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Volkswirtschaft

Total questions: 15

Worksheet time: 4hrs 45mins

Name
Class
Date
1.

Die Tabelle zeigt, wie viele Fische oder Kokosnüsse Robinson Crusoe und Freitag maximal pro Tag produzieren können, wenn sie jeweils nur ein Gut produzieren.
Freitag fängt derzeit 9 Fische und erntet 2 Kokosnüsse für den täglichen Eigenverbrauch und Robinson fängt 3 Fische und erntet 2 Kokosnüsse für den täglichen Eigenverbrauch.
Nun überlegen sie, ob sie sich künftig spezialisieren und miteinander Handel treiben sollten. Welche Aussage ist 
falsch?

a)
  1. Sowohl für Robinson als auch für Freitag liegt der Konsumpunkt nach erfolgtem Handel außerhalb ihrer jeweiligen eigenen Produktionsmöglichkeitenkurven

b)
  1. Damit sich beide verbessern, sollte sich jeder von ihnen auf die Produktion eines Gutes spezialisieren. Da Robinson bei der Kokosnuss-Ernte und beim Fischfang die gleiche Produktivität aufweist, ist es egal, wer sich auf welches Gut spezialisiert.

c)
  1. Damit sich beide verbessern, sollte sich jeder auf die Produktion des Gutes spezialisieren, bei dem er einen komparativen Vorteil hat.

d)

Ein mögliches Ergebnis von Spezialisierung und Handel wäre:
Freitag kann 9 Fische und 2,5 Kokosnüsse konsumieren. Robinson kann 3 Fische und 2,5 Kokosnüsse verzehren.

2.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

a)
  1. Manche hochtalentierte Menschen haben in allem, was sie tun, sehr niedrige Opportunitätskosten.

b)
  1. Einige total unbegabte Menschen haben keinerlei komparative Vorteile, egal was sie tun.

c)
  1. Einige hochtalentierte Menschen haben in allem, was sie tun, einen komparativen Vorteil.

d)
  1. Es ist möglich, bei einer Tätigkeit gleichzeitig einen absoluten Nachteil und einen komparativen Vorteil gegenüber anderen Personen zu haben.

3.

Eine Volkswirtschaft hat einen komparativen Vorteil bei der Produktion eines Gutes, wenn sie.

a)
  1. bei allen Gütern eine höhere Produktivität aufweist als jede andere Volkswirtschaft.

b)
  1. bei der Produktion eines Gutes die niedrigsten Opportunitätskosten aufweist.

c)
  1. bei der Produktion eines Gutes die höchsten Opportunitätskosten aufweist.

d)

bei allen Gütern eine geringere Produktivität aufweist als jede andere Volkswirtschaft.

4.

Angenommen, in Schweden und Finnland ist die Anzahl der Arbeitskräfte gleich. Die folgende fiktive Tabelle zeigt die maximalen Stückzahlen von Heringen und Handys, die Schweden und Finnland pro Zeiteinheit produzieren können, wenn sie jeweils nur eines der beiden Güter produzieren. Markieren Sie die zwei korrekten Aussagen:

a)

Schweden hat keinen absoluten Vorteil.

b)

Finnland hat einen komparativen Vorteil bei der Herstellung von Handys.

c)

Schweden hat einen komparativen Vorteil sowohl bei der Produktion von Heringen als auch bei der Herstellung von Handys

d)

Finnland hat keinen komparativen Vorteil.

5.

Angenommen, in Schweden und Finnland ist die Anzahl der Arbeitskräfte gleich. Die folgende fiktive Tabelle zeigt die maximalen Stückzahlen von Heringen und Handys, die Schweden und Finnland pro Zeiteinheit produzieren können, wenn sie jeweils nur eines der beiden Güter produzieren.

a)

Finnland hat einen komparativen Vorteil sowohl bei der Produktion von Heringen als auch bei der Herstellung von Handys.

b)

Schweden hat einen komparativen Vorteil bei der Herstellung von Handys

c)

Finnland hat keinen absoluten Vorteil.

d)

Schweden hat keinen komparativen Vorteil.

6.

Die Nachfragekurve für DVDs hat sich nach rechts verschoben. Was könnte als Ursache dieser Veränderung gelten?

a)

Ein Preisanstieg für DVDs.

b)

Ein Sinken der Preise für DVDs.

c)

Netflix hat seine Abonnementpreise reduziert.

d)

Ein Anstieg des Einkommens der Konsument*innen.

7.

Wann liegt eine Bewegung entlang der Nachfragekurve eines Gutes vor?

a)

Wenn sich Preise von Komplementärgütern verändern.

b)

Wenn sich die Anzahl der Konsumenten aufgrund einer Veränderung der Bevölkerungszahl verändert

c)

Wenn sich der Preis des Gutes verändert.

d)

Wenn sich gleichzeitig sowohl die Konsumentenanzahl (aufgrund einer veränderten Bevölkerungszahl) als auch der Preis eines Komplementärgutes verändert.

8.

Angenommen, Eintrittskarten für „Das Phantom der Oper“ werden ausschließlich an der Abendkasse verkauft. Wie hoch ist die gesamte Konsumentenrente der fünf Studenten, wenn der Preis einer Karte bei € 50 liegt?

a)

€ 175

b)

€ 215

c)

€ 205

d)

€ 240

9.

Welcher der hier aufgeführten Rechenwege führt nicht zur gesamten Konsumentenrente im Markt X?

a)

Ermittlung der Differenz zwischen der höheren Zahlungsbereitschaft und dem tatsächlichen Preis für jeden Käufer; anschließend diese Differenzen aller Käufer aufsummieren.             

b)

Bildung der Summe der individuellen Konsumentenrenten aller Käufer im Markt X.

c)

Ermittlung der Fläche, die von der Nachfragekurve und den beiden Achsen eingegrenzt wird.

d)

Ermittlung der Fläche, die nach links durch die Preisachse, nach oben rechts durch die  Nachfragekurve und nach unten durch den Preis für Gut X eingegrenzt wird.

10.

Angenommen, die Preiselastizität der Nachfrage für Weißwürste beträgt in Bayern 0,63 und in Berlin 1.
Um ihren Umsatz zu steigern, sollten die Weißwurstproduzenten

a)

die Preise in Berlin unverändert lassen und in Bayern erhöhen.

b)

die Preise in Berlin senken und in Bayern erhöhen.

c)

die Preise in beiden Bundesländern erhöhen.

d)

die Preise in beiden Bundesländern senken.

11.

Ein Verlag hat festgestellt, dass die Zahl der verkauften Exemplare eines VWL-Lehrbuchs von 10.000 auf 15.000 steigt, wenn der Preis des Lehrbuchs von € 70 auf € 60 sinkt.
Wie hoch ist die Preiselastizität der Nachfrage (bei Benutzung der Mittelwert-Methode)?

a)

 50 %

b)

500

c)

-3,5

d)

-2,6

12.

Eine vollkommen elastische Nachfragekurve verläuft

a)

ansteigend

b)

horizontal

c)

vertikal

d)

fallend

13.

Was führt zu einer Linksverschiebung der Angebotskurve? (Zwei Antworten sind richtig)

a)

Erwartungen der Anbieterseite, dass die Preise in Zukunft fallen.

b)

Ein Anstieg der Erträge alternativer Geschäftstätigkeiten.

c)

Ein Anstieg der Inputpreise.

d)

Technologischer Fortschritt.

14.

Was bedingt keine Verschiebung der Angebotskurve?

a)

Eine technologische Veränderung.

b)

Eine Veränderung der Preiserwartungen der Anbieterseite.

c)

Eine Veränderung des Preises des untersuchten Gutes.

d)

Eine Veränderung der Inputpreise.

15.

Eine vollkommen preisunelastische Angebotskurve verläuft:

a)

ansteigend

b)

 fallend

c)

 horizontal

d)

vertikal