wayground logo

Free Printable Worksheets

NEW

Font size

S
M
L
XL
Worksheets

Führungsstile und Managementkonzepte

Total questions: 24

Worksheet time: 12mins

Name
Class
Date
1.

Welche beiden Dimensionen werden im Verhaltensgitter (Managerial Grid) nach Blake und Mouton zur Beschreibung von Führungsstilen verwendet?

a)

Kontrollspanne und Entscheidungsfreiheit

b)

Mitarbeiterorientierung und Sachorientierung

c)

Aufgabenorientierung und Reifegrad des Mitarbeiters

d)

Motivation und Zielerreichung

2.

Ein Manager legt sehr viel Wert auf ein gutes Betriebsklima und freundschaftliche Beziehungen, vernachlässigt dabei aber die Produktionsziele. Welchen Führungsstil zeigt er laut Verhaltensgitter?

a)

1.9 Glaceehandschuh-Management

b)

5.5 Organisationsmanagement

c)

1.1 Überlebensmanagement

d)

9.1 Befehl-Gehorsam-Management

3.

Was ist das Kernprinzip der Situativen Reifegradtheorie von Hersey und Blanchard?

a)

Der Führungsstil sollte an den Entwicklungsstand des Mitarbeiters angepasst werden.

b)

Führungserfolg hängt ausschließlich von den Persönlichkeitsmerkmalen der Führungskraft ab.

c)

Die Unternehmensziele bestimmen immer den anzuwendenden Führungsstil.

d)

Ein partizipativer Führungsstil ist in allen Situationen am effektivsten.

4.

Ein neuer Auszubildender ist sehr motiviert, hat aber noch keine Erfahrung in seinen Aufgaben. Welcher Führungsstil ist laut Situativer Reifegradtheorie hier am besten geeignet?

a)

Partizipieren (Participating)

b)

Verkaufen (Selling)

c)

Delegieren (Delegating)

d)

Unterweisen (Telling)

5.

Was beschreibt das Führungskonzept ‚Management by Objectives‘ (MbO)?

a)

Die Führungskraft gibt nur die zu erreichenden Ergebnisse vor, der Weg dorthin ist dem Mitarbeiter freigestellt.

b)

Die Führungskraft greift nur dann ein, wenn die Arbeitsergebnisse von den geplanten Zielen abweichen.

c)

Führungskraft und Mitarbeiter legen gemeinsam Ziele fest, deren Erreichung regelmäßig überprüft wird.

d)

Die Führungskraft überträgt Aufgabenbereiche inklusive der vollen Verantwortung an die Mitarbeiter.

6.

Welcher Führungsstil aus dem Vroom-Yetton-Modell bezeichnet eine Entscheidung, bei der die Führungskraft die Mitarbeiter als Gruppe nach ihrer Meinung fragt, die endgültige Entscheidung aber alleine trifft?

a)

AI (Authoritarian I)

b)

GII (Group II)

c)

CII (Consultative II)

d)

CI (Consultative I)

7.

Was ist der Hauptvorteil von ‚Management by Delegation‘ (MbD)?

a)

Die Ziele werden immer von der Führungskraft allein vorgegeben, was die Effizienz steigert.

b)

Die Führungskraft wird von Routineaufgaben entlastet und kann sich auf strategische Aufgaben konzentrieren.

c)

Alle Entscheidungen werden von der Gruppe gemeinsam getroffen, was die Akzeptanz erhöht.

d)

Es wird eine sehr enge Kontrolle über alle Arbeitsprozesse der Mitarbeiter sichergestellt.

8.

Ein Manager, der den Führungsstil 9.9 (Teammanagement) nach dem Verhaltensgitter praktiziert, zeichnet sich wodurch aus?

a)

Hohe Mitarbeiter- und hohe Sachorientierung

b)

Ein ausgewogener Kompromiss zwischen beiden Orientierungen

c)

Hohe Mitarbeiter- und niedrige Sachorientierung

d)

Niedrige Mitarbeiter- und hohe Sachorientierung

9.

Welches der folgenden ‚Management by…‘-Konzepte legt den Fokus primär darauf, die inneren Antriebskräfte der Mitarbeiter zu fördern?

a)

Management by Motivation (MbM)

b)

Management by Objectives (MbO)

c)

Management by Delegation (MbD)

d)

Management by Results (MbR)

10.

Was ist laut Vroom-Yetton-Modell der entscheidende Grund, Mitarbeiter in eine Entscheidung einzubeziehen, auch wenn die Führungskraft die Lösung bereits kennt?

a)

Die gesetzliche Verpflichtung zur Mitarbeiterbeteiligung.

b)

Die Führungskraft möchte Zeit sparen, indem sie die Entscheidungsfindung delegiert.

c)

Die Hoffnung, dass die Mitarbeiter eine noch bessere Lösung finden.

d)

Die Notwendigkeit, die Akzeptanz der Entscheidung bei den Mitarbeitern zu sichern.

11.

Der Stil ‚Delegieren‘ in der Situativen Reifegradtheorie ist durch welches Verhalten der Führungskraft gekennzeichnet?

a)

Wenig Aufgabenorientierung und wenig Mitarbeiterorientierung

b)

Viel Aufgabenorientierung und viel Mitarbeiterorientierung

c)

Viel Aufgabenorientierung und wenig Mitarbeiterorientierung

d)

Wenig Aufgabenorientierung und viel Mitarbeiterorientierung

12.

Welches der folgenden Szenarien beschreibt am besten ‚Management by Exception‘?

a)

Eine Geschäftsführerin lobt Mitarbeiter öffentlich für herausragende Leistungen, um das gesamte Team zu motivieren.

b)

Ein Teamleiter kontrolliert die täglichen Verkaufszahlen. Nur wenn diese unter einen bestimmten Schwellenwert fallen, spricht er mit dem Team.

c)

Eine Abteilungsleiterin vereinbart zu Beginn des Jahres Leistungsziele mit jedem Mitarbeiter und bespricht diese am Jahresende.

d)

Ein Projektmanager lässt sein Team den gesamten Projektablauf selbstständig planen und durchführen.

13.

Was ist ein möglicher Nachteil des Führungsstils 9.1 (Befehl-Gehorsam-Management)?

a)

Entscheidungen dauern sehr lange, da immer alle einbezogen werden müssen.

b)

Die Motivation und Kreativität der Mitarbeiter können stark leiden.

c)

Es fehlt eine klare Richtung, da die Führungskraft sich aus allem heraushält.

d)

Die Produktionsziele werden oft nicht erreicht, weil die Stimmung zu locker ist.

14.

Im Vroom-Yetton-Modell steht der Entscheidungstyp ‚AI‘ für…

a)

eine autoritäre Entscheidung, die die Führungskraft allein mit den ihr vorliegenden Informationen trifft.

b)

eine Gruppentscheidung, bei der die Führungskraft als Moderator agiert.

c)

eine autoritäre Entscheidung, nachdem die Führungskraft zusätzliche Informationen von den Mitarbeitern eingeholt hat.

d)

eine Entscheidung nach Beratung mit einzelnen Mitarbeitern.

15.

Welches Führungsmodell ist am besten geeignet, um zu entscheiden, ob ein Manager ein Problem allein, mit Beratung oder im Team lösen sollte?

a)

Das Verhaltensgitter (Managerial Grid)

b)

Das Vroom-Yetton-Entscheidungsmodell

c)

Die Situative Reifegradtheorie

d)

Das PERMA-Modell

16.

Ein Mitarbeiter ist sehr kompetent und erfahren, zeigt aber aktuell wenig Motivation für eine neue Aufgabe. Welchen Führungsstil empfiehlt die Situative Reifegradtheorie?

a)

Unterweisen (Telling)

b)

Verkaufen (Selling)

c)

Partizipieren (Participating)

d)

Delegieren (Delegating)

17.

Was unterscheidet ‚Management by Results‘ (MbR) von ‚Management by Objectives‘ (MbO)?

a)

Es gibt keinen wesentlichen Unterschied, die Begriffe werden synonym verwendet.

b)

MbR konzentriert sich auf den Prozess, während MbO sich nur auf das Endergebnis konzentriert.

c)

Bei MbO werden die Ziele gemeinsam festgelegt, bei MbR gibt die Führungskraft die Ergebnisse oft nur vor.

d)

MbO ist ein autoritärer Führungsstil, während MbR kooperativ ist.

18.

Der Führungsstil 1.1 (Überlebensmanagement) im Verhaltensgitter bedeutet, dass die Führungskraft…

a)

versucht, einen perfekten Ausgleich zwischen Mitarbeiter- und Sachorientierung zu finden.

b)

sich minimal für die Mitarbeiter und die Aufgaben einsetzt.

c)

ausschließlich auf die Einhaltung der Regeln achtet.

d)

sich stark für die Mitarbeiter einsetzt, aber die Aufgaben vernachlässigt.

19.

Welche Aussage trifft auf die vorgestellten ‚Management by…‘-Konzepte zu?

a)

Sie wurden alle von Hersey und Blanchard entwickelt.

b)

Sie sind veraltete Theorien, die heute keine Rolle mehr spielen.

c)

Sie beschreiben ausschließlich autoritäre Führungsstile.

d)

Sie sind Konzepte zur Unternehmensführung, die oft kombiniert eingesetzt werden.

20.

Was ist das Hauptziel des ‚Teammanagements‘ (9.9) nach Blake und Mouton?

a)

Hohe Leistung durch engagierte Mitarbeiter zu erzielen, die sich mit den Zielen identifizieren.

b)

Strikte Einhaltung von Regeln ohne Mitarbeiterbeteiligung sicherzustellen.

c)

Maximale Kostenreduktion durch Minimierung von Personalaufwand zu erreichen.

d)

Einseitige Konzentration auf Produktionsziele ohne Rücksicht auf Menschen zu verfolgen.

21.

In welcher Situation ist laut Situativer Reifegradtheorie ein stark aufgaben- UND beziehungsorientierter Führungsstil („Verkaufen“) am sinnvollsten?

a)

Wenn ein Mitarbeiter weder fähig noch motiviert ist.

b)

Wenn ein Mitarbeiter fähig, aber unsicher oder unmotiviert ist.

c)

Wenn ein Mitarbeiter fähig und selbstsicher ist.

d)

Wenn ein Mitarbeiter motiviert ist, aber noch nicht über die nötigen Fähigkeiten verfügt.

22.

Wodurch zeichnet sich der Entscheidungstyp „GII“ (Gruppe II) im Vroom-Yetton-Modell aus?

a)

Jedes Gruppenmitglied stimmt geheim ab und die Mehrheit entscheidet.

b)

Die Führungskraft delegiert die Entscheidung vollständig an einen einzelnen Mitarbeiter.

c)

Die Führungskraft entscheidet allein, nachdem sie die Gruppe konsultiert hat.

d)

Die Führungskraft teilt das Problem mit der Gruppe und die Gruppe erarbeitet und trifft gemeinsam eine Entscheidung.

23.

Welcher Führungsstil aus dem Verhaltensgitter wird auch als „Middle-of-the-Road-Management“ bezeichnet?

a)

9.9 Teammanagement

b)

1.1 Überlebensmanagement

c)

5.5 Organisationsmanagement

d)

1.9 Glaceehandschuh-Management

24.

Was ist der Hauptunterschied zwischen den autoritären Stilen AI und AII im Vroom-Yetton-Modell?

a)

Bei AI holt die Führungskraft vor der Entscheidung aktiv Informationen von den Mitarbeitern ein, bei AII nicht.

b)

AI wird bei unwichtigen Entscheidungen angewendet, AII bei strategischen Entscheidungen.

c)

Bei AI entscheidet die Führungskraft, bei AII entscheidet ein Stellvertreter.

d)

AI ist ein schnellerer Prozess als AII, da keine Mitarbeitergespräche geführt werden.