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Besonderheiten bei Kindern: Anatomie und Physiologie

Total questions: 22

Worksheet time: 11mins

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1.

Welche Aussage beschreibt einen zentralen Grund, warum Kinder nicht als „kleine Erwachsene“ gelten?

a)

Organfunktionen vollständig ausgereift wie bei Erwachsenen

b)

Organfunktionen teilweise unreif mit veränderten Reaktionen

c)

Identische Abwehrhaltung und gleichartige Schmerzäußerung

d)

Gleiche Diagnostik und identische stationäre Betreuung

2.

Welche Aufgabe hat der Larynx (Kehlkopf) ?

a)

Erwärmung der Atemluft

b)

Trennung von Luft- und Speiseweg

c)

Sauerstoffaufnahme

d)

Reinigung der Bronchien

3.

Ein Neugeborenes wird getragen. Welche Maßnahme vermindert das Risiko einer Atemwegsblockade am besten?

a)

Kopf nach hinten stark überstrecken

b)

Schultern kräftig nach unten ziehen

c)

Kinn fest an die Brust drücken

d)

Kopf vorsichtig und stabil unterstützen

4.

Warum führen subglottische Einengungen bei Kindern schneller zu lebensbedrohlicher Atemnot als bei Erwachsenen?

a)

Starke Halsmuskulatur hält Larynxlumen immer offen

b)

Ventral gekippter Kehlkopf verhindert jede Schwellung

c)

Relativ kurze und sehr enge Trachea erhöht Strömungswiderstand

d)

Weite Trachea kompensiert Druckabfall effektiv

5.

Welches Merkmal zur Lage des Larynx ist im Diagramm bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen dargestellt?

a)

Larynx liegt beim Kind auf Höhe C4

b)

Larynx liegt beim Kind auf Höhe C6

c)

Larynx liegt beim Kind unterhalb C5

d)

Larynx liegt beim Kind oberhalb C3

6.

Ein 1 mm subglottisches Ödem verringert den Trachealdurchmesser eines Kleinkindes stark. Welche Folge für den Atemwegswiderstand ist zu erwarten?

a)

Deutlicher Abfall, etwa halbiert

b)

Starker Anstieg, etwa 16-fach erhöht

c)

Keine relevante Änderung, bleibt gleich

d)

Leichter Anstieg, etwa doppelt erhöht

7.

Welche Aussage beschreibt den Einfluss der horizontalen Rippenstellung bei Neugeborenen auf die Atmung am treffendsten?

a)

Rippenrotation ermöglicht tiefe Brustatmung

b)

Zwerchfellatmung wird mechanisch eher behindert

c)

Thorax erweitert sich effektiv durch Rippenhebung

d)

Rippen stehen schräg und erleichtern Thoraxdehnung

8.

Warum führt enge Bekleidung am Bauch bei Säuglingen besonders leicht zu Atemproblemen?

a)

Sie schwächt den Hustenreflex in den Bronchien dauerhaft

b)

Sie senkt den Sauerstoffbedarf durch verringerten Stoffwechsel

c)

Sie blockiert die Nasenpassage direkt mechanisch

d)

Sie vermindert die Anzahl der funktionsfähigen Schleimdrüsen

e)

Sie behindert die Zwerchfellbewegung als Hauptatemmuskel

9.

Warum sind Kinder anfälliger für Atemwegsinfektionen?

a)

Die Trachea ist länger als beim Erwachsenen

b)

Die Lunge ist vollständig entwickelt

c)

Die Schleimhäute sind umempfindlich

d)

Die Trachea ist kurz und sehr eng

10.

Welcher praktische Schritt unterstützt die Atembeobachtung bei Säuglingen, wenn Thorax- oder Zwerchfellbewegungen schwer erkennbar sind?

a)

Hand auf den Thorax unterhalb des Schwertfortsatzes legen

b)

Stethoskop direkt auf die Fontanelle platzieren

c)

Kind in Bauchlage ohne Berührung beobachten

d)

Nur die Nasenflügel aus der Entfernung betrachten

11.

Ein 3-jähriges Kind atmet in Ruhe mit 44 Atemzügen pro Minute. Welche Einordnung trifft zu?

a)

Bradypnoe für das Alter 2.–4. Lebensjahr

b)

Tachypnoe für das Alter 2.–4. Lebensjahr

c)

Nicht beurteilbar ohne Herzfrequenzmesser

d)

Normfrequenz für das Alter 2.–4. Lebensjahr

12.

Welche Atemfrequenzspanne gilt typischerweise für Jugendliche in Ruhe?

a)

18–26 Atemzüge pro Minute

b)

12–18 Atemzüge pro Minute

c)

20–30 Atemzüge pro Minute

d)

15–20 Atemzüge pro Minute

13.

Welche Aussage beschreibt Dyspnoe am treffendsten?

a)

Erschwerte oder verlängerte Atmung mit Atemnot

b)

Atemstillstand mit fehlender Atembewegung

c)

Physiologische, mühelose Atmung ohne Beschwerden

d)

Beschleunigte Atmung mit normaler Sauerstoffsättigung

14.

Ein Kind zeigt bläulich verfärbte Lippen und Schleimhäute. Was ist die wahrscheinlichste Erklärung?

a)

Zyanose durch zu niedrige Sauerstoffsättigung im Blut

b)

Hyperventilation mit erhöhter Kohlendioxidabgabe

c)

Tachypnoe ohne Veränderungen der Gewebefarbe

d)

Eupnoe mit normaler Atemfrequenz und Tiefe

15.

Welche Hustenform passt bei dem Krankheitsbild Pseudokrupp?

a)

Produktiver Husten

b)

Stakkatoartiger Husten: kurz, stoßend, schnell

c)

Trockener Husten ohne jede Begleiterscheinung

d)

Bellender Husten

16.

Welches Zeichen weist am ehesten auf eine Atembehinderung während der Einatmung hin?

a)

Epigastrische Vorwölbung beim Ausatmen

b)

Interkostale Einziehungen beidseits der Rippen

c)

Giemen mit hochfrequentem Ton

d)

Nasenflügeln mit weiter Aufblähung

17.

Welche Aussage beschreibt den inspiratorischen Stridor korrekt?

a)

Tieffrequentes Rasseln aus den unteren Lungenfeldern

b)

Pfeifendes Geräusch aus den oberen Atemwegen

c)

Kurzes Knacken während der Ausatmung

d)

Leises Summen ohne klinische Relevanz

18.

Bei einem Kind tritt Giemen auf. Welche Ursache ist am plausibelsten?

a)

Spastische Verengung der Luftwege

b)

Kardiale Überwässerung der Lunge

c)

Akute Entzündung der Pleura

d)

Offene Pneumothorax-Verbindung

19.

Neugeborene und Säuglinge sind...

a)

...überwiegend Mundatmer.

b)

...Nasen- und Mundatmer.

c)

...obligate Nasenatmer.

d)

...nur bei Belastung Nasenatmer.

20.

Warum ist die Bronchialreinigung bei kleinen Kindern eingeschränkt?

a)

Wegen eines starken Hustenreflexes

b)

Wegen eines inadäquaten Hustenmechanismus

c)

Wegen der vertikalen Rippenstellung

d)

Wegen fehlender Schleimdrüsen

21.

Was bezeichnet der Begriff Eupnoe?

a)

Physiologische, normale Atmung

b)

Atemstillstand

c)

Erschwerte Atmung

d)

Beschleunigte Atmung

22.

Was ist ein sicheres Zeichen von Dyspnoe?

a)

Husten

b)

Schnarchen

c)

Niesen

d)

Zyanose