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umgang mit BGB/SGB

Total questions: 18

Worksheet time: 9mins

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1.

Frau Müller (86) lebt im Pflegeheim, hat Pflegegrad 4 und leidet an schwerer Demenz. Sie weigert sich seit Tagen, zu duschen. Die Pflegekraft möchte sie dazu zwingen, um die Hygiene zu gewährleisten. Was gilt rechtlich?

a)

Das ist korrekt, weil Hygiene oberste Priorität hat

b)

Das ist falsch, da das Selbstbestimmungsrecht verletzt wird (BGB)

c)

Das ist erlaubt, wenn ein Arzt es anordnet

d)

Das ist erlaubt, wenn die Angehörigen zustimmen

2.

Herr Nam hat einen Schlaganfall erlitten und ist in Pflegegrad 3 eingestuft. Seine Familie möchte Pflegegeld beantragen. Welches Gesetz regelt diesen Anspruch?

a)

SGB V

b)

SGB IX

c)

SGB XI

d)

BGB

3.

Eine Bewohnerin stürzt nachts, als sie allein zur Toilette geht. Die Pflegekraft hatte keinen Bettseitenschutz angebracht, obwohl bekannt war, dass sie sturzgefährdet ist. Was gilt rechtlich?

a)

Kein Problem, sie ist freiwillig aufgestanden

b)

Ethisch fragwürdig, aber kein Gesetzesverstoß

c)

Fahrlässigkeit laut BGB - mögliche Schadensersatzpflicht

d)

Hat nichts mit Gesetzen zu tun

4.

Ein Patient ist nicht einwilligungsfähig (z. B. bei Demenz). Wer darf dann medizinische Entscheidungen für ihn treffen?

a)

Der behandelnde Arzt

b)

Irgendein Angehöriger

c)

Die Pflegekraft

d)

Der gesetzliche Betreuer oder Bevollmächtigte

5.

Ein Patient bekommt vom Arzt häusliche Krankenpflege verordnet (z. B. Verbandswechsel, Injektionen). Welches Gesetz regelt diesen Anspruch?

a)

SGB XI - Pflegeversicherung

b)

SGB XII - Sozialhilfe

c)

SGB V - Krankenversicherung

d)

BGB - Bürgerliches Gesetzbuch

6.

Herr Thomas lebt allein zu Hause, hat Pflegegrad 2 und möchte nur Pflegegeld statt Sachleistungen beziehen. Was bedeutet das für ihn?

a)

Er erhält einen festen Geldbetrag von der Pflegekasse

b)

Er bekommt automatisch ambulante Pflegekräfte

c)

Er hat keinen Anspruch auf Pflegeleistungen

d)

Er muss dafür beim Sozialamt vorsprechen

7.

Frau Berger (80) hat Pflegegrad 3 und lebt zu Hause. Ihr Sohn pflegt sie täglich. Er möchte sich für 2 Wochen Urlaub nehmen. Welche Leistung kann beantragt werden?

a)

Pflegegeld wird automatisch verdoppelt

b)

Die Pflegekasse übernimmt die Verhinderungspflege

c)

Die Krankenkasse schickt automatisch Ersatzpflege

d)

Es gibt keinen Anspruch auf Ersatzpflege

8.

Ein Patient wurde im Pflegeheim mehrmals gegen seinen Willen fixiert, ohne richterlichen Beschluss. Was gilt rechtlich?

a)

Erlaubt, wenn es der Sicherheit dient

b)

Erlaubt, wenn Angehörige zustimmen

c)

Verboten ohne gerichtliche Genehmigung (BGB § 1906)

d)

In Ordnung, wenn Pflegedienst es dokumentiert

9.

Welches Gesetz regelt Leistungen für Menschen mit Behinderung - z. B. Teilhabe am Arbeitsleben, Unterstützung bei Integration?

a)

SGB V

b)

SGB IX

c)

SGB XI

d)

BGB

10.

Ein Bewohner möchte das Pflegeheim verlassen, obwohl es draußen gefährlich glatt ist. Die Pflegekraft hält ihn ohne Einwilligung zurück. Was ist das rechtlich?

a)

Eine gerechtfertigte Schutzmaßnahme

b)

Eine zulässige Einschränkung durch das Hausrecht

c)

Eine freiheitsentziehende Maßnahme - nur mit richterlicher Genehmigung erlaubt

d)

Völlig in Ordnung, wenn es dokumentiert wird

11.

Eine Pflegekraft merkt, dass ein Kollege eine Patientin regelmäßig anschreit und würdelos behandelt. Was ist zu tun?

a)

Nichts - solange kein körperlicher Schaden entsteht

b)

Sofort dem MDK melden

c)

Den Vorfall dokumentieren und der Pflegedienstleitung melden

d)

Nur den Bewohner fragen, ob es ihn stört

12.

Welche Aussage zum Pflegegrad ist korrekt?

a)

Es gibt 10 Pflegegrade

b)

Pflegegrad wird automatisch bei Erreichen des Rentenalters vergeben

c)

Pflegegrad muss beantragt und durch Gutachten festgestellt werden

d)

Der Pflegegrad wird nur durch die Pflegekraft bestimmt

13.

Frau Huber hat Pflegegrad 2 und lebt allein. Ihre Tochter beantragt Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt. Welche Aussage ist korrekt?

a)

Kurzzeitpflege ist eine Leistung der Krankenversicherung

b)

Kurzzeitpflege muss privat gezahlt werden

c)

Kurzzeitpflege ist im SGB XI geregelt und wird teilweise finanziert

d)

Kurzzeitpflege gilt nur für Pflegegrad 5

14.

Welche Voraussetzung gilt für die Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen?

a)

Der Pflegebedürftige muss vollstationär gepflegt werden

b)

Pflege wird von professionellen Pflegediensten durchgeführt

c)

Angehörige müssen alle Leistungen übernehmen

d)

Nur Menschen unter 65 Jahren haben Anspruch

15.

Welche Aussage über das Betreuungsrecht (nach BGB) ist richtig?

a)

Jeder Pflegebedürftige bekommt automatisch einen gesetzlichen Betreuer

b)

Betreuung kann nur durch die Pflegekraft übernommen werden

c)

Eine gesetzliche Betreuung darf nur bei fehlender Einwilligungsfähigkeit eingerichtet werden

d)

Jeder Bewohner muss betreut werden

16.

Welche gesetzliche Grundlage regelt die häusliche Pflegehilfe durch einen ambulanten Dienst nach ärztlicher Verordnung?

a)

SGB V

b)

SGB XI

c)

BGB

d)

SGB IX

17.

Was ist ein Beispiel für eine freiheitsentziehende Maßnahme?

a)

Hilfe beim Waschen

b)

Essen im Zimmer servieren

c)

Festbinden im Bett ohne Einwilligung

d)

Medikamentengabe nach Plan

18.

Welche Aussage zur Pflegedokumentation ist korrekt?

a)

Muss nur bei Notfällen geführt werden

b)

Ist freiwillig, aber empfohlen

c)

Ist gesetzlich verpflichtend und muss wahrheitsgetreu geführt werden

d)

Darf kreativ angepasst werden