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Allgemeine Psy II - Test zum 05.07.2022

Total questions: 66

Worksheet time: 33mins

Name
Class
Date
1.

Lernen bei Menschen und Tieren ist der Prozess, der zu einer relativ langfristigen Veränderung __________ eines Organismus führt und ein Ergebnis von Erfahrung darstellt. Vervollständigen Sie.

a)

in der Genese

b)

in der Manifestationswahrscheinlichkeit

c)

im Verhalten

d)

im Verhaltenspotenzial

2.

VPn sollen in einer Minute eine Wortliste lernen und danach möglichst viele Wörter wiedergeben. Dabei wird die Länge der Wortliste variiert, um den Zusammenhang zwischen der Anzahl der zu lernenden Wörter (= Länge Wortliste) und der Wiedergabeleistung zu untersuchen. Des Weiteren wird die Ähnlichkeit der Wörter erfasst.

Was stimmt? (mehrere Richtige)

a)

UV = Wiedergabeleistung

b)

UV = Länge Wortliste

c)

AV = Wiedergabeleistung

d)

AV = Länge Wortliste

e)

Störvariable = Wiedergabeleistung

3.

Wobei handelt es sich, der Definition von Lernen nach, um eine Lernform?

a)

Reflexe

b)

Habituation

c)

Reifung

d)

Evolution

4.

Fixe Verhaltensmuster werden durch Schlüsselreize ausgelöst, für die die Tierart einen angeborenen Auslösemechanismus besitzt. Mit welcher Art von Experimenten lässt sich das für das Auslösen des Verhaltensmusters entscheidende Merkmal des Schlüsselreizes feststellen?

a)

Deprivationsversuch

b)

Attrappenversuch

c)

Prägungsversuch

d)

Flexibilisierungsversuch

5.

Was trifft auf Pawlows Experiment zur klassischen Konditionierung zu?

a)

US = Speichelfluss

b)

UR = Futter

c)

CS = Glocke

d)

CR = Futter

6.

Für die Akquisitionsphase bei der klassischen Konditionierung gilt: „Je stärker CS & US, desto besser (schneller, stabiler, höher) die CR.

a)

Wahr

b)

Falsch

7.

Welches Phänomen im Zusammenhang mit Lernen kann das Rescorla-Wagner-Modell nicht erklären?

a)

Extinktion

b)

Spontanerholung

c)

Übererwartung

d)

Overshadowing

8.

Ratten sind nachtaktive Allesfresser und verlassen sich auf den Geschmack bei der Beurteilung von Nahrung. Daher verknüpfen sie Übelkeit bevorzugt mit Geschmack und nicht mit visuellen Merkmalen. Wie wird dieses Phänomen genannt?

(a)  

9.

Das Gesetz des Effekts und das Stop-Action Prinzip können als Basis für welches bei Menschen weit verbreitetes Phänomen gelten, das aber erstaunlicherweise auch bei Tieren untersucht werden konnte?

(a)  

10.

Um welche Art von Verstärkern handelt es sich beim „Clicker“ im Clickertraining von Hunden?

a)

primärer Verstärker

b)

sekundärer Verstärker

c)

tertiärer Verstärker

d)

generalisierter Verstärker

11.

Was untersuchte Seligman, indem er Hunde unkontrollierten Schocks aussetzte? Tipp: Das gleiche Konstrukt wird auch als Depressionsmodell diskutiert.

(a)  

12.

Welchen Unterschied arbeiteten Tolman & Honzik in ihrem Experiment zum latenten Lernen besonders deutlich heraus?

a)

Organismus vs. Kommunikation

b)

assoziatives vs. nicht-assoziatives Lernen

c)

Lernen vs. Gedächtnis

d)

Kompetenz vs. Performanz

13.

Was könnte ein neuronales Substrat von Imitationslernen sein?

(a)  

14.

Wobei handelt es sich nicht um eine unabhängige Variable in den Bobo-Doll Experimenten von Bandura?

a)

Aggressivität des Modells

b)

Aggressivität des Kindes

c)

Realitätsnähe

d)

Konsequenz

15.

Wobei handelt es sich um keinen Prozess in Banduras Lerntheorie?

a)

Aufmerksamkeit

b)

Gedächtnis

c)

Affekt

d)

Verstärkung & Motivation

16.

Wie operationalisierte Ebbinghaus Gedächtnisleistung in seinen Experimenten?

a)

Wiedergabeleistung

b)

Reaktionsgeschwindigkeit

c)

Ersparnis beim Wiedererlernen

d)

Listenlänge

17.

Wie lässt sich die typische Vergessenskurve, die bereits Ebbinghaus in seinen Experimenten herausarbeitete mit Worten beschreiben? Vergessen ist ____________.

a)

anfangs überproportional stark

b)

anfangs überproportional gering

c)

anfangs äußerst gering

d)

später äußerst hoch

18.

Wie nennt man das Phänomen, dass man Objekte anhand weniger visueller Information und schneller erkennt, wenn man sie schon einmal gesehen hat?

(a)  

19.

In Folge des Falls H.M. konnte welche Struktur des medialen Temporallappens als zentral für die Bildung von deklarativem Gedächtnis (= explizites Lernen von Neuem) identifiziert werden?

(a)  

20.

Das deklarative Gedächtnis lässt sich in das semantische und episodische Gedächtnis unterteilen. Das semantische beinhaltet Faktenwissen und das episodische Informationen in ihrem raum-zeitlichen Kontext.

a)

Wahr

b)

Falsch

21.

Welche Technik ermöglicht es, die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses trotz der begrenzten Kapazität stark zu erhöhen.

(a)  

22.

Proaktive Interferenz bezeichnet das Phänomen, dass bereits stattgefundenes Lernen, das nachfolgende Lernen neuer Inhalte behindert, Und zwar umso mehr, je ähnlicher die neuen Inhalt zum bereits Gelernten sind.

a)

Wahr

b)

Falsch

23.

Welche Hirnstrukturen werden als zentral für das bessere Wiedererinnern emotionaler Bilder angenommen?

a)

Insula & Hippocampus

b)

Insula & Corpus Callosum

c)

Amygdala & visuelle Areale

d)

Amygdala & Hippocampus

24.

Visuo-spatiale und sprachlich-phonologische Arbeitsgedächtnisaufgaben interferieren nicht miteinander, solange nicht beide von der zentralen Exekutive abhängen.

a)

Wahr

b)

Falsch

25.

Welches Gedächtnissystem bildet die nachfolgende Struktur ab?

____________ Gedächtnis.

a)

non-deklaratives

b)

Kurzzeit-

c)

semantisches

d)

episodisches

26.

Das HERA-Modell beschreibt die neuronalen Mechanismen von Enkodierung und Abruf.

a)

Wahr

b)

Falsch

27.

Welche Hirnstruktur spielt beim HERA-Modell keine relevante Rolle?

a)

Frontalkortex

b)

Hippocampus

c)

Corpus Callosum

d)

Fasciculus Uncinatus

28.

Aktives erinnern schützt vor Vergessen.

a)

Wahr

b)

Falsch

29.

Welche Effekte hat Stress direkt vor dem Abruf von Gedächtnisinhalten?

a)

verbesserte Erinnerungsleistung

b)

verschlechtert Abruf aus LZG

c)

geringere Anzahl Falscherinnerungen

30.

Der von Loftus beschriebene Misinformation Effekt zeigt, dass nach einem gesehenen Ereignis gegebene sprachliche Informationen die Erinnerung an dieses Ereignis verändern können.

a)

Wahr

b)

Falsch

31.

Welche zwei zentralen Dimensionen nimmt ein dimensionaler Ansatz der Emotionsentstehung an?

a)

Freude & Ärger

b)

Valenz & Arousal

c)

organismisch & kommunikativ

d)

primäres & sekundäres Appraisal

32.

Wobei handelt es sich um keine Basisemotion nach Ekman?

a)

Freude

b)

Trauer

c)

Stolz

d)

Ekel

33.

Womit erklärt Ekman kulturelle Variation im Ausdrucksverhalten?

(a)  

34.

Welche Komponente der Konsensdefinition von Emotion sieht Ekman als zentral an?

a)

Verhaltenskomponente

b)

subjektive Erlebniskomponente

c)

kognitive Bewertungskomponente

d)

physiologische Komponente

35.

Die James-Lange Theorie versucht die subjektive Erlebniskomponente (Gefühl) von Emotion zu erklären.

Welche andere Komponente wird in dieser Theorie als ursächlich für Gefühle angenommen?

a)

subjektive Erlebniskomponente

b)

kognitive Bewertungskomponente

c)

physiologische Komponente

d)

Verhaltenskomponente

36.

Wie wird das echte Lächeln, das darauf schließen lässt, dass jemand sich wirklich freut in Erinnerung an seinen Entdecker genannt?

(a)  

37.

Walter Cannon nimmt subkortikale und kortikale Aktivität als Ursache von Gefühlen an. In welchem zeitlichen Verhältnis stehen die beiden?

a)

subkortikal & kortikal parallel

b)

subkortikal vor kortikal

c)

kortikal vor subkortikal

d)

subkortikal nach kortikal

38.

Was sind eigentlich Viszera?

a)

nur Sympathikus

b)

nur Parasymphatikus

c)

Teil des Kortex

d)

innere Organe

39.

Wie wird nach Antonio Damasio das viszerale Feedback über die wahrscheinlichen emotionalen Konsequenzen einer Handlung genannt?

a)

Verhaltensindikatoren

b)

Damasio-Marker

c)

Iowa-Gambling-Indikatoren

d)

somatische Marker

40.

Personen mit welchen Läsionen nutzen in der Iowa Gambling Task die sogenannten somatischen Marker wohl nicht?

a)

medio-& orbito-frontalen Läsionen

b)

occipitale Läsionen

c)

superio-temporale Läsionen

d)

ohne Läsionen

41.

Im Rahmen der Neo-Jamesschen Emotionstheorie führten Strack & Stepper ein Experiment zur Facial Feedback-Hypothese durch. Welche Stifthaltung erhöht danach das Amüsement bei Cartoons? Stift zwischen …

a)

Lippen

b)

Zygomatikus

c)

Zähnen

d)

Kinn & Schlüsselbein

42.

Welches Hormon injizierte Marañon, um ähnliche viszeralen Veränderungen, wie bei Emotionen hervorzurufen?

(a)  

43.

Was bestimmt der 2-Faktoren Theorie von Schachter & Singer nach die Qualität einer Emotion?

a)

kognitive Bewertung

b)

physiologische Erregung

c)

Verhaltenskomponente

d)

soziale Normen

44.

Welches Verhalten wurde im Schachter-Singer-Experiment erwartet, wenn ...

(1) Erregung vorhanden ist (Adrenalin-Injektion),

(2) das Erklärungsbedürfnis hoch ist (nicht über Wirkung der Injektion informiert) und

(3) sich der Komplize fröhlich verhält?

a)

neutral

b)

Freude

c)

Ärger

d)

keine Hypothese

45.

Wobei handelt es sich um einen gängigen Bewältigungsstil nach Lazarus?

a)

gleichgewichtsorientiert

b)

verlustorientiert

c)

gewinnorientiert

d)

emotionsorientiert

46.

Welchen experimentellen Beleg führte Zajonc für seine Annahme „preferences need no inferences“ unter anderem an?

a)

Stiftexperiment

b)

Erregungstransfer-Experiment

c)

subliminales affektives Priming

d)

Ego-Depletion

47.

Wobei handelt es sich um keine Attributionsdimension im Rahmen von Weiners Appraiseltheorie?

a)

Stabilität

b)

Valenz

c)

Kontrollierbarkeit

d)

Lokation

48.

Kognitive Emotionstheorien sind differenziert und können als einzige die Gesamtheit des Emotionserlebens inklusive sozialer Emotionen (Schuld, Stolz …) erklären.

a)

Wahr

b)

Falsch

49.

Welche Hirnregion wird mit der Verarbeitung von Ekel in Verbindung gebracht?

(a)  

50.

Wobei handelt es sich um eine grundlegende Instanz in Freuds Instanzenmodell?

a)

Über-Es

b)

Unter-Ich

c)

Über-Ich

d)

Unter-Es

51.

Wobei handelt es sich um keine der von Freud postulierten psycho-sexuellen Entwicklungsphasen?

a)

psychisch

b)

genital

c)

phallisch

d)

Latenz

52.

Wie operationalisierte Hull den Faktor Drive aus seiner Verhaltensgleichung in Tierexperimenten?

a)

Anzahl Lerndurchgänge

b)

Attraktivität Verstärker

c)

Deprivation

d)

Verhaltensstärke

53.

Welchen dritten Faktor fügte Hull seiner ursprünglichen Verhaltensgleichung nachträglich hinzu?

(deutscher oder englischer Begriff)

(a)  

54.

Eine Kommilitonin hat folgende Idee für ein Experiment: „Ein Tier lernt hungrig. Frage: Zeigt es gleiches Verhalten, wenn es in einem anderen Deprivationszustand, z.B. Durst, getestet wird?“

Welcher Annahme von Hull’s Triebreduktionstheorie lässt sich dieser Ansatz am besten zuordnen?

a)

Drive

b)

Habit

c)

Triebsummation

d)

Triebsubstitution

55.

Welchem Verlauf folgt die Yerkes-Dodson Kurve?

a)

linear

b)

kurvilinear

c)

exponentiell

d)

logarithmisch

56.

Welcher Zielkonflikt nach Lewin lässt sich in der Columbia-Obstruction-Box untersuchen?

a)

Annäherung-Annäherung

b)

Annäherung-Vermeidung

c)

Vermeidung-Vermeidung

d)

keiner

57.

Solange Aufgaben noch nicht abgeschlossen sind, kann man sich gut an sie erinnern. Wenn sie abgeschlossen sind, dann vergisst man sie schnell. Unter welchem Namen ist dieses Phänomen bekannt?

a)

Lewin-Effekt

b)

Zeigarnik-Effekt

c)

Hull-Effekt

d)

Ovsiankina-Effekt

58.

Welche Emotionen motivieren Leistungsverhalten nach Atkinson?

a)

Valenz & Arousal

b)

Trauer & Mitleid

c)

Freude & Ärger

d)

Stolz & Scham

59.

Atkinsons Risiko-Wahl-Modell sagt vorher, dass Erfolgsmotiviert (EM) Aufgaben mittlerer Schwierigkeit wählen und Misserfolgsmotivierte (MM) hingegen wählen sehr einfache oder sehr schwere Aufgaben.

a)

Wahr

b)

Falsch

60.

Zu den empirischen Vorhersagen von Atkinsons Risiko-Wahl-Modell zählt, dass Erfolgsmotivierte (EM) nach Erfolg etwas schwerere Aufgaben wählen, wohingegen Misserfolgsmotivierte (MM) nach Erfolg eine einfachere Aufgabe wählen.

a)

Wahr

b)

Falsch

61.

Wobei handelt es sich um keine der 4 Handlungsphasen des Rubikon-Modells von Heckhausen?

a)

Abwägen

b)

Orientieren

c)

Bewerten

d)

Planen

62.

Welche sind die motivationalen Phasen im Rubikon-Modell?

a)

Abwägen & Handeln

b)

Abwägen & Bewerten

c)

Planen & Handeln

d)

Planen & Bewerten

63.

Nach welcher Handlungsphase im Rubikon-Modell wird der sogenannte „Rubikon“ überschritten?

a)

Abwägen

b)

Planen

c)

Handeln

d)

Bewerten

64.

Wobei handelt es sich bei den Implementation Intentions, die bei der Umsetzung von Vorsätzen helfen?

a)

Bewusstseinseinlage

b)

allgemeine Absichten

c)

Verarbeitungsstil

d)

Wenn-Dann-Regeln

65.

Welcher Hirnlappen gilt als zentral für Belohnungsaufschub & Verhaltensinhibition diskutiert?

a)

Frontallappen

b)

Temporallappen

c)

Parietallappen

d)

Okzipitallappen

66.

Welchem Hormon wird eine Hauptrolle in der psychologischen Motivation zugeschrieben?

(a)