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Vergleichende PoWi

Total questions: 36

Worksheet time: 1hrs 9mins

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1.

Was sind Vorteile von Fallstudien?

a)

komplexe kausale Besonderheiten können identifiziert werden

b)

betrachtete Fälle können gut generalisiert werden

c)

der Forschungsaufwand hält sich meist in Grenzen

d)

die Reliabilität ist besonders hoch

2.

Sollte hier die Konkordanz- oder die Differenzmethode angewandt werden?

(a)  

3.

Was stimmt in Bezug auf Mills Methoden nicht?

a)

theoretische Annahmen können überprüft werden

b)

ein großer Vorteil ist, dass berücksichtigt wird, dass Variablen unterschiedlich starke Ausprägungen haben

c)

Ergebnisse hängen stark an ausgewählten Fällen fest

d)

es liegt ein probabilistisches Kausalitätsverständnis zugrunde

4.

Wann kommt es laut Paul Pierson (1966) zu Einschnitten in den Sozialstaat?

a)

bei sehr großen Parlamentsmehrheiten

b)

wenn es möglich ist, die Schuld auf andere Akteur*innen zu schieben

c)

wenn es Budgetkrisen gibt, wie zum Beispiel bei der Wiedervereinigung

d)

wenn die Sichtbarkeit der Einschnitte verringert werden kann

5.

Was bedeutet in der Booleschen Algebra das "+"?

(a)  

6.

Welche Aussagen stimmen in Bezug auf die QCA-Analyse?

a)

alle Variablen müssen immer binär codiert sein

b)

Äquifinalität kann ausgehebelt werden

c)

neben dem Zusammenspiel von unterschiedlichen Faktoren kann auch der isolierte Einfluss von Variablen herausgefunden werden

d)

da Kausalmechanismen erstmal im Dunkeln bleiben, werden ergänzende Prozessanalysen gebraucht

7.

Was ist die Varianz?

a)

Ein Streuungsmaß, das die Streuung um den Mittelwert kennzeichnet

b)

Das zu erklärende Phänomen

c)

Die das Phänomen erklärenden Faktoren

d)

Wenn ein Effekt systematisch mit einer Ursache variiert

8.

Markiert folgende Aussagen als "richtig", wenn ihr sie für wahr haltet.

a)

Der ökologische Fehlschluss bedeutet, dass es keinen automatischen Rückschluss von Makro- auf Individualdaten gibt.

b)

Im Gegensatz zur Bivariaten Statistik berücksichtigt der Korrelationskoeffizient nach Pearson mehr als zwei Variablen.

c)

Der Gini-Koeffizient gibt den Grad der Ungleichheit der Einkommensverteilung in Ländern/ Regionen nach dem häuslichen Pro-Kopf-Einkommen an.

d)

Muller zeigt in seiner Publikation, dass länger demokratisch regierte Staaten weniger Einkommensungleichheit haben.

9.

Welche sind drei Gütekriterien von Experimenten?

a)

Ethik, Objektivität, Probabilität

b)

Ethik, Externe Validität, Äquifinalität

c)

Objektivität, Reliabilität, Validität

10.

Welcher Experimententypus hat die höchste externe Validität?

(a)  

11.

Welche Aussagen in Bezug auf Experimente stimmen?

a)

Bei der Randomisierung wird die Experimentalgruppe einem Experiment ausgesetzt.

b)

Laborexperimente werden in einer kontrollierten Umgebung durchgeführt.

c)

Umfrageexperimente haben eine hohe externe Validität.

d)

Feldexperimente haben eine geringere externe Validität als Laborexperimente

12.

Um Herrschaftsmodelle zu klassifizieren entwickelte Robert Dahl die zwei Dimensionen Wettbewerb und Inklusion/Partizipation. Welche Herrschaftsform weist sowohl einen hohen Wettbewerb als auch hohe Inklusion/Partizipation auf?

a)

Competetive Oligarchy

b)

Polyarchy

c)

Closed Hegemony

d)

Inclusive Hegemony

13.

Um Demokratie zu messen entwickelte Vanhanen ein relativ simples Modell. Welche Variablen benutzt er zur Berechnung seines Indexes?

a)

Jahre seit letztem Wechsel an der Regierungsspitze

b)

Anteil an Sitzen der größten Partei im Parlament

c)

Anzahl an Parteien im Parlament

d)

Wahlteilnahme der gesamten Bevölkerung

14.

Welche Organisation(en) unterscheidet(n) beim Messen von Demokratie nach den verschiedenen Dimensionen electoral, liberal, deliberative, egalitarian, participatory?

a)

V-Dem

b)

Freedom House

c)

Vanhanen

15.

Was sind Gründe für Gallie Demokratie als ein „essentially contested concept“ zu beschreiben?

a)

Eine Vielzahl von Ausprägungen ist vorhanden.

b)

Echte Demokratie kann nie erreicht werden.

c)

Das Konzept ist stark normativ bewertet.

d)

Streit über Deutungshoheit besteht.

16.

Markiert folgende Aussagen als "richtig", wenn ihr sie für wahr haltet.

a)

Spanien war Teil der zweiten Demokratisierungswelle nach Huntington.

b)

Demokratien mit kompetitiven Wahlen können als elektorale Demokratien beschrieben werden.

c)

Elektorale Demokratien können auch als „Thick democracies“ bezeichnet werden.

d)

Der Freedom House Index erfasst sowohl politische als auch freiheitliche Rechte.

17.

Steffen Ganghof beschreibt ein Regierungssystem Trilemma. Welches Designziel neben identifizierbaren Regierungen und programmatischen Parteien nennt er?

(a)  

18.

Welche Regierungssysteme befinden sich in den markierten Feldern dieser Abbildung der umfassenden Typologie von Regierungssystem nach Ganghof?

a)

Semiparlamentarisch

b)

Direktwahl-parlamentarisch

c)

Semipräsidentiell

d)

Parlamentarisch

19.

Von welchen Faktoren hängt Proportionalität im Verhältniswahlsystem ab?

a)

Sperrklausel

b)

Anzahl der Parteien

c)

Wahlkreisgröße

d)

Politische Kultur

20.

Was führt zu starken Verfassungsgerichten?

a)

Hoher horizontaler Fragmentierungsgrad des politischen Systems

b)

Hoher vertikaler Fragmentierungsgrad des politischen Systems

c)

Rigidität der Verfassung

d)

EU-Mitgliedschaft

21.

Welche Art von Partei ist die CDU?

a)

Honoratiorenpartei

b)

Massenpartei

c)

Catch-All Partei

d)

Unternehmenspartei

22.

Welches Maß passt zu folgender Definition: „Wahrscheinlichkeit, dass zwei zufällig ausgesuchte Wähler*innen unterschiedliche Parteien wählen.“

a)

Effektive Anzahl der Parteien

b)

Volatilität

c)

Polarisierung

d)

Fragmentierung

23.

Wofür steht GAL auf der GAL-TAN-Achse zur Einordnung von Parteien? Bitte Wörter ohne Komma angeben.

(a)  

24.

Markiert folgende Aussagen als "richtig", wenn ihr sie für wahr haltet.

a)

Deutschland folgt dem Einheitsmodell bei der Organisation des Verfassungsgerichtes.

b)

Das Bundesverfassungsgericht ist ein selbstständiges Gericht.

c)

Eine Wiederwahlmöglichkeit erhöht die Unabhängigkeit von Richter*innen.

d)

Der Supreme Court der USA erklärt mehr Gesetze für verfassungswidrig als das deutsche Bundesverfassungsgericht.

e)

Hohe Hürden bei der Ernennung von Richter*innen erhöhen die Unabhängigkeit.

25.

Markiert folgende Aussagen als "richtig", wenn ihr sie für wahr haltet.

a)

Der Alford-Index beschreibt wie viele Arbeiter*innen im Parlament sitzen.

b)

In einem Land mit einem Parlament, dass aus drei Parteien besteht und in dem die Sitze „45-45-10“ aufgeteilt sind, ist die Fragmentierung höher als in einem Land mit einer Aufteilung von „34-33-33“.

c)

Laut Gingrich und Häusermann kann mit einer Wählerwanderung von Arbeiter*innen weg von sozialdemokratischen Parteien auch ein radikaler Rückbau des Sozialstaats erlebt werden.

26.

Was trifft auf "substantielle Repräsentation" zu?

a)

Personen repräsentieren wegen bestimmter Eigenschaften (wie Geschlecht, Klasse oder Ethnizität) eine Gruppe

b)

Das inhaltliche Handeln der Repräsentant*innen und die Durchsetzung der Interessen und Präferenzen ihrer Gruppe stehen im Mittelpunkt

27.

Welche Aussagen sind wahr? Wähle diese aus.

a)

Ungleiche deskriptive Repräsentation führt nicht zu ungleicher substanziellen Repräsentation

b)

Eine stärkere Repräsentation führt zu einer höheren Wahlbeteiligung

c)

Die Interessen und Präferenzen von unterschiedlichen Gruppen unterscheiden sich.

d)

Eine höhere Erwerbsquote der Frauen führt automatisch zu höheren Sozialausgaben

28.

Was beschreibt das "aristokratische Element der Demokratie" und wie setzt es sich zusammen?

a)

Regierende unterscheiden sich von Masse der Bürger*innen durch soziale Stellung, Lebensweise Lebensweise und Bildung

b)

Je höher die Repräsentation aller Gruppen, desto geringer das aristokratische Element

c)

Repräsentation bringt eine gleichbleibende politische Elite hervor

29.

Welche der folgenden Personen neigt nach dem mikrosoziologischen Ansatz der Wahlforschung besonders zur Wahlteilnahme ?

a)

Johann ist Einzelgänger und in seiner Familie und seinem sozialen Umfeld wird nie über Politik geredet. Er kann sich nicht daran erinnern, dass seine Eltern mal an einer Wahl teilgenommen haben.

b)

Sabrina ist gesellschaftlich gut integriert, spielt in einem Fußballverein und ist als Mitglied in einer Tierschutzorganisation aktiv

c)

Jenny ist in einem strukturschwachen Stadtteil aufgewachsen, sie glaubt nicht daran, dass ihre Stimme tatsächlich etwas in ihrem Umfeld verändern kann

30.

Welche Arten von Variablen zeigen sich in der Faktoranalyse von Schäfer et al. als besonders geeignet für die Vorhersage von individueller Wahlbeteiligung?

a)

Sozialpsychologische: Parteiidentifikation, politisches Interesse, Akzeptanz der Wahlnorm, Wahrnehmung der Wahlbeteiligung der Nachbarschaft

b)

Demografische: Alter, Geschlecht

c)

Mikrosoziologische: Gemeinden- und Gewerkschaftsmitgliedschaften

d)

Sozioökonomische: Einkommen, Bildungsabschluss

31.

Welche ist eine wahre Aussage ?

a)

Die Nichtwähler*innen bilden eine vollkommen heterogene Gruppe

b)

Niedrige Bildung erhöht die Wahrscheinlichkeit zur Wahlteilnahme

c)

Je niedriger die Wahlbeteiligung ausfällt, desto ungleicher ist sie

32.

Stimmt die folgende Aussage?

"Schäfer et al testen in ihrer Studie die zwei unterschiedlichen soziologischen Ansätze und resultieren, dass lediglich der mikrosoziologische Ansatz die Wahlbeteiligung erklärt"

a)

richtig

b)

falsch

33.

Wovon hängt Partizipation ab?

a)

Wahrnehmung der Teilhabechancen von Bürger*innen

b)

Einstellung/Zufriedenheit der Bürger*innen gegenüber dem politischen System

c)

sozialen Netzwerken

34.

Nach der Logik des kollektiven Handelns (Mancur Olsen)...

a)

...führt individuell rationales Verhalten zu kollektiv irrationalen Ergebnissen

b)

... engagieren sich Personen in größeren Gruppen mehr, da mehr Absprachen nötig sind

c)

... können selektive Anreize Menschen zu mehr Engagement motivieren

d)

... sind besonders allgemeine Interessen gut organisierbar

35.

Welche Aussagen über die oben abgebildete Regressionstabelle sind wahr?

a)

Frauen im Parlament haben einen positiven Einfluss auf Welfare State Effort.

b)

Linke Regierungen haben einen positiven Einfluss auf Welfare State Effort.

c)

Das Modell kann bis zu 81% der Varianz erklären.

d)

Der Anteil älterer hat keinen signifikanten Einfluss auf die unabhängige Variable.

36.

Welche Aussagen lassen sich aus dieser Abbildung treffen?

a)

Mit höherem Alter lässt die Wahlbeteiligung nach.

b)

Der Effekt von Bildung ist ungleich über Altersgruppen verteilt.

c)

Hochgebildete jüngere gehen öfter wählen als niedriggebildete ältere.

d)

Social media posts sind unter niedrigergebildeten beliebter.