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Ada 67-88

Total questions: 23

Worksheet time: 12mins

Name
Class
Date
1.
Welchen Zweck verfolgen Sie, wenn Sie bestimmte Aufgaben in Gruppenarbeit lösen lassen? (3)
a)
Die Auszubildenden kommen gemeinsam schneller zu Lösungen
b)
Die Auszubildenden geben sich gegenseitig Impulse
c)
Die Auszubildenden lernen, Konflikte sachlich und konstruktiv zu
d)
Durch den Gruppenführer kommt die Gruppe schnell zur Lösung der Aufgaben
e)
Die Auszubildenden ergänzen gegenseitig ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und können auf diese Weise zu qualitativ besseren Ergebnissen kommen
2.
Sie bereiten sich als Ausbilder auf die Einstellungsgespräche für das kommende Ausbildungsjahr vor. Welche Aussagen sind richtig? (2) - Das Einstellungsgespräch
a)
muss individuell ablaufen und nicht durch einen Ablaufplan gesteuert werden
b)
kann durch einen Personalfragebogen ersetzt werden, in dem Interessen und Neigungen des Bewerbers erfragt werden
c)
gibt Aufschluss über die Person des Bewerbers
d)
ermöglicht dem Bewerber, Informationen über den Ausbildungsbetrieb und den Ausbildungsverlauf zu erhalten
e)
sollte keine Zeitbegrenzung haben, damit auf jeden Bewerber genügend einge- gangen werden kann
3.
Tilo (18 Jahre) lässt zunehmend in seiner Konzentrationsfähigkeit und seiner Merkfähigkeit nach. Sie planen ein Gespräch mit ihm. Welche Informationen holen Sie im Vorfeld ein? (3)
a)
Sie kontaktieren den Berufsschullehrer und erfragen Tilos Verhalten gegenüber den anderen Auszubildenden
b)
Sie erfragen bei den Eltern die aktuelle Situation Tilos in der Familie
c)
Sie befragen Ausbildungsbeauftragte, ob sie das auch bemerkt haben
d)
Sie beobachten Tilo bei der Arbeit und begutachten zuletzt durchgeführte Aufgaben
e)
Sie beobachten den Ausbildungsbeauftragten bei einer seiner nächsten Ausbildungssituationen mit Tilo, um ein umfassendes Bild zu erhalten
4.
Mit welchen Argumenten können Sie die Bedeutung des Ausbildungs-nachweises verdeutlichen? (3) Der vollständig geführte Ausbildungsnachweis
a)
informiert über den zeitlichen und sachlichen Ablauf der Ausbildung
b)
wird gegenüber dem Auszubildenden bei mangelnder Leistung als Erziehungs- mittel eingesetzt
c)
gibt Auskunft über vermittelte Zusatzqualifikationen
d)
wird bei der Abschlussprüfung zur Bewertung der Gesamtleistungen einbezogen
e)
ist Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung
5.
Bastian (19 Jahre) macht bei Ihnen eine Ausbildung zum Industrie-mechaniker (2. Ausbildungsjahr). Sein Bruder hat ein eigenes Unternehmen gegründet. Dort würde er gerne arbeiten und deshalb die Ausbildung kündigen. Welche Aussagen zur Kündigung des Ausbildungsverhältnisses sind richtig? (2)
a)
Nach der Probezeit ist eine Kündigung seitens des Auszubildenden ausge- schlossen
b)
Bastian kann nur mit Einverständnis des Betriebs kündigen
c)
Bastian muss eine Kündigungsfrist von vier Wochen einhalten
d)
Der Ausbildungsbetrieb muss die Kündigung der zuständigen Stelle anzeigen
e)
Der Ausbildungsbetrieb kann von Bastian Schadenersatz verlangen
6.
Bei der Ausbildungsplanung ist auf didaktische Parallelität zu achten. Worauf achten Sie bei Ihren Planungen? (1) - Sie achten darauf, dass
a)
zwei Ausbilder ein schwieriges Ausbildungsthema möglichst zeitgleich dem Auszubildenden auf unterschiedliche Art vermitteln
b)
Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte jederzeit über die Ausbildungsinhalte informiert sein sollen
c)
Lerninhalte des Betriebs und der Berufsschule möglichst zeitgleich vermittelt werden sollen
d)
Ausbildender und Auszubildender die Ergebnisse der Ausbildung zeitnah zu dokumentieren haben
e)
in größeren Unternehmen zeitgleich mehrere Auszubildende eingestellt werden und diese zu selben Zeit die Ausbildungsstationen durchlaufen
7.
Sie wollen in der Ausbildung ein professionelles Planspiel einsetzen. Da dies sehr kostenintensiv ist, überlegen Sie Argumente, mit denen Sie die Geschäftsleitung überzeugen können: Die Auszubildenden 1. reflektieren Betriebsabläufe 2. entwickeln im Laufe des Spiels mehrere Kompetenzen gleichzeitig 3. Denken vernetzt 4. Setzen sich situationsgerecht mit komplexen Zusammenhängen auseinander 5. Erfahren unmittelbar die Konsequenzen ihres Handelns 6. Können gefahrlos ihre Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen erfahren Welche Aussagen treffen zu? (1)
a)
alle Aussagen
b)
Aussagen 3 und 4
c)
Aussagen 1 und 6
d)
Aussagen 2 und 5
e)
Keine Aussage
8.
Welche Kriterien sind beim Personalauswahlverfahren nach dem AGG grundsätzlich unzulässig? (3)
a)
Alter
b)
Schulbildung
c)
Zeugnisnoten
d)
Geschlecht
e)
Rasse und ethnische Herkunft f)
9.
Die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement sieht die Wahl von zwei aus zehn Wahlqualifikationen vor. Wie wählen Sie die beiden Wahlqualifikationen für den betrieblichen Ausbildungsplan aus? (2)
a)
Sie lassen die künftigen Auszubildenden auswählen, welche der Wahlquali- fikationen sie erlernen möchten
b)
Sie prüfen in Ihrem Betrieb, welche Inhalte der Wahlqualifikationen ausgebildet werden können
c)
Sie besprechen gemeinsam mit der Geschäftsleitung, welche der Wahlquali- fikationen in Zukunft in Ihrem Unternehmen benötigt werden
d)
Sie fragen bei der zuständigen Stelle die in den letzten Jahren am häufigsten geprüften Wahlqualifikationen ab
e)
Sie stimmen mit der Berufsschule ab, welche Wahlqualifikationen diese im kommenden Ausbildungsjahr unterrichten möchten
10.
Sie bereiten sich auf ein Bewerbungsgespräch vor. Welche Frage dürfen Sie stellen? (1)
a)
Mitgliedschaft in einer Partei
b)
Vermögensverhältnisse
c)
Bereitschaft zur Ausbildung im Ausland
d)
Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft
11.
Ihre Auszubildenden sind nicht mehr so motiviert wie früher. Sie wollen deshalb mehr Wert auf extrinsische Motivation legen. Welches Vorgehen ist hierfür zielführend? (2)
a)
Sie achten bei der Vorbereitung Ihrer Ausbildungseinheiten verstärkt darauf, bei den Auszubildenden Neugierde zu wecken
b)
Sie legen Ausbildungseinheiten mit wichtigen Themen auf die Zeit direkt nach der Mittagspause
c)
Sie veranstalten einen Wettbewerb unter den Auszubildenden, bei dem der Sieger als Auszubildender des Monats im Intranet porträtiert wird
d)
Sie stellen den Auszubildenden bei guten Leistungen in der Abschlussprüfung Teil 1 Ihre Befürwortung eines Antrags auf vorzeitige Abschlussprüfung in Aussicht
12.
Max steht kurz vor der Abschlussprüfung und ist sehr aufgeregt. Er fragt Sie, wie oft er die Prüfung wiederholen könnte. - Welche Aussage ist richtig? (1)
a)
einmal
b)
viermal
c)
zweimal
d)
dreimal
13.
Sie müssen erstmalig eine sachliche und zeitliche Gliederung erstellen und ziehen hierfür den Ausbildungsrahmenplan zu Rate. Was umfasst die zeitliche Gliederung des Ausbildungsrahmenplans? (2)
a)
Richtwerte, wann die Lerninhalte zu vermitteln sind
b)
eine Zusammenfassung der inhaltlich zusammengehörenden Theman
c)
den Ablauf der Lerninhalte individuell für jeden Auszubildenden
d)
eine Empfehlung, wie lange die Vermittlung der Lerninhalte dauern soll
e)
die detaillierte zeitliche Abfolge der zu vermittelnden Feinlernziele
14.
Wie unterstützen betriebliche Beurteilungen bei der Zeugniserstellung? (2) Betriebliche Beurteilungen
a)
können mit ihren Formulierungen ohne Änderung in das Zeugnis übernommen werden
b)
dokumentieren die gezeigten Leistungen
c)
sind als Beweis für das im Zeugnis aufgeführte Fehlverhalten zulässig
d)
sind eine Hilfestellung für die Beurteilungsformulierungen im Zeugnis
e)
aus dem letzten Ausbildungsjahr ersetzen das betriebliche Ausbildungszeugnis
15.
Sie sind Ausbilder in einem größeren Industriebetrieb. Ein kleinerer Zulieferbetrieb bittet Sie, dass seine Auszubildende den Abschnitt Rechnungswesen in Ihrem Betrieb absolvieren kann. Sie finden die Aufgabe reizvoll und stimmen zu. Was beachten Sie bei der Auftragsausbildung in Zusammenarbeit mit dem Kleinbetrieb? (2) Der Zulieferbetrieb
a)
ist Vertragspartner der Auszubildenden im Ausbildungsvertrag
b)
muss im Gegenzug auch Ihre Auszubildenden phasenweise ausbilden
c)
zahlt für den Einsatz bei Ihnen die Ausbildungsvergütung an die Auszubildende und rechnet diese gegen Ihre Kosten auf
d)
führt Ihr Unternehmen im Vertrag der Auszubildenden als Ausbildungs- maßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte auf
e)
überlässt Ihnen den Abschluss des Ausbildungsvertrags
16.
Was beachten Sie, wenn Sie ein Beurteilungsgespräch beenden? (2)
a)
Sie schließen das Gespräch positiv ab
b)
Sie geben eine Rückmeldung über den Ist-Zustand
c)
Sie loben nach Lernfortschritten
d)
Sie treffen Zielvereinbarungen und verabreden, was zur Verbesserung der Leistung erforderlich ist
e)
Sie geben dem Auszubildenden einen Hinweis zur Dokumentationspflicht des Gesprächsverlaufs
17.
Um einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, führen Sie mit Ihren zwölf Auszubildenden eine Moderation zur Ideenfindung durch. Welche Aussagen zu den einzelnen Moderationsphasen sind richtig? (3)
a)
In der Auswahlphase werden Prioritäten gesetzt und die zu bearbeitenden Themen bzw. Vorschläge der Auszubildenden ausgewählt
b)
n der Planungsphase wird festgelegt, wer unter den Auszubildenden welche Aufgaben für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung „Tag der offenen Tür" übernimmt
c)
In der Abschlussphase reflektieren die Auszubildenden den gesamten Prozess und finden einen positiven Abschluss
d)
In der Einstiegsphase wird gesammelt, welche Aspekte und Themen insgesamt zu der Veranstaltung „Tag der offenen Tür" bearbeitet werden sollen
e)
In der Phase des Bearbeitens werden die Auszubildenden in das Thema eingeführt
18.
Ihr Auszubildender beantwortet während des Lehrgesprächs eine Frage falsch. Wie reagieren Sie angemessen? (2)
a)
Sie schütteln den Kopf und sagen,So wirst du die Prüfung nie bestehen."
b)
Sie stellen Marco eine Frage zu einem anderen Thema
c)
Sie formulieren die Frage neu
d)
Sie stellen Marco Fragen, die in kleinere Schritte unterteilt sind
e)
Sie nennen die richtige Lösung
19.
Wegen eines Verkehrsunfalls kann die Auszubildende nicht an der Abschlussprüfung teilnehmen. Wie wirkt sich dieser Vorfall auf die Ausbildungsdauer aus? (2) Der Ausbildungsvertrag
a)
endet, wenn die vereinbarte Ausbildungsdauer abgelaufen ist
b)
endet, wenn die Auszubildende die Prüfung auch nach dem dritten Versuch nicht bestanden hat
c)
kann beliebig verlängert werden, wenn Sie und der Betrieb damit einverstanden sind
d)
verlängert sich automatisch, bis die Auszubildende die nächste Kenntnisprüfung abgelegt hat
e)
kann durch vertragliche Vereinbarung verlängert werden
20.
Mit welchen Stellen sollten Sie als Ausbilder einer 16-jährigen Auszubildenden besonders Kontakt halten? (3)
a)
Berufsschule bzw. Lehrpersonal
b)
zuständige Gewerkschaft
c)
zuständige Stelle (IHK)
d)
Bundesinstitut für Berufsbildung
e)
gesetzliche Vertreter
21.
Welche Aussagen zum Anforderungsprofil sind richtig? (3)
a)
Das Anforderungsprofil ist bei der Berufsausbildung nur für die kaufmännischen Ausbildungsberufe wichtig
b)
Das Anforderungsprofil soll die fachlichen und persönlichen Anforderungen für den Ausbildungsberuf beinhalten
c)
Bei der Personalplanung spielt das Anforderungsprofil eine wichtige Rolle. Hier wird der qualitative Personalbedarf an neuen Auszubildenden (gegenwärtig und zukünftig) überprüft und festgelegt
d)
In der Ausbildungsordnung ist zum Anforderungsprofil nichts vorgeschrieben. Jeder Ausbildungsbetrieb kann hier frei entscheiden
e)
In der Berufsausbildung spielt bei der Einstellung von Auszubildenden das Anforderungsprofil keine wesentliche Rolle
22.
Was müssen Sie beachten, wenn ein Ausbildungsinhalt im Betrieb später als in der Berufsschule behandelt wird? (1)
a)
Sie knüpfen an die in der Berufsschule gelernten Inhalte an und vertiefen sie
b)
Sie lassen die Theorie außer Acht und konzentrieren sich auf die Praxis
c)
Sie fordern den Berufsschullehrer auf, den Lerninhalt noch einmal zu wieder- holen
d)
Sie wissen, dass der Auszubildende das Thema beherrscht und gehen zum nächsten Inhalt weiter
e)
Sie vermitteln den Inhalt komplett, weil der Berufsschulunterricht hier zu lange zurückliegt.
23.
Mit welchen Argumenten können Sie die Bedeutung des Ausbildungs-nachweises verdeutlichen? (3) Der vollständig geführte Ausbildungsnachweis
a)
informiert über den zeitlichen und sachlichen Ablauf der Ausbildung
b)
wird gegenüber dem Auszubildenden bei mangelnder Leistung als Erziehungs- mittel eingesetzt
c)
gibt Auskunft über vermittelte Zusatzqualifikationen
d)
wird bei der Abschlussprüfung zur Bewertung der Gesamtleistungen einbezogen
e)
ist Zulassungsvoraussetzung für die Abschlussprüfung