegnung mit anderen Personen nicht zu erwarten ist
E Wenn Veranstaltungen im Freien bewacht werden
45.
Wie sind Schusswaffen und Munition gemäß WaffG aufzubewahren?
A
Für die Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition ist ein mit einem Vorhängeschloss gesicherter Stahlblechschrank ausreichend
B
Grundsätzlich dürfen Schusswaffen nur getrennt von Munition aufbewahrt werden
C
Schusswaffen sind so aufzubewahren, dass ein Abhandenkommen und der Zugriff unbefugter Dritter nicht möglich ist
D
Das Aufbewahren in einem verschließbaren Behältnis reicht aus, wenn der Raum alarmgesichert ist
E
In einem Fahrzeug muss die Schusswaffe in einem verschlossenen Handschuhfach aufbewahrt werden
46.
Ein Sicherheitsmitarbeiter führt eine Schusswaffe.
Welche gültigen Dokumente muss er gemäß WaffG mitführen?
A
Waffenbesitzkarte
B
Personalausweis oder Reisepass
C
Waffenschein
D Firmenausweis
47.
Welche Fristen gelten für die Waffenbesitzkarte gemäß WaffG?
A
Die Erlaubnis zum Erwerb einer Waffe gilt für die Dauer eines Jahres
B Die Erlaubnis zum Erwerb einer Waffe gilt für die Dauer von zwei Wochen
C Die Erlaubnis zum Erwerb einer Waffe gilt für die Dauer von vier Wochen
D Die Erlaubnis zum Besitz einer Waffe wird grundsätzlich unbefristet erteilt
48. Ein Sicherheitsmitarbeiter führt im Dienst eine Schusswaffe. Bei einer Kontrolle durch die zuständige Behörde kann er den Waffenschein nicht vorweisen, da er ihn in der Firma vergessen hat.
Welche Aussage/n ist/sind richtig?
A
Der Sicherheitsmitarbeiter begeht gemäß WaffG eine Ordnungswidrigkeit
B
Der Sicherheitsmitarbeiter macht sich gemäß WaffG strafbar
C
Der Sicherheitsmitarbeiter begeht gemäß BGV C 7 eine Ordnungswidrigkeit
49. Der Sicherheitsmitarbeiter verhindert das Entstehen von Konflikten, wenn er...
A bestehende Regeln und Vorschriften immer durchsetzt
B
in jeder Situation kompromisslos auftritt
C auf jede Situation angemessen reagiert und seinen Handlungsspielraum nutzt
D
sich jederzeit auf seine Jedermannsrechte beruft und diese anwendet
50.
Welche Aussagen zur Deeskalation sind richtig?
A Je länger ein Streit dauert, desto müder sind alle Beteiligten und umso leichter ist es, die Situation zu entspannen
B
Je länger ein Streit dauert, desto schwieriger ist es, die Situation zu entspannen
C Je früher sich die Beteiligten darüber bewusst sind, dass sie sich in einer Gewaltspirale befinden, desto leichter ist es, die Situation zu deeskalieren
D Je früher sich die Beteiligten darüber bewusst sind, dass sie sich in einer Gewaltspirale befinden, desto schwieriger ist es, die Situation zu deeskalieren
51.
Ein Gesprächspartner zeigt Kompromissbereitschaft,...
A wenn er aufmerksam zuhört und und sich an der Problemlösung beteiligt
B wenn er bereit ist, nachzugeben und nicht stur auf seiner Meinung besteht
C
wenn er auf seinem Standpunkt besteht und nicht nachgeben will
D wenn er das Gespräch dauernd unterbricht und immer lauter wird
52. Was können Gründe für Risikobereitschaft und Leichtsinn ‘ bei Jugendlichen sein?
A Jnsicherheit und Angst sollen überspielt werden
B
Das eigene Ansehen in der Gruppe soll gesteigert werden
C
ie körperlichen Fähigkeiten sollen trainiert werden
53. Ist es ein Zeichen von Schwäche, wenn Menschen Fehler eingestehen?
A
Ja, denn verantwortungsbewusste Menschen haben keine Schwächen
B
Nein, es ist ein Zeichen von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
C Ja, denn es führt zu Respekt- und Autoritätsverlust
D
Nein, es drückt Offenheit und Ehrlichkeit aus
54.
Kann eine Gruppe das Verhalten eines Gruppenmitglieds beeinflussen?
A Nein, weil Gruppenmitglieder in der Gruppe als Einzelpersonen auftreten und ihre eigenen Ziele verfolgen
B Ja, weil durch die Anerkennung von Gruppenzielen und Gruppennormen ein Wir-Gefühl erzeugt und damit das soziale Verhalten angepasst wird
C
Ja, weil innerhalb einer Gruppenhierarchie jedes Gruppenmitglied seine Rolle so auszufüllen hat, wie es die übrigen Gruppenmitglieder von ihm erwarten
55.
Was sollte der Sicherheitsmitarbeiter während einer Befragung beachten?
A
Nur zum Schein Versprechungen machen, die er nicht halten kann
B
Sachlich präzise Fragen stellen
C Mit Nachdruck Antworten erzwingen
D
Neutralität im Gespräch wahren
56. Im Umgang mit anderen Menschen ist intolerant, wer ...
A auf andere Menschen geduldig eingeht
B
Ideen und Meinungen anderer Menschen ignoriert
C andere Menschen wegen ihrer Herkunft herabsetzt
57.
Welche Behauptungen zum Selbstwertgefühl sind im Allgemeinen richtig?
A Menschen mit stabilem Selbstwertgefühl haben weniger Angst, etwas Falsches zu tun
B Ein gutes Selbstwertgefühl sorgt dafür, dass man sich alles zutraut, was gefährlich ist
C
Menschen mit einem stabilen Selbstwertgefühl lassen sich von niemandem in ihr Handeln hineinreden
D Ein gutes Selbstwertgefühl gibt dem Menschen das Selbstbewusstsein, mit Problemen besser fertigzuwerden
58.
Woran ist erkennbar, dass eine Person wenig Selbstwertgefühl besitzt?
A Sie weicht nach Möglichkeit jeder Konfliktsituation aus
B
Sie ist von sich überzeugt und will überall im Mittelpunkt stehen
C Sie ist ängstlich und kann sich nicht durchsetzen
D
Sie hat keine Hemmungen, andere Personen anzusprechen
59. Welche Aussagen über die Körpersprache sind richtig?
A
Körpersprache ist nicht leicht zu deuten, da sie mehrdeutig sein kann
B Körpersprache ist meist unbewusst und spontan
C
Körpersprache ist einfach zu verstehen, weil sie zum größten Teil entschlüsselt wurde
D Körpersprache schafft immer Sympathien
60.
Zu welchem Verhalten kann wiederkehrende Frustration bei einer Person führen?
A Die Person ist zufrieden und ausgeglichen
B Die Person ist aggressiv und äußert Wut und Enttäuschung laut
C Die Person zeigt Begeisterung und gute Laune
D Die Person verdrängt die Enttäuschung, indem sie Alkohol oder Drogen zu sich nimmt
E Die Person zeigt hohe Motivation und Einsatzwillen
61.
Was kann eine starke innere Anspannung bewirken?
A
Veränderung des Erlebens und Verhaltens
B
Es verändert sich nur das Erleben, das Verhalten bleibt unbeeinflusst
C
Es besteht die Gefahr des Überreagierens
62.
Welche Regeln sind für eine erfolgreiche Kommunikation vorteilhaft?
A
Der Sender sollte immer wieder durch Nachfragen prüfen, ob der Empfänger die Informationen aufgenommen und verstanden hat
B
Der Sender sollte seine Gedanken vor dem Aussprechen organisieren und ordnen
C
Der Sender sollte möglichst viele Informationen in eine Aussage einbauen
D
Der Empfänger sollte sich nur auf einzelne Details der Nachricht konzentrieren
63.
Welche Aussagen über Vorurteile sind richtig?
A
Vorurteile sind nötig, um andere Menschen besser zu verstehen
B
Vorurteile sind häufig daran schuld, dass Menschen sich nicht verstehen
C
Vorurteile sind immer berechtigt, weil die Menschen sich nicht ändern
D
Vorurteile entstehen oft aus Neid und Eifersucht
64. Was sind negative Stressoren?
A Lärm und enge Arbeitsverhältnisse
B Entspannte und ruhige Gespräche
C
lötzlich auftretende Überbelastungen
D
Butes Arbeitsklima
65. Über welche Barriereelemente sollte ein Sicherheitszaun verfügen?
A
Rot-weiße Signalfarben
B
Schutzeinrichtungen gegen Übersteigen und Unterkriechen
C
Hohe Standfestigkeit und Stabilität
66.
Ein Schutzbeschlag bzw. Sicherheitstürschild ...
A
wird von außen unsichtbar durch mindestens zwei Schrauben geeigneter Festigkeit verschraubt
B ist mit einem Bohrschutz ausgestattet
C
muss als Langschild verbaut werden
67.
Welche Aussage/n zum Funkschatten ist/sind richtig?
A Ortsbedingte Abschattungen oder Reflexionen des Funksignals beeinflussen dessen Reichweite
B
Ist die Ausbreitung von Funkwellen gestört, muss mit Beeinträchtigungen des Funkverkehrs gerechnet werden
C Bei Störungen durch Funkschatten muss die Rauschsperre am Funkgerät eingeschaltet werden
68. Welche Vorteile haben mechatronische Schließeinrichtungen?
A Erst die Erkennung des mechanischen und des elektronischen Schlüsselcodes führt zur Schlossöffnung bzw. -Schließung
B Mit diesen Einrichtungen wird absolute Verschlusssicherheit erreicht
C
Berechtigungen lassen sich zeitnah durch Löschung des Schlüsselcodes korrigieren
D Die Nachweisführung im Schlüsselbuch bei der Schlüsseiausgabe entfällt
69.
Was zählt zum vorbeugenden betrieblichen Brandschutz?
A Der Einsatz von automatischen Löschanlagen
B Das Durchführen von Löschübungen
C Die Ermittlung von Brandursachen
D Das Erstellen von Fluchtplänen
70.
Warum ist Wasser als Löschmittel bei Ölbränden nicht geeignet?
A Aufgrund der schwachen Kühlung ist Wasser in großen Mengen erforderlich
B Das Öl brennt an der Wasseroberfläche weiter, da es leichter ist als Wasser
C Es besteht ein hohes Risiko einer explosionsartigen Verdampfungsreaktion
71.
Der Freilandschutz und die Freilandüberwachung ...
A dienen der Verhinderung oder Verzögerung des Eindringens in ein Objekt
B dienen der Beobachtung und Detektion von Personen
C dienen der routinemäßigen Zutritts- und Aufenthaltskontrolle von Mitarbeitern und Besuchern
72.
Eine Überfallmeldeanlage ...
A ist auf eine Alarmempfangseinrichtung aufzuschalten
B dient im Brandfall zum Herbeirufen der Feuerwehr
C ist eine Gefahrenmeldeanlage, die dem Schutz von Personen dient
D ist über ein Blockschloss einzuschalten
