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NV 31 - Wirtschafts- und Sozialkunde 2

Total questions: 24

Worksheet time: 2hrs 0mins

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1.

Für die Dauer Ihrer Berufsausbildung haben Sie einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Welche Sachverhalte sind in Ihrem Ausbildungsvertrag geregelt?

a)

Der Beginn und die Dauer der Berufsausbildung

b)

Die Dauer der Probezeit

c)

Die betrieblichen Leistungen bei Überstunden

d)

Die Art und Zielsetzung der Berufsausbildung

e)

Die Inhalte und die Führungsweise des Berichtsheftes

2.

Ihre Ausbildung hat vor 3 Jahren begonnen. Bis wann musste der Abschluss des Ausbildungsvertrages erfolgt sein?

a)

Spätestens zum Ausbildungsbeginn

b)

Nach Ablauf der Probezeit

c)

Vor der Zwischenprüfung

d)

Spätestens mit der Anmeldung zur Abschlussprüfung/Gesellenprüfung

3.

Ihre Berufsausbildung erfolgt im dualen System. Was bedeutet das?

a)

Die Berufsausbildung findet immer an zwei Arbeitsstätten statt.

b)

Die Berufsausbildung wird immer in zwei Berufen durchgeführt.

c)

Die Berufsausbildung findet immer an zwei Lernorten statt.

d)

Die Berufsausbildung ist immer zweijährig.

4.

Als Auszubildender haben Sie bestimmte Pflichten zu erfüllen. Welche Pflichten müssen Sie erfüllen?

a)

Es ist meine Pflicht, das Berichtsheft regelmäßig zu führen.

b)

Es ist meine Pflicht, bei Krankheit den Arbeitgeber zu informieren.

c)

Es ist meine Pflicht, mich außerhalb der Arbeitszeit mit Kollegen zu treffen.

d)

Es ist meine Pflicht, regelmäßig Überstunden zu machen.

5.

Als Auszubildender in einer Bäckerei haben Sie Anspruch auf Urlaub. Kreuzen Sie richtige Aussagen hierzu an.

a)

Der Urlaubsanspruch Jugendlicher ist nach dem Lebensalter gestaffelt.

b)

Den Zeitpunkt des Urlaubes bestimmt allein der Auszubildende.

c)

Der gesetzliche Urlaubsanspruch für Erwachsene Auszubildende beträgt mindestens 24 Werktage.

d)

Nicht wahrgenommene Urlaubstage können am Ende eines Kalenderjahres durch Geldzahlungen ausgeglichen werden.

e)

Durch ärztliches Attest nachgewiesene Erkrankungstage während der Urlaubszeit dürfen nicht als Urlaubstage angerechnet werden.

6.

Als volljähriger Auszubildender können Sie auch an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden. Welche rechtlichen Regelungen zur Arbeit an Sonn- und Feiertagen treffen zu?

a)

Arbeit an Sonn- und Feiertagen sollte durch zeitnahe Freistellung ausgeglichen werden.

b)

Arbeit an Sonn- und Feiertagen sollte durch Freistellung für eine betriebliche Fortbildung ausgeglichen werden.

c)

Arbeit an Sonn- und Feiertagen kann durch Freistellung an einem berufsschulfreien Tag ausgeglichen werden.

d)

Arbeit an Sonn- und Feiertagen kann durch Freistellung von der Berufsschule ausgeglichen werden.

7.

Als Auszubildender haben Sie auch mit der Handwerkskammer zu tun. Kreuzen Sie typische Aufgaben der Handwerkskammer an.

a)

Die Handwerkskammer führt die Handwerks- und Lehrlingsrolle.

b)

Die Handwerkskammer überwacht die Berufsausbildung.

c)

Die Handwerkskammer legt die Bezahlung der Auszubildenden fest.

d)

Die Handwerkskammer genehmigt den Stundenplan der Berufsschule.

e)

Die Handwerkskammer erlässt die Prüfungsordnung für die Handwerksberufe.

8.

Nach Beendigung Ihrer Berufsausbildung haben Sie Anrecht auf ein Zeugnis. Welche Angaben muss dieses Zeugnis mindestens enthalten?

a)

Angaben über Art und Inhalt der Beschäftigung

b)

Angaben über Dauer und Ziel der Berufsausbildung

c)

Angaben über krankheitsbedingte Arbeitsversäumnisse

d)

Angaben über die noch offenen Urlaubstage

9.

Ihr Ausbildungsvertrag endet am 31.07.2018. Am 18.06.2018 wird Ihre bestandene Abschlussprüfung bescheinigt.Ihr Chef übernimmt Sie unmittelbar danach in ein Arbeitsverhältnis. Kreuzen Sie an, ab wann Sie den neuen Arbeitslohn erhalten.

a)

Ab dem 19.06.2018

b)

Ab dem 01.07.2018

c)

Nach dem 01.08.2018

d)

Nach der erneuten Probezeit

10.

Als Arbeitnehmer im Bäckerhandwerk müssen Sie über berufliche Flexibilität verfügen. Warum ist das so?

a)

Weil sich die Lebensarbeitszeit auf diese Weise erheblich verkürzen lässt

b)

Weil sich dadurch die Gefahr von Arbeitslosigkeit verringern lässt

c)

Weil sich dadurch viele Möglichkeiten des Nebenerwerbs ergeben

d)

Weil sich die technischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Arbeitswelt immer schneller verändern

11.

Sie sind Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Wonach richtet sich die Höhe Ihrer Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung?

a)

Die Beitragshöhe richtet sich nach meinem Lebensalter.

b)

Die Beitragshöhe richtet sich nach meinem Familienstand.

c)

Die Beitragshöhe richtet sich nach der Dauer meiner Krankenhausaufenthalte.

d)

Die Beitragshöhe richtet sich nach der Höhe meines Lohnes oder Gehalts.

12.

Die Arbeitslosenversicherung ist zuständig bei Arbeitslosigkeit. Welche Aussagen sind zutreffend?

a)

Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer gezahlt.

b)

Die Arbeitslosenversicherung zahlt Maßnahmen zur Früherkennung von Berufskrankheiten.

c)

Die Arbeitslosenversicherung zahlt Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit.

d)

Die Arbeitslosenversicherung zahlt Arbeitgebern Zuschüsse für die Einstellung schwer vermittelbarer Arbeitsloser.

e)

Die Zahlung des Arbeitslosengeldes ist unbefristet.

13.

Die gesetzliche Rente ist eines der Standbeine der Altersversorgung. Welche Aussage zur Rente trifft zu?

a)

Die Rente ändert sich monatlich.

b)

Die Rente wird regelmäßig erhöht.

c)

Die Rente bleibt immer auf demselben Niveau.

d)

Die Rente sinkt mit zunehmendem Alter.

14.

Eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung ist die Zahlung einer Altersrente. Welche Leistungen werden von der gesetzlichen Rentenversicherung außerdem erbracht?

a)

Sie zahlt Leistungen zur Rehabilitation des Arbeitnehmers, um seine Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen.

b)

Sie zahlt Rentnern die Unterbringungskosten in einem Seniorenheim.

c)

Sie zahlt Sozialleistungen für Senioren ohne Einkommen.

d)

Sie zahlt Rente bei teilweiser und voller Erwerbsminderung.

15.

Über Ihren Betrieb sind Sie in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert. Für welche der folgenden Fälle erbringt die gesetzliche Unfallversicherung Leistungen?

a)

Für einen Arbeitsunfall während der beruflichen Tätigkeit

b)

Für einen Arbeitsunfall nach Drogenkonsum

c)

Für die Folgen einer anerkannten Berufskrankheit

d)

Für die ärztliche Behandlung bei einer ansteckenden Krankheit

e)

Für die ärztliche Behandlung nach einem Unfall auf dem direkten Weg zur Arbeitsstätte

16.

Bestimmte soziale Leistungen werden Ihnen gewährt, ohne dass Sie dafür selbst finanzielle Beiträge zahlen müssen. Kreuzen Sie diese Leistungen an.

a)

Krankengeld

b)

Kindergeld

c)

Elterngeld

d)

Wohngeld

e)

Pflegegeld

17.

Sie können sich auch privat gegen Sach- und Personenschäden absichern. Kreuzen Sie freiwillige private Personenversicherungen an.

a)

Feuerversicherung

b)

Berufsunfähigkeitsversicherung

c)

Lebensversicherung

d)

Hausratversicherung

18.

Im Vertragsrecht werden drei Stufen der Geschäftsfähigkeit unterschieden. Was trifft für die einzelnen Stufen der Geschäftsfähigkeit zu?

a)

Voll geschäftsfähig sind alle Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr.

b)

Voll geschäftsfähig sind alle Personen ab dem vollendeten 21. Lebensjahr.

c)

Beschränkt geschäftsfähig sind alle Personen mit Erreichen des Rentenalters.

d)

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige zwischen dem vollendeten 7. und dem vollendeten 18. Lebensjahr.

e)

Geschäftsunfähig sind Kinder unter 7 Jahren.

19.

Ihre Bäckerei wird als Kapitalgesellschaft geführt. An welcher Firmenbezeichnung können Sie diese Rechtsform erkennen?

a)

Backprofi GmbH

b)

Backprofi KG

c)

Backprofi GbR

d)

Backprofi OHG

20.

Sie möchten mit Ihrem Betrieb in die Innung eintreten. Die Innungsarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Welche Aufgaben sind richtig beschrieben?

a)

Die Bäckerinnung nimmt die Interessen ihrer Mitgliedsbetriebe vor Ort wahr.

b)

Die Bäckerinnung führt die Geschäfte der ortsansässigen Handwerksbetriebe.

c)

Die Landesinnungsverbände sind Träger der Fachschulen für das Bäckerhandwerk.

d)

Der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks nimmt die Gesellenprüfungen ab.

e)

Der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks handelt die für das Bäckerhandwerk gültige Ausbildungsvergütung aus.

21.

Im Vertragsrecht wird zwischen einseitigen und zweiseitigen Rechtsgeschäften unterschieden. Welche der genannten Rechtsgeschäfte sind einseitig?

a)

Die Anfechtung

b)

Die fristlose Kündigung

c)

Der Kaufvertrag über einen Kaffeevollautomaten

d)

Der Pachtvertrag über ein Ladengeschäft

e)

Das Testament

22.

Sie kaufen einen neuen Kaffeevollautomaten für Ihren Betrieb.

Welche Angaben muss ein schriftlicher Kaufvertrag über diesen Kaffeevollautomaten enthalten?

a)

Typenbezeichnung des Kaffeevollautomaten

b)

Entkalkungshinweise zum Kaffeevollautomaten

c)

Bedienungsanleitung bei Stromausfall

d)

Preis des Kaffeevollautomaten

e)

Zahlungsbedingungen

23.

Der neue Kaffeevollautomat wird in Ihrem Betrieb installiert. Sie stellen fest, dass dieser nicht

einwandfrei funktioniert. Welches Recht haben Sie?

a)

Das Recht auf Reparatur des Kaffeevollautomaten oder Ersatzlieferung

b)

Das Recht auf sofortige Erstattung des Kaufpreises oder einer Gutschrift in Höhe des Kaufpreises

c)

Das Recht auf unbegrenzte Minderung des Kaufpreises

d)

Das Recht auf Lieferung eines höherwertigen Kaffeevollautomaten

24.

Nach Erhalt des Kaffeevollautomaten bezahlen Sie die Rechnung. Sie haben zuvor 3 % Skonto vereinbart.

Was bedeutet das?

a)

Der Nettoeinkaufspreis vermindert sich um 3 %.

b)

Der Nettoeinkaufspreis erhöht sich um 3 %.

c)

Der Bruttoeinkaufspreis vermindert sich um 3 %.

d)

Der Bruttoeinkaufspreis erhöht sich um 3 %.