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Kindeswohlgefährdung

Total questions: 19

Worksheet time: 14mins

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1.

Das Kindeswohl wird unterschieden in ...

a)

körperliches Wohl

b)

seelisches Wohl

c)

psychisches Wohl

d)

geistiges Wohl

2.

Welches Gesetz definiert den Begriff "Kindeswohlgefährdung"?

a)

Bürgerliches Gesetzbuch

b)

Sozialgesetzbuch VIII

c)

Grundgesetz

d)

unbestimmter Rechtsbegriff

3.

Kindeswohlgefährdung in der Kita kann sich ausdrücken durch ...

a)

witterungsunangemessene Kleidung für Kinder

b)

ehrlich und authentisch sein als Erzieher:in

c)

professionelles Verhältnis von Nähe und Distanz

d)

Kindern Angst machen und drohen

4.

Formen von Gewalt gegenüber Kinder und Jugendlichen sind ...

a)

Vernachlässigung

b)

geistige Misshandlung

c)

körperliche Misshandlung

d)

sexuelle Misshandlung

5.

Die Gewaltstudie 2013 der Universität Bielefeld hat folgende Erkenntnisse hervorgebracht:

a)

Gewalt geschieht in allen Schichten

b)

Gewalt geschieht nur Familien mit prekären Lagen

c)

Kinder aus prekären Lagen erfahren besonders häufiger Gewalt

d)

Jugendliche aus privilegierten Lagen machen weniger Gewalterfahrungen

6.

Welche gesetzlichen Regelungen stellen insbesondere den Kinderschutz in den Vordergrund?

a)

Das Grundgesetz

b)

Das Sozialgesetzbuch VIII

c)

Das Bundeskinderschutzgesetz

d)

Die Kinder- und Jugendhilfegesetz

7.

Der Paragraph 8a SGB VIII beinhaltet folgende Vorschriften:

a)

alle Erzieher:innen haben einen Schutzauftrag

b)

alle Erzieher:innen sind Kinderschutzfachkräfte

c)

alle Erzieher:innen sollen bei einem Hilfebedarf Eltern beraten

d)

alle Erzieher:innen müssen bei einer Gefährdung das Jugendamt informieren

8.

Folgendes sollte ich bei einem Verdacht auf eine drohende Kindeswohlgefährdung in meiner Einrichtung beachten:

a)

Das Jugendamt ist umgehend zu informieren

b)

Verdacht mit der Einrichtungsleitung besprechen

c)

Beobachtungen und weiteres Vorgehen dokumentieren

d)

Mit den Eltern muss klar und transparent gesprochen werden

9.

Welcher Erziehungsstil bietet sich am besten an, um Kinder und Jugendliche zur Selbstständigkeit und sozialen Verantwortung zu erziehen?

a)

Der autoritäre Erziehungsstil

b)

Der permissive Erziehungsstil

c)

Der autoritative Erziehungsstil

d)

Der vernachlässigende Erziehungsstil

10.

Welche politischen Systeme gab es in Deutschland zwischen 1933 bis 1989?

a)

Demokratie

b)

Sozialismus

c)

Diktatur

d)

Monarchie

11.

Wie gestaltete sich die staatliche Kindererziehung zur Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945)?

a)

Bedürfnisse der Kinder wurden ignoriert

b)

Bedürfnisse der Kinder wurden erfüllt

c)

Körperkontakt war wichtig

d)

Körperkontakt wurde vermieden

12.

Wie gestaltete sich die staatliche Kindererziehung in der DDR (1949 bis 1989)?

a)

starker Ausbau von Kindertageseinrichungen für fast jedes Kind

b)

Kita-Kinder lernten, wer Feinde sind, die bekämpft werden müssen

c)

Kita-Kinder haben ein positives Bild von der Nationalen Volksarmee vermittelt bekommen

d)

Kinder, die bei den Pionieren keine Mitglieder waren, mussten mit vielen Nachteilen rechnen

13.

Wie gestaltete sich die Kindererziehung in der alten Bundesrepublik (BRD) von 1949 bis 1989?

a)

Erziehung zur Kritikfähigkeit

b)

Erziehung zur Gehorsamkeit

c)

autoritäre Erziehung, z.B. in Kitas

d)

antiautoritäre Erziehung, z.B. in Kinderläden

14.

Wann darf der Staat gegen den elterlichen Willen Kinder und Jugendliche aus ihren Familien herausnehmen?

a)

wenn eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt

b)

wenn der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung vorliegt

c)

wenn das Familiengericht den Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzieht

d)

wenn das Jugendamt Hausbesuche und Kontrolltermine wahrnimmt

15.

Wie sollte ich als Erzieher:in mit Eltern bei gewichtigen Anhaltspunkten bei einer drohenden Kindeswohlgefährdung sprechen?

a)

eine Gefährdungseinschätzung abgeben

b)

die elterliche Situation verurteilen

c)

Hilfe anbieten und auf eine Inanspruchnahme hinwirken

d)

das Gespräch dokumentieren und ggf. das Jugendamt informieren

16.

Was sind geeignete Beratungs- und Hilfsangebote für Familien, die ich Eltern vorschlagen könnte?

a)

Ein Eltern-Kind-Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes

b)

Sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 SGB VIII

c)

Erziehungsberatungsstellen der Diakonie

d)

Die "Nummer gegen Kummer"

17.

Worauf basiert das Recht, die eigene politische Haltung zum aktuellen Anstieg von Kindeswohlgefährdungen nicht nur für sich selbst behalten zu müssen?

a)

Basis bildet das Recht auf freie Meinungsäußerung

b)

Basis bildet das Recht auf Zensur

c)

Basis bildet das Grundgesetz

d)

Basis bildet das Bürgerliche Gesetzbuch

18.

Welche Punkte muss ich bei einer Gestaltung für eine öffentlichen Bürgeraktion beachten?

a)

Ich muss einen Antrag für einen Standplatz stellen

b)

Ich kann ohne Antrag einen Standplatz wählen

c)

laut Gebührenordnung muss ich 50€ dafür bezahlen

d)

laut Gebührenordnung muss ich kein Geld bezahlen

19.

Warum ist Öffentlichkeitsarbeit als berufliche Aufgabe für Erzieher:innen wichtig?

a)

Zur Sicherung und Ausweitung von Kinderrechten

b)

Um ihre professionelle Haltung nach "außen" zu tragen

c)

um ihre professionelle Haltung innerhalb der Einrichtung mit dem Kollegium zu besprechen

d)

Vernetzung mit Fachverbänden, anderen Einrichtungen und Gewerkschaften