Wayground logo

Free Printable Worksheets

Font size

S
M
L
XL
Worksheets

ewl miethe SoSe 17

Total questions: 50

Worksheet time: 13hrs 30mins

Name
Class
Date
1.

Wem würden Sie dem Sinn nach dem folgenden Zitat zuordnen: (VL 3 Pädagogische Epochen: Die Aufklärung) „Alles ist gut, wie es aus den Händen des Schöpfers kommt, alles entartet unter den Händen des Menschen. Der Mensch zwingt ein Land, die Erzeugnisse eines anderen hervorzubringen, einen Baum, die Früchte eines anderen zu tragen … Nichts will er haben, wie es die Natur gemacht hat…“

a)

Wilhelm von Humboldt

b)

Jean Jacques Rousseau

c)

Paulo Freire

d)

Otto Hahn

2.

Welche pädagogischen Grundpositionen lassen sich in Rousseaus Konzeption finden?

a)

Positive Anthropologie

b)

Negative Anthropologie

c)

Erziehung durch Dinge

d)

Altersgemäße Erziehung

3.

In welchen Sozialisationsinstanzen findet eine primäre Sozialisation statt?

a)

Schule

b)

Kindergarten

c)

Familie

d)

Gesellschaft

4.

Welches Verhältnis von allgemeiner und beruflicher Bildung konzipierte Humboldt?

a)

Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung

b)

Nachrangigkeit der beruflichen vor der allgemeinen (Zwecksfreiheit)

c)

Nachrangigkeit der allgemeinen vor beruflichen

d)

Abschaffung der Allgemeinbildung

5.

Welches der folgenden bei Rousseau benannten Erziehungsziele gilt nicht für das Mädchen?

a)

Beizeiten an den Zwang der Gesellschaft gewöhnt werden

b)

Nach Mittelmaß streben

c)

Im Spiel unterbrochen zu werden

d)

Natürliche Erziehung

6.

Welche Elemente sind notwendig um von Erlebnispädagogik sprechen zu können? (anderer Antwortmöglichkeiten)

a)

Transfer

b)

Reflexion

c)

Spaß an der Sache

d)

Körperlicher Einsatz

7.

Auf welchen weltanschaulichen Annahmen basiert die Walddorfpädagogik?

a)

Realität kosmischer Welten

b)

Wesensglieder des Menschen

c)

Reinkarnation

d)

Holismus

8.

Unter Ambiguitätstoleranz wird im Symbolischen Interaktionismus die Fähigkeit verstanden

a)

Widersprüchliche Anforderungen auszuhalten

b)

Sich selbst mit den Augen anderen sehen zu können

c)

Die eigene Identität gegenüber anderen behaupten zu können

d)

Das eigene Handeln zwischen den Erwartungen der anderen und dem eigenen „I“ auszubalancieren

9.

Welche Einflüsse haben Eingang in die pädagogischen Konzeptionen von Bernfeld gefunden?

a)

Psychoanalyse

b)

Zionismus

c)

Marxismus (Freudomarxismus)

d)

Behaviorismus

10.

Die psychoanalytische Pädagogik geht davon aus, dass der Mensch

a)

Entscheidungen ausschließlich aufgrund rationaler Überlegungen trifft

b)

Auch durch unbewusste Triebe bestimmt wird

c)

Sein Es dauerhaft unterdrücken sollte um Kulturentwicklung zu ermöglichen

d)

Primär aufgrund internalisierter Gebote und Verbote agiert

11.

Was wird an der Konzeption von Freud häufig kritisiert?

a)

Die theoretischen Prämissen sind empirisch nicht nachzuweisen

b)

Verhaftung in patriarchalen Vorstellungen

c)

Die Begriffe sind nicht klar definiert

d)

Eine fehlende Ganzheitlichkeit seines Ansatzes

12.

Welcher der folgenden Begriffe gehört nicht zu einer konstruktivistischen Didaktik?

a)

Reframing

b)

Zirkularität

c)

Perturbation

d)

Entfremdung

13.

Das deutsche Schulsystem ist besonders stark sozial selektiv. Wie würde Bourdieu diesen Befund erklären?

a)

Das Schulsystem selbst produziert soziale Ungleichheit

b)

Kinder verschiedener sozialer Schichten sind unterschiedlich begabt

c)

Die Schulkosten sind zu hoch (ökonomisches Kapital)

d)

Der Habitus verschiedener Sozialschichten passt unterschiedlich gut in das Schulsystem

14.

Welcher der folgenden Aussagen würde der Konstruktivismus zustimmen?

a)

Lernen ist mit der Lebensgeschichte verflochten

b)

Lernen und Erkenntnis verläuft nicht linear, sondern zirkulär

c)

Lernen ist individuell

d)

Lernen bedarf auch negativer Sanktionierungen

15.

Wenn Kinder nicht lernen möchten, geht der radikale Konstruktivismus davon aus, dass…

a)

Lernstoff systematischer aufbereitet werden muss

b)

Lernstoff am Interesse des Kindes vorbei geht

c)

Die radikalen Veränderungen der Gesellschaft neue Probleme produzieren

d)

Der Lehrer mehr konstruktive Beiträge geben muss

16.

Welche Traditionslinie ist zentral in die Laborschule Bielefeld eingegangen?

a)

Amerikanischer Pragmatismus

b)

Systemtheorie

c)

Behaviorismus

d)

Psychoanalyse

17.

Welcher theoretischen Strömung der Erziehungswissenschaft würden Sie das folgende Zitat zuordnen : „Die Entfaltung eines Zusammenhangs pädagogischer Sätze ist zugleich die Entfaltung eines Gesellschaftsbildes. Die Kriterien pädagogischer Wertung sind damit zugleich solche, die einem bestimmten Verständnis von Gesellschaft angehören.“

a)

Empirische Erziehungswissenschaf

b)

Geisteswissenschaftliche Erziehungswissenschaft

c)

Kritische Erziehungswissenschaf

d)

Psychoanalytische Pädagogik

18.

In welchem Zusammenhang wird von einer „empirischen Wende der Erziehungswissenschaft“ gesprochen?

a)

In der Folge der Entwicklung der Bildungsforschung in Folge von Studien wie z. B. der PISA – Studie

b)

Im Zusammenhang mit einem Vortrag von Heinrich Roth (1962

c)

Im Zusammenhang mit einer Publikation von Hartmut von Hentig (1982)

d)

Im Zusammenhang mit einer stärkeren Rückbesinnung auf die Ziele der geisterwissenschaftlichen Pädagogik

19.

Der Begriff Erziehung beschriebt …

a)

Die Beziehung zwischen einem Älteren und einem Jüngeren (Kind)

b)

Das Ziel der Gottebenbildlichkeit des Menschen --> Bildung

c)

Einen von außen veranlasstem Prozesse

d)

Den Zusammenhang zwischen Gesellschaft und Individuum -> Sozialisation

20.

Wem würden Sie dem Inhalt nach dem folgenden Zitat zuordnen: (VL 3: Pädagogische Epochen F 22) „Es gibt schlechterdings gewisse Kenntnisse, die all gemein sein müssen, und noch mehr eine gewisse Bildung der Gesinnungen und des Charakters, die keinem fehlen darf. Jeder ist offenbar nur dann ein guter Handwerker, Kaufmann, Soldat und Geschäftsmann, wenn er an sich und ohne Hinsicht auf seinen besonderen Beruf ein guter, anständiger, seinem Stande nach aufgeklärtem Menschen und Bürger ist.“

a)

Humboldt

b)

Rousseau

c)

Dewey

d)

Montessori

21.

Welche sind nach Rousseau die drei Erzieher?

a)

Natur, Menschen, Dinge

b)

Natur, Dinge, Familie

c)

Natur, Dinge, Gesellschaft

d)

Gesellschaft, Menschen, Dinge

22.

Wer hat das Buch „Das Jahrhundert des Kindes“ geschrieben?

a)

Maria Montessori

b)

Ellen Key

c)

Georg Kerschensteiner

d)

Clara Zetkin

23.

Welche gesellschaftlichen Verfallserscheinungen greift die Erlebnispädagogik auf?

a)

Mangel an Sorgsamkeit

b)

Mangel an Lehrpersonal

c)

Mangel an menschlicher Anteilnahme

d)

Mangel an Initiative und Spontanität

24.

Als Kriterium für die Einschulung in die Waldorfschule spielt der Zahnwechsel eine große Rolle, da dieser symbolisiert, dass …

a)

Die Entwicklung des physischen Leibes abgeschlossen ist

b)

Der Ätherleib ausgebildet ist

c)

Der Astralleib ausgebildet ist

d)

Das ich ausgebildet ist

25.

Was bezeichnet Bernfeld als „Lebenslüge der Pädagogik“?

a)

Die Illusion die Schule könne soziale Ungleichheit reduzieren

b)

Äußerer Anpassung mit innerer Akzeptanz zu verwechseln

c)

Die Annahme Wissenserwerb würde sich kontinuierlich aufbauen

d)

Auswendiglernen für Kompetenz zu halten

26.

Zentrale Annahme/n der Frankfurter Schule ist/sind

a)

Die Höherbildung der Menschen als anthropologische Konstante

b)

Die Verbindung von Erziehungs- und Gesellschaftssystem

c)

Die Dialektik individueller und gesellschaftlicher Emanzipation

d)

Die Dialektik von Unterrichtssystem und Methodenpluralismus

27.

Wobei handelt es sich nicht um eine Kapitalart nach Bourdieu?

a)

Soziales Kapital

b)

Ökonometrisches Kapital

c)

Habituelles Kapital

d)

Kulturelles Kapital

28.

Wer ist kein klassischer Vertreter des Pragmatismus?

a)

Dewey

b)

James

c)

Peirce

d)

Glaserfeld

29.

Unter einem restringiertem Sprachcode wird verstanden:

a)

Die Sprache der Oberschicht

b)

Die Sprache der Unterschicht

c)

Das „Gemischtsprechen“ bei türkischstämmigen Deutschen

d)

Das fehlerhafte Deutsch – Sprechen bei Migrantinnen

30.

Wie heißt das Mädchen, dessen Erziehung Rousseau in seinem Erziehungsroman Emile beschreibt?

a)

Marie

b)

Sophie

c)

Antoinette

d)

Claire

31.

Welche pädagogischen Ansätze sind in die Konzeption des „Kinderheims Baumgarten“ eingegangen?

a)

Ansätze von Maria Montessori

b)

Einflüsse der Landerziehungsheimbewegung

c)

Einflüsse der Psychoanalyse

d)

Einflüsse der Waldorfpädagogik

32.

Nach Freud ist eine Handlung dann korrekt, wenn sie

a)

Das Unbewusste wahrnimmt und zulässt

b)

Triebverzicht dauerhaft aufrechterhalten werden kann

c)

Den Anforderungen des Es, des Über – Ichs und der Realität genügt

d)

Die Anforderung des Über – Ichs mit dem Es zu verbinden weiß

33.

Welche Traditionen haben straken Einfluss auf die Entwicklung der Frankfurter Schule gehabt?

a)

Marxismus

b)

Zionismus

c)

Psychoanalyse

d)

Reformpädagogik

34.

Wobei handelt es sich um wesentliche Eigenschaften pragmatistischer Ansätze?

a)

Dass Aussagen in sich logisch sind

b)

Dass Aussagen sich in der Praxis bewähren

c)

Dass die theoretischen Grundlagen expliziert werden

d)

Dass Lernen auf Erfahrungen bezogen ist

35.

Wem würden Sie dem Sinn nach am ehesten das folgende Zitat zuordnen: (VL 7/8 + mündlich) „Gegenstand der Erziehung ist nicht der Mensch, sondern die Verhältnisse“

a)

Wilhelm von Humboldt

b)

Paulo Freire

c)

Jean Jacques Rousseau

d)

Maria Montessori

36.

Wer würde der Vorstellung, dass Erziehung ein Mittel zur Verbesserung der Gesellschaft ist, am ehesten widersprechen?

a)

Marxistische Erziehungswissenschaft

b)

Reformpädagogik

c)

Geisteswissenschaftliche Pädagogik

d)

Psychoanalytische Pädagogik

37.

Welche pädagogischen Ziele beschreibt Rousseau für das Jünglingsalter?

a)

Ordnung der Sprache und Gefühle

b)

Ein Mitglied der Gesellschaft zu werden

c)

Selbsterkenntnis und Identitätsbildung

d)

Entwicklung der Geschlechtsidentität

38.

Welcher pädagogischen Richtung würden Sie dem Sinn nach am ehesten das folgende Zitat zuordnen: (VL 4/5: Herbart und Reformpädagogik F11) „Das Kind nicht in Frieden zu lassen, das ist das größte Verbrechen der gegenwärtigen Erziehung gegen das Kind. Dahingegen wird, eine im äußeren, sowie im inneren Sinne schöne Welt zu schaffen, in der das Kind wachsen kann; es sich darin frei bewegen zu lassen, bis es an die unerschüttliche Grenze des Rechts des anderen stößt, das Ziel zukünftiger Erziehung sein.“

a)

Herbartianer

b)

Neuhumanismus

c)

Reformpädagogik (Ellen Key)

d)

Philantropen

39.

Ein Erlebnis wird dann zu Erlebnispädagogik, wenn …

a)

Ein professionelles Verhältnis besteht

b)

Erlebnisse durch Reflexion und Transfer genutzt werden

c)

Eine körperliche Grenzerfahrung erreicht wird

d)

Die Veranstaltung methodisch – didaktisch geplant wird

40.

Wenn Sie als Lehrkraft in der Schule merken, dass sie sehr stark emotional auf ein Kind regieren (z. B. im Sinne von „da ist schon wieder dieses grauenhafte Kind, das total nervt und das ich überhaupt nicht sehen möchte“) – wir würden die Psychoanalytische Pädagogik dieses Phänomen erklären?

a)

Die Lehrkraft ist möglicherweise in den Prozess der Übertragung bzw- Gegenübertragung eingetreten

b)

Das Kind zeigt aufgrund schwieriger Sozialisationsbedingungen in den ersten drei Jahren problematische Verhaltensweisen

c)

Das Kind verfügt über eine unzureichende Triebunterdrückung

d)

Die Lehrkraft ist überlastet (burn out)

41.

1. In welche Phase der psychosexuellen Entwicklung befindet sich nach Freud ein Grundschulkind?

a)

Phallische Phase

b)

Anale Phase

c)

Orale Phase

d)

Latenzphase

42.

In der konstruktivistischen Lerntheorie sollte der Lehrerende vor allem

a)

Beratend tätig werden

b)

Instruktiv Inhalte klar vorgeben

c)

Multisensorische Didaktik einsetzen

d)

Klar und verständlich die die zu lernenden Inhalte formulieren

43.

Von wem stammt das folgende Zitat: (VL 7/8) „Jede Debatte über Erziehungsideale ist richtig und gleichgültig diesem einem gegenüber, das Auschwitz sich nicht wiederhole.“

a)

Mead

b)

Adorno

c)

Freire

d)

Glasersfeld

44.

Welches ist ein Merkmal eine Erziehungsprozesses?

a)

Normativität

b)

Disziplinierung

c)

Ganzheitlichkeit

d)

Freie Entfaltung der Anlagen

45.

Welcher der folgenden Begriffe wurde nicht von Paulo Freire geprägt?

a)

Bankiers – Methode

b)

Problemformulierende Methode

c)

Generatives Thema

d)

Theater der Unterdrückten

46.

Welcher der folgenden Begriffe ist ein zentraler Begriff der Frankfurter Schule?

a)

Ideologiekritik

b)

Methodenpluralismus

c)

Entfremdung

d)

Inklusion

47.

Auf wen geht der Begriff des Symbolischen Interaktionismus zurück?

a)

Jean Dewey

b)

Herbert Mead

c)

Herbert Blumer

d)

Charles Sanders Peirce

48.

Welche Ansätze hatten einen starken Einfluss auf die Entwicklung der kritischen Erziehungswissenschaft?

a)

Marxismus

b)

Konstruktivismus

c)

Kritische Theorie

d)

Behaviorismus

49.

Wie würde Bourdieu unterschiedliche Schulleistungen von Kindern verschiedener Sozialschichten erklären?

a)

Kinder haben unterschiedliche Begabungen

b)

Kinder werden im Elternhaus unterschiedlich gefördert

c)

Lehrkräfte gehen unterschiedlich auf Kinder verschiedener Sozialschichten ein

d)

Der Habitus von Unterschichtskindern passt weniger gut in das Bildungssystem

50.

Wer hat die Bielefelder Laborschule gegründet?

a)

Wolfgang Klafki

b)

Hartmut von Hentig

c)

Klaus – Jürgen Tillmann

d)

Lothar Krappmann