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Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

Total questions: 20

Worksheet time: 10mins

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1.

Ein älterer Patient ist nach einem Schlaganfall bewusstlos und kann nicht mehr kommunizieren. In seiner Patientenverfügung steht, dass er keine lebenserhaltenden Maßnahmen wünscht, wenn keine Heilungschancen bestehen. Was sollte das Pflegepersonal in dieser Situation tun?

a)

Die Familie des Patienten um eine Entscheidung bitten.

b)

Den Wunsch des Patienten gemäß der Patientenverfügung respektieren und keine lebenserhaltenden Maßnahmen ergreifen.

c)

Den Patienten weiterhin mit allen verfügbaren Mitteln am Leben erhalten.

d)

Den behandelnden Arzt fragen, ob die Patientenverfügung rechtsgültig ist.

2.

Ein Patient hat eine Vorsorgevollmacht ausgestellt, in der eine Freundin als seine bevollmächtigte Person für alle rechtlichen und gesundheitlichen Entscheidungen festgelegt wurde. Der Patient wird nun aufgrund eines Unfalls ins Krankenhaus eingeliefert und kann keine Entscheidungen treffen. Was ist die Rolle der bevollmächtigten Person?

a)

Die bevollmächtigte Person trifft alle medizinischen und rechtlichen Entscheidungen im Namen des Patienten.

b)

Die bevollmächtigte Person hat nur das Recht, über finanzielle Angelegenheiten zu entscheiden.

c)

Die bevollmächtigte Person kann nur dann Entscheidungen treffen, wenn der Patient ausdrücklich zustimmt.

d)

Die bevollmächtigte Person muss immer einen Anwalt konsultieren, bevor sie Entscheidungen trifft.

3.

Ein Patient ist an unheilbarem Krebs erkrankt. In seiner Patientenverfügung steht, dass er keine Chemotherapie oder andere aggressive Behandlungen mehr möchte. Was sollte das Pflegepersonal tun, wenn der Patient darum bittet, die Chemotherapie fortzusetzen?

a)

Das Pflegepersonal sollte die Chemotherapie fortsetzen, weil der Patient sie wünscht.

b)

Das Pflegepersonal sollte die Patientenverfügung respektieren und keine weiteren aggressiven Behandlungen durchführen.

c)

Das Pflegepersonal sollte die Familie fragen, ob sie die Entscheidung des Patienten unterstützen.

d)

Das Pflegepersonal sollte den Patienten in einem anderen Krankenhaus behandeln lassen.

4.

Ein Patient hat seine Patientenverfügung erstellt, aber keine Person hat eine Vorsorgevollmacht für ihn erteilt. Was passiert, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen?

a)

Die Ärzte entscheiden alleine, was mit dem Patienten zu tun ist.

b)

Die Familie des Patienten muss die Entscheidung treffen.

c)

Der Patient wird weiterhin behandelt, aber es müssen gesetzliche Vertreter bestimmt werden.

d)

Die Patientenverfügung tritt automatisch in Kraft und die Familie kann keine Änderungen vornehmen.

5.

Ein Patient wurde schwer verletzt und befindet sich im Koma. In seiner Patientenverfügung steht, dass er bei einer schweren Verletzung keine lebenserhaltenden Maßnahmen wünscht. Was sollte das Pflegepersonal tun?

a)

Die Familie fragen, ob sie der Patientenverfügung zustimmen.

b)

Die Patientenverfügung des Patienten respektieren und keine lebenserhaltenden Maßnahmen durchführen.

c)

Die Behandlung fortsetzen, bis ein Gericht entscheidet.

d)

Die Ärzte müssen die Familie um Erlaubnis bitten.

6.

Ein Patient hat eine Vorsorgevollmacht für medizinische Entscheidungen erteilt. Was darf die bevollmächtigte Person entscheiden?

a)

Nur finanzielle Angelegenheiten.

b)

Nur medizinische Behandlungen.

c)

Sowohl medizinische als auch rechtliche Entscheidungen im Namen des Patienten.

d)

Nur über den Aufenthalt des Patienten im Krankenhaus.

7.

Ein Patient möchte keine künstliche Ernährung im Endstadium einer unheilbaren Krankheit. Wann wird diese Verfügung gültig?

a)

Sofort bei Unterschrift.

b)

Wenn der Patient keine Entscheidungen mehr treffen kann und sich im Endstadium befindet.

c)

Wenn der Arzt sie für notwendig hält.

d)

Wenn die Familie zustimmt.

8.

Ein Patient hat eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht für seine Tochter. Nach einem Schlaganfall kann er nicht mehr sprechen. Was sollte die Tochter tun?

a)

Sie sollte mit den Ärzten über Behandlungen sprechen.

b)

Behandlung fortsetzen ohne Rücksicht auf die Verfügung.

c)

Entscheidung der Familie überlassen.

d)

Alle medizinischen Entscheidungen im Namen des Patienten treffen.

9.

Ein Patient hat in seiner Verfügung festgelegt, dass er keine Reanimationsmaßnahmen wünscht. Was tun im Falle eines Herzstillstands?

a)

Reanimation durchführen.

b)

Patientenverfügung respektieren und keine Reanimation durchführen.

c)

Familie fragen, ob Reanimation gewünscht ist.

d)

Ärzte entscheiden über Reanimation.

10.

Ein Patient möchte keine künstliche Beatmung bei schwerer Erkrankung. Welche Voraussetzung gilt für die Gültigkeit der Verfügung?

a)

Von Notar beglaubigt.

b)

Eigenhändig unterschrieben und datiert.

c)

Von Familie genehmigt.

d)

Ärztliche Bescheinigung erforderlich.

11.

Ein Patient möchte keine Bluttransfusionen. Was muss er tun, damit die Verfügung gültig ist?

a)

Notariell beglaubigen lassen.

b)

Eigenhändig unterschreiben und datieren.

c)

Von Familie bestätigen lassen.

d)

Ärztliche Untersuchung vorlegen.

12.

Ein Patient im Koma hat eine Verfügung gegen künstliche Ernährung, Was tun?

a)

Verfügung respektieren, keine künstliche Ernährung.

b)

Arzt entscheidet über Notwendigkeit.

c)

Familie befragen.

d)

Ernährung fortsetzen zur Lebensrettung.

13.

Ein Patient mit Herzerkrankung hat eine Vollmacht an seinen Sohn erteilt, Was darf der Sohn tun, wenn der Patient bewusstlos ist?

a)

Alle medizinischen Entscheidungen treffen.

b)

Nur Aufenthaltsort bestimmen.

c)

Nur mit Zustimmung der Familie entscheiden.

d)

Nur über Reanimation entscheiden.

14.

Eine Tochter hat eine Vorsorgevollmacht, Was muss sie tun, bevor sie Entscheidungen trifft?

a)

Ärzte über die Vollmacht informieren.

b)

Arzt fragen, ob der Patient entscheidungsfähig ist.

c)

Sofort alle Entscheidungen treffen.

d)

Familie befragen.

15.

Patientenverfügung zur Beatmung liegt vor, aber ist unklar, Was passiert?

a)

Ärzte entscheiden.

b)

Familie entscheidet.

c)

Gerichtliche Entscheidung nötig.

d)

Patient wird automatisch aufgenommen.

16.

Patientenverfügung sagt: keine Maßnahmen im Endstadium, Keine Vollmacht liegt vor, Was tun?

a)

Ärzte entscheiden ohne Zustimmung.

b)

Familie entscheidet nach eigenen Vorstellungen.

c)

Pflegepersonal entscheidet im besten Interesse.

d)

Gericht entscheidet.

17.

Kein Vollmacht, keine Verfügung. Patient im Koma nach OP, Wer entscheidet?

a)

Ärzte nach medizinischem Bedarf.

b)

Familie entscheidet, wenn möglich.

c)

Richter entscheidet.

d)

Arzt entscheidet allein.

18.

Patient möchte Schmerzbehandlung in Verfügung festhalten, Was ist notwendig?

a)

Regelmäßig in Krankenhausformular schreiben.

b)

Schriftlich in rechtsgültiger Verfügung festhalten.

c)

Mündlich beim Arzt äußern.

d)

Vom Anwalt bestätigen lassen.

19.

Schwester hat Vollmacht. Patient ist schwer krank, Was muss sie tun?

a)

Mit Ärzten Behandlung koordinieren.

b)

Familie um Erlaubnis fragen.

c)

Warten bis Patient ansprechbar ist.

d)

Gerichtliche Entscheidung einholen.

20.

Patient möchte keine lebensverlängernden Maßnahmen im Wachkoma, Was darf er festlegen?

a)

Nur im akuten Zustand Maßnahmen ablehnen.

b)

Behandlung für verschiedene Stadien festlegen.

c)

Keine Schmerzmedikation erhalten.

d)

Keine medizinischen Maßnahmen festlegen.