
Grundlagen der Sozialisationsforschung: Lektion 8
Authored by SHK EWS
Social Studies
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6 questions
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1.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Soziale Ungleichheit ist nicht einfach nur Ungleichartigkeit, sondern beinhaltet den privilegierten Zugang zu Ressourcen und gesellschaftsstrukturierende sowie benachteiligende Lebensbedingungen (Löw & Krüger, 2003). Welche Aussagen zur Unterscheidung nach Krickle (1992) treffen zu?
hierarchische Assoziation: Verfügungschancen aufgrund sozialer Positionen innerhalb einer Hierarchie
selektive Organisation: Beziehungen zwischen Gleichen begünstigen die Integrierten und weisen für Andere Ausschlusscharakter auf
Reichtumsdimension: Zugangschancen zu primär materiellen Produkten und Bedingungen
Wissensdimension: Zugangschancen zur primär symbolischen Kultur
2.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Löw und Krüger (2003) unterscheiden zwischen Klasse, Schicht und Milieu. Was stimmt?
Milieu =
Eine Gruppierung von Menschen, die in ähnlichen Umständen leben, ähnlich denken und so das Verhalten der Einzelnen in ähnlicher Weise prägen.
Klasse =
Eine Klasse umfasst Gesellschaftsmitglieder, denen ein in etwa gleichem sozialem Status und damit ein gleiches soziales Prestige zugemessen wird.
Schicht =
Die Gesamtheit der Individuen, die sich aufgrund gleicher/ähnlicher ökonomischer Existenzbedingungen in einer vergleichbaren Soziallage befinden.
3.
MULTIPLE SELECT QUESTION
30 sec • 1 pt
Durch die soziale Herkunft, die Schichtzugehörigkeit und durch den damit zusammenhängenden Bildungserfolg ergeben sich für Familienmitglieder Vor- und Nachteile. Was spielt nach Baader und Freytag (2017) dabei eine Rolle?
Arbeitsbedingungen und Bildungsgrad der Eltern
Sprachstile und Mediennutzung
Persönlichkeits-entwicklung und Sozialisation
ökonomisch-soziale Lebenslage
4.
MULTIPLE SELECT QUESTION
45 sec • 1 pt
Laut den Ergebnissen der PISA-Studie entscheidet die soziale Herkunft über den Besuch einer Haupt- oder Realschule, nicht die Leistung. Welche Punkte treffen auf die Ergebnisse der Studie zu?
Je niedriger der Bildungsabschluss der Eltern, umso seltener besuchen die Kinder das Gymnasium.
Jugendliche aus Migrantenfamilien haben fast doppelt so häufig keinen Hauptschulabschluss als Jugendliche aus deutschen Familien.
Kinder aus der Arbeiterklasse sind stärker von schulischen Belastungen betroffen als die Kinder aus bildungsnahen Schichten.
Lehrkräfte handeln dennoch unabhängig von der sozialen Herkunft.
5.
MULTIPLE SELECT QUESTION
30 sec • 1 pt
Die Forderung der Chancengleichheit ist eine wichtige Maxime bildungs- und gesellschaftlicher Initiativen. Trotz häufiger Kritik an der Chancenungleichheit herrscht große Unwissenheit über die genaue Bedeutung des Begriffs.
Welche Ebenen der (Un-)Gleichheit existieren nach Heid (1988)?
Lern-voraussetzungen
Lerngelegenheiten
Lernresultate
Lernmethoden
6.
MULTIPLE SELECT QUESTION
30 sec • 1 pt
Nach Rolff (1980, zitiert nach Hurrelmann & Bauer, 2006) vollzieht sich der Sozialisationsprozess zirkelförmig.
Er unterteilt den Zirkel in welche drei Sozialisationsbereiche?
Berufliche Sozialisation
Schulische Sozialisation
Familiale Sozialisation
Sozialisation mit Gleichaltrigen
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