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Fragen zur Patientenedukation

Total questions: 15

Worksheet time: 8mins

Name
Class
Date
1.

Was ist ein zentrales Ziel der Patientenedukation?

a)

Erhöhung der Medikamentengabe

b)

Sicherstellung der Compliance durch Kontrolle

c)

Förderung von Autonomie und Kohärenzgefühl

d)

Standardisierte Behandlungsergebnisse

2.

Welche Maßnahme gehört nicht zu den vier grundlegenden Strategien der Edukation?

a)

Schulen

b)

Anleiten

c)

Diagnostizieren

d)

Beraten

3.

Welche Aussage beschreibt den Empowerment-Ansatz am besten?

a)

Passives Unterstützen bei medizinischen Maßnahmen

b)

Einhaltung ärztlicher Vorgaben durch Überwachung

c)

Stärkung der Selbstbestimmung und Ressourcenaktivierung

d)

Konzentration auf körperliche Pflege und Sicherheit

4.

Was unterscheidet Compliance von Adhärenz?

a)

Compliance betont die gemeinsame Entscheidungsfindung

b)

Adhärenz erfordert keine Patientenbeteiligung

c)

Adhärenz ist die aktive Zustimmung zu einem Behandlungsplan

d)

Compliance basiert auf eher einseitiger therapeutischer Anweisung

5.

Welcher Begriff beschreibt die gemeinsame Aushandlung von Therapiezielen am besten?

a)

Kooperation

b)

Adhärenz

c)

Concordance

d)

Commitment

6.

Welcher Vorteil ist nicht direkt mit Edukation verknüpft?

a)

Erhöhte Autonomie

b)

Schnellere Medikamentenvergabe

c)

Verbesserte Prävention

d)

Gesteigerte Zufriedenheit

7.

Was ist ein zentrales Merkmal der Schulung im Gegensatz zur Beratung?

a)

Ergebnisoffenheit

b)

Zielgerichtete Wissensvermittlung

c)

Selbstreflexion

d)

Konfliktlösung

8.

Welcher Aspekt ist typisch für das Salutogenese-Modell?

a)

Pathogenesefokus

b)

Reaktion auf akute Symptome

c)

Förderung des Kohärenzgefühls

d)

Belastungsreduzierung durch Medikamente

9.

Was ist bei Mikroschulungen besonders wichtig?

a)

Gruppendynamik und offene Diskussion

b)

Umsetzung komplexer medizinischer Inhalte

c)

Vermittlung einer klar abgegrenzten Fähigkeit oder Information

d)

Zeitlich unbeschränkte Gesprächsführung

10.

Was ist kein Bestandteil des DISCERN-Verfahrens?

a)

Bewertung der Gesamtqualität

b)

Ermittlung der subjektiven Zufriedenheit

c)

Prüfung der Verständlichkeit von Informationen

d)

Transparenz über Quellen und Inhalte

11.

Was unterscheidet Beratung grundlegend von Anleitung?

a)

Beratung zielt auf Wissensvermittlung, Anleitung nicht

b)

Anleitung ist dialogisch, Beratung einseitig

c)

Beratung ist offen im Ergebnis, Anleitung verfolgt ein Lernziel

d)

Beide sind gleich strukturiert

12.

Was ist ein zentrales Ziel der Kollegialen Beratung (InterCare)?

a)

Ermittlung des Gesundheitsstatus

b)

Diagnostik und Verordnung

c)

Reflexion und Stärkung der beruflichen Handlungsfähigkeit

d)

Ersatz für Supervision

13.

Welche Kompetenz ist für Edukation nicht vorrangig notwendig?

a)

Empathie

b)

Fachwissen

c)

Kommunikationsfähigkeit

d)

Autorität gegenüber Patienten

14.

Was unterscheidet die Supervision von der Kollegialen Beratung?

a)

Sie ist informeller und spontan

b)

Sie ist extern moderiert und reflektiv

c)

Sie wird nur mit Auszubildenden durchgeführt

d)

Sie ersetzt Gespräche mit Patienten

15.

Was ist das zentrale Ziel der „Wittener Werkzeuge“ im Kontext pflegerischer Gesprächsführung?

a)

Strukturierte Delegation medizinischer Aufgaben an Pflegehilfskräfte

b)

Vermittlung standardisierter Gesprächsinhalte in Schulungssituationen

c)

Förderung empathischer, individueller Kommunikation nach klientenzentrierten Prinzipien

d)

Kontrolle des Gesprächsverlaufs zur Einhaltung therapeutischer Ziele