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GPM

Total questions: 24

Worksheet time: 7mins

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1.

Ein Grundsatz der Prozessorganiation lautet: Jeder Prozess ist Kunde des vorhergehenden und zugleich Lieferant des nachfolgenden Prozesses.

Welche Erklärung für diesen Grundsatz trifft am besten zu?

a)

Der vorhergehende Prozess bestimmt die Qualität der Prozessleistung, die der nachfolgende Prozess für seinen Kunden zu erbringen hat.

b)

Um die Qualität einer Prozessleistung bestimmen zu können, muss der Lieferant des vorhergehenden Prozesses gleichzeitig der Kunde des nachfolgenden Prozesses sein.

c)

Die Qualität der vorausgehenden und nachfolgenden Prozessleistungen hängt von den Vorgaben des Geschäftsprozess-Managements ab.

d)

Um seine Prozessleistung in der geforderten Qualität zu erbringen, benötigt jeder Prozess die Leistung des vorhergehenden Prozesses in der geforderten Qualitat.

2.

Welche Prozesse gehören zu den Wertschöpfungsprozessen in einem Handelsunternehmen?

a)

Beschaffung

b)

QM

c)

Finanzen

d)

IT-Services

e)

Verkauf

3.

Welche Prozesse gehören zu den Unterstützungsprozessen in einem Handelsunternehmen?

a)

Beschaffung

b)

QM

c)

Finanzen

d)

IT-Services

e)

Verkauf

4.

Welche Prozesse gehören zu den Führungsprozessen in einem Handelsunternehmen?

a)

Beschaffung

b)

QM

c)

Finanzen

d)

IT-Services

e)

Verkauf

5.

Was ist die korrekte Vorgehensweise bei der Gestaltung eines IT-Systems?

Ordnen Sie die Reihenfolge den folgenden Punkten zu:


A. Anforderungen an das IT-System aus den Geschäftsprozessen ableiten.

B. IT-System beschaffen, das die Geschäftsprozesse unterstützt.

C. Geschäftsstrategie entwickeln.

D. Rahmenbedingungen des IT-Systems in die Geschäftsprozessentwicklung einfliessen

lassen.

E. Anforderungen an die Geschäftsprozesse definieren.

a)

A=1, B=2, C=3, D=4, E=5

b)

A=3, B=1, C=3, D=5, E=5

c)

A=4, B=5, C=1, D=3, E=2

6.

Welche Antwort beschreibt ein Prozessmodell am sinnvollsten?

a)

Das Prozessmodell bildet die Prozessarchitektur eines Unternehmens oder einer Organisationseinheit mit den wichtigsten Elementen, deren Eigenschaften und Beziehungen ab.

b)

Das Prozessmodell bildet die Prozessarchitektur eines Unternehmens mit den wichtigsten Elementen, deren Eigenschaften und Beziehungen ab.

c)

Das Prozessmodell bildet die Vorgehensregeln und eines Unternehmens oder einer Organisationseinheit ab.

d)

Das Prozessmodell bildet die Vorgehensregeln eines Unternehmens oder einer Organisationseinheit mit den wichtigsten Elementen, deren Eigenschaften und Beziehungen ab.

7.

Welche der folgenden Probleme sind typische Schnittstellenprobleme?

a)

Weil eine zentrale Kundendatenbank fehlt, werden Kundenadressen an mehreren Stellen erfasst und gepflegt.

b)

Die unterschiedlichen Prioritäten der Produktion und des Vertriebs führen zu Auslieferungsengpässen.

c)

In der IT-Applikation für die Auftragserfassung fehlen Eingabefelder für wichtige Kundeninformationen.

d)

Bei einer Offertstellung entsteht ein erheblicher Koordinationsaufwand zwischen dem Marketing und der Produktion.

8.

Welche Erhebungstechnik eignet sich für eine qualitative Bewertung bei einer begrenzten Anzahl von beteiligten

Personen am besten?

a)

Multimomentstudie

b)

Laufzettelverfahren

c)

Interview

d)

Fragebogen

9.

Was versteht man unter Liegezeit?

a)

Zeitdauer für die örtliche Verschiebung eines Produkts

b)

Zeitdauer der Bearbeitung vom Input bis zum Output eines Prozesses

c)

Zeitdauer des Teilprozesses im Verhältnis zur Zeitdauer des Gesamtprozesses

d)

Zeitdauer, in der weder eine Bearbeitung noch ein Transfer stattfindet

10.

Wofür steht das Akronym ARIS?

a)

Architektur von Informationssystemen

b)

Architektur integrierter Informationssysteme

c)

Architektur integrierter Systeme

11.

Welches sind keine Sichten im ARIS-Modell?

a)

Organisationssicht

b)

Ergebnisssicht

c)

Steuerungssicht

d)

Funktionsssicht

e)

Informationssicht

12.

Welche der nachfolgenden Nennungen sind Phasen aus dem AVE (ARIS Value Engineering)?

a)

Designphase

b)

Leistungsphase

c)

Strategiephase

d)

Changemanagement

e)

Controllingphase

13.

Eine Möbelmanufaktur produziert für anspruchsvolle Kunden. Das Unternehmen hat sich rein über Differenzierung am Markt positioniert.

Was wären die zwei sinnvollsten Prozess-KPI?

a)

Kundenzufriedenheit

b)

Stückkosten

c)

Prozessqualität

d)

Liefertreue

e)

Eigenkapitalrentabilität

14.

Was sind relevante Instrumente in der Geschäftsprozess-Strategiephase?

a)

HEF-Analyse

b)

Prozesslandkarte

c)

Ereignisgesteuerte Prozesskette

d)

Geschäftsfeldmatrix

e)

Quantitative Prozessanalyse

15.

Was ist Workflow Management

a)

Workflow-Management ist die informationstechnische Unterstützung oder (teilweise) Automatisierung von Geschäftsprozessen.

b)

Workflow-Management ist die Automatisierung von Geschäftsprozessen.

c)

Workflow-Management ist die Parametrisierung von betrieblicher Standardsoftware

d)

Workflow-Management ist dieenglische Übersetzung von Geschäftsprozess-Management.

16.

Welche Aussagen sind korrekt?

a)

In funktions- und verrichtungsorientierten Organisationen ist der Chef der „Kunde“. Seine Gegenleistung ist ein sicherer Arbeitsplatz. Das Geld kommt von oben, unabhängig von der Leistung.

b)

In prozessorientierten Organisationen ist der Kunde der „Chef“. Seine Gegenleistung ist Geld an die Firma. Dies finanziert die Arbeitsplätze.

c)

In prozessorientierten Organisationen ist der Chef der „Kunde“. Seine Gegenleistung ist ein sicherer Arbeitsplatz. Das Geld kommt von oben, unabhängig von der Leistung.

d)

In funktions- und verrichtungsorientierten Organisationen ist der Kunde der „Chef“. Seine Gegenleistung ist Geld an die Firma. Dies finanziert die Arbeitsplätze.

17.

Welche Aussagen zur Prozesslandkarte sind korrekt?

a)

Die Prozesslandkarte bildet das Geschäft eines Unternehmens in Form von Geschäftsprozessen ab.

Das Geschäftsprozessmodell ist in der Ist-Organisationsstruktur eines Unternehmens abgebildet.

b)

Die Prozesslandkarte bildet die Kundensegmente sowie das Geschäft eines Unternehmens in Form von HEF und Geschäftsprozessen ab.

Das Geschäftsprozessmodell ist in den seltensten Fällen in der Ist-Organisationsstruktur eines Unternehmens abgebildet.

c)

Die Prozesslandkarte bildet das Geschäft eines Unternehmens in Form von Geschäftsprozessen ab.

Das Geschäftsprozessmodell ist in den seltensten Fällen in der Ist-Organisationsstruktur eines Unternehmens abgebildet.

d)

Die Prozesslandkarte bildet die Kundensegmente sowie das Geschäft eines Unternehmens in Form von HEF und Geschäftsprozessen ab.

Die Modelle sind in der Ist-Struktur eines Unternehmens abgebildet.

18.

Was ist die Definition von Geschäftsprozessen?

(nach Hammer, Champy (1993))

a)

„We define a business process as a collection of activities that takes one or more kinds of input and creates an output that is of value to the customer.“

b)

„We define a business process as a collection of activities that takes one or more kinds of input and creates an output that is of value to the customer and vendor.“

c)

„We define a business process as a collection of activities that takes one or more kinds of input and creates an output.“

19.

Was bedeutet der Begriff End-to-End bzgl. Geschäftsprozessen?

a)

Die Betrachtung erfolgt entlang aller Aktivitäten der Prozesszetten von Anfang bis Ende.

b)

Die Betrachtung erfolgt vom Kundenbadarf bis zur Leistungserbringung.

c)

Die Betrachtung erfolgt vom Kunden bis zum Lieferanten.

20.

Was sind Betrachtungselemente im Value Proposition Design?

a)

Customer Jobs

b)

Gain Creators

c)

Employee Jobs

d)

Pains

e)

Value Creators

21.

Welche Vorgehensweise ist bei der strategischen Prozessoptimierung sinnvoll?

a)

Arbeitnehmerüberlassung

b)

Delegation

c)

Arbeitsteilung

d)

Feedback

22.

Welche Aussagen zu Modellen sind korrekt?

a)

Stellen die relevanten Aspekte der Realität dar

b)

Reduzieren die komplexe Realität

c)

Es wird nur abgebildet, was für die Zielerreichung relevant ist

23.

Welche der nachfolgenden Maßnahmen sind im Rahmen der Prozessoptimierung sinnvoll?

a)

Parallelisierung von Aufgaben

b)

Automatisierung von Aufgaben

c)

Beschleunigung von Aufgaben

d)

Hinzufügen fehlender Aufgaben

e)

Eleminieren überflüssiger Aufgaben

24.

Was bedeutet das Akronym eEPK im Bereich der Informatik?

a)

event-based Enterprise Process Knowledge

b)

erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette

c)

erweiterte eigengesteuerte Prozesskette

d)

erweiterte ergebnisgesteuerte Prozesskette