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Worksheets

P40-165

Total questions: 72

Worksheet time: 4hrs 36mins

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1.

Welche Rechte bzw. Pflichten haben Wachpersonen bei der Durchführung von Bewachungsaufgaben?

a)

Sie dürfen als Citystreife die Personalien von Kunden feststellen, z. B. in Ladenpassagen. Sie haben damit die gleichen Rechte wie die Polizei

b)

Sie dürfen nach bestandener Sachkundeprüfung gemäß § 34a GewO die Rechte von Hilfspolizeibeamten ausüben, z. B. Drogen bei Diskothekenbesuchern beschlagnahmen

c)

Sie dürfen gegenüber Dritten Notwehr- und Notstandsrechte und vom Auftraggeber vertraglich übertragene Selbsthilferechte ausüben

d)

Sie müssen die Grundsätze der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit beachten, wenn sie Rechtfertigungsgründe in Anspruch nehmen

2.

Welche Aussagen zum öffentlichen Recht sind richtig?

a)

Das öffentliche Recht regelt die rechtlichen Beziehungen zwischen Staat und Bürgern

b)

Im öffentlichen Recht gilt der Grundsatz der Gleichordnung zwischen Staat und Bürger

c)

Im öffentlichen zwischen Staat Recht herrscht ein Über- und Unterordnungsverhältnis und Bürgern

d)

Es regelt die Rechtsbeziehungen der Bürger untereinander

3.

Ein flüchtiger Täter wird von einer Wachperson mit den Worten "Halt! Stehen bleibenl Polizeikommissar Müller! " zum Stehen aufgefordert. Wie ist dieses Verhalten zu bewerten?

a)

Die Wachperson handelt nicht richtig. Sie begeht eine Amtsanmaßung gemäß § 132 StGB

b)

Die Wachperson handelt richtig. Sie erhält in dieser Situation den Status eines Hilfspolizeibeamten

c)

Die Wachperson handelt nicht richtig. Sie führt unbefugt eine inländische Amtsbezeichnung gemäß § 132a StGB

4.

Welche Grundrechte des Grundgesetzes können durch ein Gesetz eingeschränkt werden?

a)

Die Menschenwürde

b)

Die Freiheit

c)

Das Eigentum

d)

Gleichheit vor dem Gesetz

5.

Welche Personen dürfen sachkundepflichtige Bewachungstätigkeiten gemäß § 34a GewO ausüben?

a)

Personen, die schon mindestens zwei Jahre im Bewachungsgewerbe tätig sind

b)

Personen, die einen Abschluss im Rahmen einer Laufbahnprüfung für den mittleren Polizeivollzugsdienst nachweisen

c)

Personen, die den Nachweis über eine erfolgreich vor einer IHK abgelegte Sachkundeprüfung vorlegen

d)

Personen, die eine Bescheinigung einer IHK über die Unterrichtung mit 40 Unterrichtsstunden nachweisen

6.

Wie kann der Bewachungs-Gewerbetreibende verhindern, dass seine Mitarbeiter Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, die sie während des Dienstes erfahren, an Unbefugte weitergeben?

a)

Er verpflichtet seine Mitarbeiter schriftlich zur Verschwiegenheit

b)

Er belehrt seine Mitarbeiter mündlich über die Pflicht zur Verschwiegenheit

c)

Er weist seine Mitarbeiter in der Dienstanweisung auf die Pflicht zur Verschwiegenheit hin

7.

Die Wachperson S ist aktives Mitglied in einer Partei, deren Verfassungswidrigkeit das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat. Welche Aussagen hierzu sind gemäß § 34a GewO und BewachV richtig?

a)

S besitzt wegen seiner Mitgliedschaft in der verfassungswidrigen Partei nicht die erforderliche Zuverlässigkeit

b)

Die zuständige Gewerbebehörde ist verpflichtet, dem Bewachungs-Gewerbetreibenden die erteilte Bewachungserlaubnis zu entziehen

c)

Die zuständige Gewerbebehörde kann dem Bewachungs-Gewerbetreibenden die Beschäftigung von S mit Bewachungsaufgaben untersagen

8.

Wann sind Wachpersonen gemäß BewachV verpflichtet, Dienstkleidung zu tragen?

a)

Wenn sie Geld- und Werttransporte ausführen

b)

Wenn sie Aufgaben im Objekt- und Personenschutz wahrnehmen

c)

Wenn sie Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum durchführen

d)

Wenn sie eingefriedetes Besitztum in Ausübung ihres Dienstes betreten sollen

9.

9. Wann ist die Verwendung von Videoüberwachungsanlagen gemäß BDSG zulässig?

a)

Zur Kontrolle und Überprüfung der Arbeitsleistungen von Mitarbeitern

b)

Zur Wahrnehmung des Hausrechts

c)

Zur Überwachung von Umkleidekabinen in Kaufhäusern

d)

Zur Aufgabenerfüllung öffentlicher Stellen

10.

In welchen Rechtsvorschriften befinden sich datenschutzrechtliche Regelungen über den Umgang mit personenbezogenen Daten?

a)

In der Bewachungsverordnung

b)

Im Bundesdatenschutzgesetz

c)

Im Bürgerlichen Gesetzbuch

11.

Dürfen gemäß BDSG nicht-öffentliche Stellen personenbezogene Daten ohne Einverständnis des Betroffenen erheben?

a)

Nein, solche Daten dürfen nur dann erhoben werden, wenn der Betroffene eingewilligt hat. Die Einwilligung muss grundsätzlich schriftlich erfolgen

b)

Ja, solche Daten dürfen von jedermann erhoben werden. Der Betroffene muss darüber nicht informiert werden

c)

Nein, solche Daten dürfen grundsätzlich nur von öffentlichen Stellen erhoben werden

12.

12. Die Krankendaten von A wurden ohne seine Einwilligung an Unbefugte weitergegeben. A hat deshalb seinen Arbeitsplatz verloren. Damit wurde das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von A verletzt.

Hat A Anspruch auf Schadensersatz gemäß BDSG?

a)

Ja, wenn der Schaden von öffentlichen Stellen des Bundes verursacht wurde, z B. der Bundesagentur für Arbeit

b)

Nein, er hat nach dem BDSG keinen Anspruch auf Schadensersatz. Dieser wird nur im BGB geregelt

c)

Nein, wenn die verantwortliche Stelle nachweisen kann, dass sie sorgfältig mit den Daten umgegangen ist

13.

Welche Aussagen zum Hausrecht sind richtig?

a)

Das Hausrecht kann vom Hausrechtsinhaber auf andere übertragen werden, z.B. auf Wachpersonen

b)

Das Hausrecht über Mieträume besitzen beide, der Vermieter und der Mieter

c)

Das Hausrecht kann durch ein Gesetz eingeschränkt werden. Eine fremde Wohnung darf im Rahmen der Notwehr nach § 227 BGB betreten werden, um einen Angriff auf eine Person abzuwenden

d)

Das Hausrecht besitzt bei angemieteten Räumen nur die Person, die sie nutzt und die Miete zahlt

14.

14.Ein Kunde beschädigt in einem Warenhaus aus Versehen ein teures Elektrogerät und versucht zu entkommen. Der Ladendetektiv sieht den Vorfall. Er kennt den Kunden persönlich.

Welche Aussage ist gemäß BGB richtig?

a)

Der Ladendetektiv kann den Kunden festnehmen und später der Polizei übergeben

b)

Der Ladendetektiv kann den Kunden kurzzeitig festnehmen, um ihn zur Rede zu stellen

c)

Der Warenhausbetreiber ist Geschädigter. Er kann den Kunden auf Schadensersatz verklagen

15.

Welche Aussagen zur Notwehr bzw. zum gegenwärtigen Angriff sind richtig?

a)

Ein gegenwärtiger, rechtswidriger Angriff gegen sich oder eine andere Person kann durch Notwehr abgewehrt werden

b)

Ein gegenwärtiger Angriff liegt vor, wenn ein Dieb mit der Beute davon läuft und Minuten später die Beute fallen lässt

c)

Ein Angriff ist gegenwärtig, wenn ein Dieb in einem Kaufhaus Ware aus einem Regal nehmen und einstecken will

16.

Was ist der Zweck der allgemeinen Selbsthilfe gemäß § 229 BGB?

a)

Sie ermöglicht der Staatsanwaltschaft die Strafverfolgung

b)

Sie sichert einen zivilrechtlichen Anspruch gegen eine andere Person

c)

Sie unterstützt die Polizei bei der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten

17.

Welches Recht aus dem BGB kann der Auftraggeber auf den Bewachungs- Gewerbetreibenden und auf dessen Mitarbeiter vertraglich übertragen?

a)

Den Verteidigungsnotstand

b)

Die Notwehr

c)

Den Angriffsnotstand

d)

Die allgemeine Selbsthilfe

18.

18.B hat durch verbotene Eigenmacht dem F eine Bohrmaschine entwendet.

Was kann F gemäß BGB tun?

a)

F kann von seinem Recht auf Besitzwehr Gebrauch machen. Er darf dabei angemessene Gewalt anwenden

b)

F kann dem B die Bohrmaschine wieder abnehmen, wenn er ihn auf frischer Tat betroffen oder verfolgt hat

c)

F kann von seinem Recht auf Besitzkehr Gebrauch machen und dem B die Bohrmaschine auch noch nach mehreren Tagen wieder abnehmen

19.

Wann liegen Notstandssituationen Im Sinne des Verteidigungsnotstandes gemäß § 228 BGB vor?

a)

Wenn ein Mensch fremde Rechtsgüter angreift und verletzt

b)

Wenn die Gefahr droht, dass durch fremde Sachen Rechtsgüter verletzt werden können

c)

Wenn die Gefahr droht, dass durch ein Tier Rechtsgüter verletzt werden

20.
  1. 20. Welche Rechte hat der Eigentümer gemäß BGB?

a)

Er darf sein Eigentum benutzen oder verbrauchen. Er muss dabei aber gesetzliche Bestimmungen beachten

b)

Er darf sein Eigentum verkaufen oder verschenken. Er muss dabei aber gesetzliche Bestimmungen beachten

c)

Er darf sein Eigentum uneingeschränkt nutzen. Er muss Gesetze oder Rechte anderer dabei nicht beachten

21.

Wann ist Sicherheitsmitarbeiter S als Schadensverursacher zum Schadensersatz gemäß BGB verpflichtet?

a)

S bleibt wegen starken Regens im Dienstwagen sitzen und fährt langsam gegen ein Tor, um dieses aufzuschieben. Am Fahrzeug wird die Stoßstange zerkratzt. Die Halterung des Tors wird beschädigt

b)

S wird in einer Diskothek von einem Besucher mit einem Messer angegriffen. S tritt mit dem Fuß das Messer weg. Der Besucher erleidet Prellungen an Hand und Arm

c)

S wird von einer angetrunkenen Person mit einer Hiebwaffe angegriffen. S erleidet Blutergüsse am Arm und muss im Krankenhaus behandelt werden. Die Behandlungskosten betragen 700 Euro

d)

S nimmt einen ihm unbekannten Dieb vorläufig fest. Dieser trägt die gestohlene Ware noch bei sich. Der Dieb leistet Widerstand und erleidet dabei leichte Prellungen

22.

In welchem Fall kann eine Person trotz eines vorliegenden objektiven Rechtfertigungsgrundes zum Schadensersatz verpflichtet sein, wenn sie in die Rechte eines anderen eingreift?

a)

Beim rechtfertigenden Notstand

b)

Beim Aggressivnotstand

c)

Bei der Notwehr

23.

Welche Aussagen zur Notwehr sind gemäß BGB richtig?

a)

Ist die Notwehr rechtmäßig, besteht keine Pflicht zum Schadensersatz

b)

Die Notwehr im BGB dient der Gefahrenabwehr. Dies ist der Fall, wenn ein wildes Tier einen Menschen anfällt und dieser das Tier abwehren muss

c)

Wer sich auf die Notwehr beruft, muss begründen können, dass die Voraussetzungen der Notwehrvorlagen

24.

Welche Aussagen zum Verteidigungsnotstand und zum Angriffs notstand sind gemäß BGB richtig?

a)

Der Verteidigungsnotstand erlaubt die Beschädigung oder Zerstörung einer Sache oder eines Tieres, wenn davon eine Gefahr ausgeht

b)

Beim Verteidigungsnotstand ist zu beachten, dass die drohende Gefahr von Sachen, Tieren oder Menschen ausgehen kann

c)

Der Angriffs notstand erlaubt zur Gefahrenabwehr den Eingriff in fremdes Eigentum

25.

Der 23-jährige Z hat dem Rentner R die Brieftasche mit Gewalt entwendet. Z ist unerkannt entkommen. Einige Tage später begegnet R dem Z in einem Fußballstadion. Was kann der Rentner R unternehmen?

a)

R kann Z gemäß StPO vorläufig festnehmen

b)

R kann Z gegen dessen Willen nach einem Ausweis durchsuchen, um die Identität von Z festzustellen

c)

R kann Strafanzeige wegen Raubes bei der im Fußballstadion anwesenden Polizei erstatten

26.

Welche Delikte sind gemäß StGB Antragsdelikte?

a)

Beleidigung gemäß § 185 StGB

b)

Diebstahl gemäß § 242 StGB

c)

Sachbeschädigung gemäß § 303 StGB

d)

Gefährliche Körperverletzung gemäß §§ 223, 224 StGB

e)

Urkundenfälschung gemäß § 267 StGB

27.

27. Türsteher T sieht, wie auf der anderen Straßenseite eine Person von zwei Jugendlichen verprügelt wird.

Welche Handlungsmöglichkeiten von T sind rechtlich korrekt?

a)

T erfüllt die Aufgaben gemäß seiner Dienstanweisung und ignoriert den Vorfall. Er darf seinen Arbeitsplatz nicht verlassen

b)

T verlässt seinen Arbeitsplatz und hilft der angegriffenen Person in Nothilfe

c)

T verständigt telefonisch die Polizei, während er sich weiter um die Einlasskontrolle kümmert

28.

Welche Aussage zum Begriff der Ordnungswidrigkeit ist richtig?

a)

Bei einer Ordnungswidrigkeit handelt es sich um eine rechtswidrige vorwerfbare Handlung

b)

Bei einer Ordnungswidrigkeit wird eine Geldstrafe erhoben

c)

Bei einer Ordnungswidrigkeit ist die vorläufige Festnahme gemäß §127 Abs. 1 StPO zulässig

29.

Wer wird im Sinne der vorläufigen Festnahme gemäß StPO "auf frischer Tat betroffen"?

a)

Wer bei der Begehung einer verfolgbaren Straftat gestellt wird

b)

Wer bei der Begehung einer Ordnungswidrigkeit gestellt wird

c)

Wer bei der Verursachung einer Gefahr gestellt wird

d)

Wer nach der Begehung einer Straftat am Tatort oder in dessen unmittelbarer Nähe gestellt wird

30.

Ein Türsteher findet bei einer unbekannten Person während einer Zutrittskontrolle eine Gasschusswaffe. Die Person hat der Taschenkontrolle zugestimmt und gibt an, keinen kleinen Waffenschein zu besitzen. Was darf der Türsteher?

a)

Er darf der Person den Zutritt zur Diskothek untersagen

b)

Er darf die Person gemäß § 127 Abs. 1 StPO vorläufig festnehmen

c)

Er darf die Gasschusswaffe sicherstellen und in seine Tasche stecken

31.

Welche Aussagen zum Hausfriedensbruch gemäß § 123 StGB sind richtig?

a)

Der Hausfriedensbruch ist ein Antragsdelikt

b)

Der Hausfriedensbruch ist ein Offizialdelikt

c)

Der Hausfriedensbruch ist bei fahrlässiger Begehung strafbar

d)

Der Hausfriedensbruch ist bei Versuch strafbar

e)

Der Hausfriedensbruch ist ein Vergehen

32.

Wann ist fahrlässiges Handeln gemäß StGB strafbar?

a)

Wenn ein Verbrechen vorliegt

b)

Wenn es durch ein Gesetz ausdrücklich mit Strafe bedroht ist

c)

Wenn es sich bei der Tat um ein Antragsdelikt handelt

33.

Welche Aussagen zur Schweren Körperverletzung gemäß §§ 223, 226 StGB sind richtig?

a)

Sie liegt vor, wenn das Opfer ein Auge oder das Gehör oder das Sprechvermögen verliert

b)

Sie liegt vor, wenn das Opfer in erheblicher Weise dauernd entstellt oder dauerhaft körperlich beeinträchtigt wird

c)

Sie liegt vor, wenn das Opfer eine schwere Platzwunde am Hinterkopf erleidet, die genäht werden muss

34.

Ein Dieb wird von einem Sicherheitsmitarbeiter vorläufig festgenommen. Der Dieb droht dem Sicherheitsmitarbeiter, ihn zusammenzuschlagen, wenn er die Polizei verständigt Er will das Diebesgut behalten. Der Sicherheitsmitarbeiter lässt sich nicht einschüchtern und verständigt die Polizei. Welche Aussagen zu diesem Fall sind gemäß StGB richtig?

a)

Der Dieb hat eine strafbare versuchte Nötigung begangen

b)

Der Dieb hat einen strafbaren räuberischen Diebstahl begangen

c)

Der Dieb hat eine strafbare vollendete Nötigung begangen

d)

Der Dieb hat eine strafbare versuchte Körperverletzung begangen

35.

Welche Pflichten hat ein Zeuge?

a)

Die Erscheinungspflicht. Der ordnungsgemäß geladene Zeuge muss zur Hauptverhandlung erscheinen

b)

Die Wahrheitspflicht. Zeugen müssen in der Hauptverhandlung die Wahrheit sagen, dürfen nichts verschweigen oder hinzufügen

c)

Die Aussagepflicht. Der Zeuge muss seine Aussage immer machen. Die Aussagepflicht besteht selbst dann, wenn sich der Zeuge dadurch selbst belastet

36.

36. L führt beim Diebstahl eines Mobiltelefons eine geladene Schreckschusspistole bei sich.

Welche Straftat begeht L?

a)

Diebstahl (§ 242 StGB)

b)

Einen besonders schweren Fall des Diebstahls (§§ 242, 243 StGB)

c)

Diebstahl mit Waffen (§ 244 StGB)

d)

Raub (§ 249 StGB)

37.

Was muss der Unternehmer in der Dienstanweisung gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, regeln?

a)

Er muss regeln, dass das Wach- und Sicherungspersonal alle Weisungen des Kunden befolgt, auch wenn sie dem Sicherungsauftrag widersprechen

b)

Er muss regeln, wie das Wach- und Sicherungspersonal Mängel weitermelden muss und wie es sich bei besonderen Gefahren verhalten soll

c)

Er muss regeln, dass das Wach- und Sicherungspersonal täglich die Dienstanweisung liest und dies mit seiner Unterschrift bestätigt

d)

Er muss regeln, dass das Wach- und Sicherungspersonal anhand der Dienstanweisung vor Aufnahme der Tätigkeit und anschließend regelmäßig unterwiesen wird

38.

Was muss das Wach- und Sicherungspersonal bezüglich des Genusses von alkoholischen Getränken gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, beachten?

a)

Es darf im Dienst nur so viel Bier trinken, dass es noch angemessen reagieren kann

b)

Es darf während der Dienstzeit keine alkoholischen Getränke trinken

c)

Es darf bei Einsätzen in gastgewerblichen Diskotheken geringe Mengen Alkohol trinken

d)

Es darf Alkohol während des Dienstes trinken, wenn es der Vorgesetzte erlaubt

39.

Wie kann gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, das Wach- und Sicherungspersonal überwacht werden, wenn sich bei seiner Tätigkeit besondere Gefahren ergeben können?

a)

Durch persönliche Kontrollen wie Telefonanrufe

b)

Durch den Dienstplan oder Arbeitsvertrag

c)

Durch automatische oder willensunabhängig arbeitende Signalgeber

d)

Durch Aufzeichnung des Dienstverlaufs im Dienstbuch

40.

Was schreibt die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste vor, wenn das Wach- und Sicherungspersonal mit Schusswaffen ausgerüstet werden soll?

a)

Der Bewachungs-Gewerbetreibende muss die Ausrüstung des Wach- und Sicherungspersonals mit Schusswaffen ausdrücklich anordnen

b)

Das Wach- und Sicherungspersonal darf Schusswaffen in geladenem Zustand weitergeben, wenn dadurch niemand gefährdet wird

c)

Das Wach- und Sicherungspersonal darf Schusswaffen auch dann führen, wenn es nicht regelmäßig an Schießübungen teilnimmt

d)

Das Wach- und Sicherungspersonal muss nach dem Waffengesetz zuverlässig, geeignet, sachkundig sowie an der Waffe ausgebildet sein

41.

Was muss gemäß Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, beachtet werden, wenn ein Diensthund mit verschiedenen Hundeführern eingesetzt wird?

a)

Die Hundeführer müssen den Hund abwechselnd zu Hause halten, damit sich dieser an die verschiedenen Hundeführer gewöhnt

b)

Die Hundeführer müssen eine einheitliche Kommandosprache verwenden

c)

Die Hundeführer müssen den Hund gemeinsam füttern und pflegen

d)

Die Hundeführer müssen täglich mit dem Hund trainieren

42.

Was muss gemäß der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, bei der Übergabe von Schusswaffen beachtet werden?

a)

Die Schusswaffe darf keine sichtbaren Mängel aufweisen

b)

Die Schusswaffe muss gereinigt und gepflegt sein

c)

Die Schusswaffe muss geladen und entsichert sein

d)

Die Schusswaffe muss entladen sein

43.
  1. 43. Welche Aussagen zur Ausrüstung des Wach- und Sicherungspersonals sind gemäß Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23, Wach- und Sicherungsdienste, richtig?

a)

A) Sie muss auf dem aktuellsten und neuesten technischen Stand sein

b)

B) Sie muss in einem ordnungsgemäßen Zustand sein

c)

C) Sie muss so beschaffen und angelegt sein, dass sie die Bewegungsfreiheit nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt

d)

D) Sie muss aus gesundheitlichen Gründen monatlich desinfiziert und gereinigt werden

44.

Wie können im Wach- und Sicherungsdienst Arbeitsunfälle vermieden werden?

a)

Das Wach- und Sicherungspersonal tritt seinen Dienst ausgeruht und nüchtern an

b)

Das Wach- und Sicherungspersonal führt im Dienst Schreckschusswaffen als Notwehrmittel mit

c)

Das Wach- und Sicherungspersonal prüft vor Fahrtbeginn, ob sich Geld­transportfahrzeuge in einem betriebssicheren Zustand befinden

45.

Welche Behältnisse sind gemäß WaffG für die Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen zulässig?

a)

Alle Behältnisse, die verschließbar sind, z. B. abschließbare Schreibtische

b)

Stahlblechschränke mit Sicherheitsschloss, die an der Wand befestigt sind

c)

Sicherheitsbehältnisse, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen

46.

Welche Voraussetzungen muss ein Antragsteller gemäß WaffG grundsätzlich erfüllen, um eine Erlaubnis zum Erwerb von Waffen oder Munition zu erhalten?

a)

Er muss die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung besitzen

b)

Er muss sachkundig sein

c)

Er muss sich bedroht fühlen

d)

Er muss Mitglied eines Schützenvereins sein und sich mit Waffen auskennen

47.

Die Schusswaffen eines Bewachungsunternehmens sollen von einem Mitarbeiter zur Schießanlage transportiert werden. Welche Aussagen sind richtig?

a)

Die Schusswaffen dürfen geladen transportiert werden, müssen aber im Kofferraum befördert werden

b)

Die Schusswaffen dürfen transportiert werden, wenn sie nicht zugriffsbereit und nicht schussbereit sind

c)

Die Munition ist auf geeignete Weise gegen den Zugriff Dritter zu sichern

d)

Die Munition muss in einem verschlossenen Behältnis befördert werden

48.

Was muss eine Person gemäß WaffG tun, wenn sie eine Schusswaffe von einem Waffenhändler erworben hat?

a)

Der Erwerb muss innerhalb von zwei Wochen der Erlaubnisbehörde angezeigt werden. Zusätzlich muss die Waffenbesitzkarte vorgelegt und der Name und die Anschrift des Waffenhändlers angegeben werden

b)

Der Erwerb muss innerhalb von einer Woche der Erlaubnisbehörde gemeldet werden. Zusätzlich muss die Waffenbesitzkarte vorgelegt und der Hersteller der Waffen genannt werden

c)

Der Erwerb muss innerhalb von vier Wochen der Erlaubnisbehörde gemeldet werden. Zusätzlich muss die Waffenbesitzkarte vorgelegt und das Bedürfnis für den Erwerb der Waffe begründet werden

49.

Wie sollte einer Person, die ungehalten und aufgebracht reagiert, begegnet werden?

a)

Beschwichtigend

b)

Besonnen

c)

Sanftmütig

d)

Nachgiebig

e)

Freundschaftlich

50.

Welche Aussage(n) über die Beziehungs- und Sachebene bei der Kommunikation ist (sind) richtig?

a)

Die Beziehungsebene ist nicht so wichtig und kann unberücksichtigt bleiben. Es kommt allein auf die zu übermittelnde Sachinformation an

b)

Ist die Beziehungsebene stark ausgeprägt, so kann sie die Sachebene überlagern; das Führen eines objektiven Gesprächs ist damit erschwert

c)

Die Sachebene hat stets den entscheidenden Einfluss auf das Gelingen oder Misslingen einer Kommunikation

d)

Auf der Beziehungsebene kommt zum Ausdruck, was der eine vom anderen hält und wie sie zueinander stehen

51.
  1. 51. Welche Aussage(n) zur „Frustration" ist (sind) zutreffend?

a)

Frustration ist eine Reaktion auf Stress

b)

Frustration ist ein negatives Gefühl, das bei Nichterreichen eines Zieles im Menschen entsteht

c)

Die Reaktion auf eine aggressive Handlung

d)

Die Barriere, die die Zielerreichung verhindert und damit die Frustration auslöst, kann in der Realität oder in der Einbildung vorhanden sein und subjektiv als Hin­dernis empfunden werden

52.
  1. 52. Eine Großveranstaltung wird geplant. Sicherheitsmitarbeiter sollten auf die Bekämpfung von Paniksituationen vorbereitet werden. Welche Maßnahmen sind hier vorzuschlagen?

a)

Die Sicherheitsmitarbeiter auf die Veranstaltung durch gezielte theoretische und praktische Schulungen vorbereiten

b)

Den Sicherheitsmitarbeitern vermitteln, dass kein Grund zur Sorge besteht

c)

Einweisung in die Notfallplanung

d)

Besondere Vorbereitungen sind nicht nötig

53.

Welche der unten angegebenen Beschreibungen entspricht nicht dem Verhalten von Jugendlichen?

a)

Jugendliche sind unkritisch und befolgen kritiklos die Anweisungen der Erwachsenen

b)

Jugendliche organisieren sich in Cliquen und fühlen sich in der Gruppe stark

c)

Jugendliche empfinden Autorität als etwas Normales und reagieren angepasst und folgsam

d)

Jugendliche wollen sich vom Elternhaus lösen und streben nach eigenen Vorbildern

e)

Jugendliche befinden sich sehr oft in einer wechselhaften, unbeständigen Stimmungslage (labile Stimmungslage) und reagieren auf Kritik häufig sensibel (empfindlich) und gereizt

54.

Vervollständigen Sie bitte den folgenden Satz. Mitwirken heißt, ... den dienstlichen Auftrag zu erfüllen.

a)

überredend

b)

konstruktiv

c)

kontrolliert

d)

engagiert

e)

willensstark

55.

Im Rahmen der Panikbekämpfung können die Sicherheitsmitarbeiter auf mancherlei Arten auf eine Paniksituation vorbereitet werden. Welche Maßnahmen wären hier vorzuschlagen?

a)

Besondere Maßnahmen sind nicht erforderlich, da sich jeder Mensch in Paniksituationen instinktiv immer richtig verhält

b)

Mitarbeiter durch psychologische Schulungen seelisch stabilisieren

c)

Durch Übungen und Training auf den Ernstfall vorbereiten

56.

Unter Aggressionsverschiebung versteht man allgemein ...

a)

aggressives Handeln gegen den Verursacher (Auslöser) der Aggression

b)

aggressives Handeln nur gegen sich selbst

c)

aggressives Handeln gegen schwache Personen oder Sachen (als Ersatzobjekte), wenn der Verursacher der Aggression zu mächtig ist

57.

Welche Aussagen über den ersten Eindruck sind richtig?

a)

Er entsteht eher unbewusst als bewusst innerhalb weniger Sekunde

b)

Er ist immer richtig, wenn der Beobachter eine gute Menschenkenntnis besitzt

c)

Er vermittelt einen Gesamteindruck über den Charakter einer Person

d)

Er kann auf vergangenen Erfahrungen mit anderen Personen beruhen und so den Umgang mit dem Gegenüber aktuell beeinflussen

58.

Sicherheitsmitarbeiter S übernimmt Ordnungsaufgaben bei einer Wahlveranstaltung. S Ist politisch Interessiert. Was sollte S Im Dienst beachten?

a)

S darf im Dienst zu jeder Zeit seine politische Meinung äußern. Es besteht politische Meinungsfreiheit

b)

S bleibt im Dienst neutral und äußert sich deshalb nicht zur Wahlveranstaltung

c)

S behält seine politische Meinung für sich

d)

S kann sich an den politischen Diskussionen beteiligen, wenn es seine Zeit zulässt

59.

Was können Gründe für Risikobereitschaft und Leichtsinn bei Jugendlichen sein?

a)

Das eigene Ansehen in der Gruppe soll gesteigert werden

b)

Körperliche Fähigkeiten sollen trainiert werden

c)

Unsicherheit und Angst sollen überspielt werden

60.
  1. 60. Welche Aussagen zum Selbstwertgefühl sind richtig?

a)

A) Menschen mit einem mangelnden Selbstwertgefühl können Kritik weniger gut ertragen

b)

B) Schon sehr frühzeitig kann durch Lob und Anerkennung bei Kindern ein solides Selbstwertgefühl aufgebaut werden

c)

C) Sicherheitsmitarbeiter sollten ein hohes Selbstwertgefühl besitzen, damit sie keinem Konflikt aus dem Weg gehen und sich rücksichtslos durchsetzen können

d)

D) Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl sind seelisch belastbar. Ihr Auftreten ist sicher und selbstbewusst

61.

Was kann Frustration auslösen?

a)

Zufriedenheit

b)

Aggression

c)

Rückzug und Resignation

d)

Gelassenheit

62.

Wie können Mitarbeiter motiviert werden, damit sie in einem Team positiv mitarbeiten?

a)

Indem ihre persönlichen Wünsche und Erwartungen beachtet werden

b)

Indem Druck auf sie ausgeübt wird

c)

Indem ihre Fähigkeiten und Kompetenzen berücksichtigt werden

d)

Indem die Gruppenstruktur eindeutig vorgegeben wird und ohne Mitbestimmung alle wissen, was sie zu tun haben

63.

Was ist während eines Gespräches zu beachten?

a)

Das Gespräch mit Suggestivfragen beginnen

b)

Dem Gesprächspartner interessiert zuhören

c)

Zeitdruck erzeugen, um schnell ein Ergebnis zu erhalten

d)

Das Gespräch mit positiver Gestik und Mimik unterstützen

64.

Der professionelle Umgang mit Kritik ist für die Tätigkeit des Sicherheitsmitarbeiters wichtig. Welche Regeln sollen eingehalten werden, damit aus Kritik kein Konflikt entsteht?

a)

Kritik soll konkret und sachlich, aber nicht verletzend sein. Die Verantwortung für den Gesprächsverlauf liegt beim Kritisierenden

b)

Kritik soll in einem vorwurfsvollem Tonfall vorgetragen werden. Zur Verstärkung wird zusätzlich auf frühere Fehler hingewiesen

c)

Kritik soll Lösungsmöglichkeiten anbieten. Erwiderungen des anderen sollen in das Kritikgespräch eingebunden werden

d)

Kritik soll mit provozierenden Fragen und Suggestivfragen vorgebracht werden, um den Gesprächspartner in eine entsprechende Richtung zu lenken

65.

Welche biometrischen Identifikationsverfahren können in modernen Zutrittskontrollsystemen verwendet werden?

a)

Überfallcode

b)

Handdatenvergleich

c)

Persönliche Identifikationsnummer

d)

Gesichtsfelderkennung

66.

Welche Aufgaben erfüllen Zugangskontrollsysteme?

a)

Alarmauslösung bei Störungen und Sabotage

b)

Identifizierung von Fahrzeugen

c)

Identifizierung von Personen

d)

Warenkontrollen

67.

Welche Melder eignen sich gut für die Freilandüberwachung?

a)

Mikrowellenrichtstrecken

b)

Ultraschall-Bewegungsmelder

c)

Video-Bewegungsmelder

68.

Gebäuderäumungen erfordern eine schnelle und vollständige Benachrichtigung aller Betroffenen. Welche Nachrichtentechnik ist dafür besonders gut geeignet?

a)

Megafone

b)

Festnetztelefone

c)

Mobiltelefone

d)

Betriebsfunk

e)

Beschallungsanlagen

69.

Was sind Bewertungskriterien für höherwertige Schließzylinder?

a)

Die Nachschließsicherheit

b)

Die Aufsperrsicherheit

c)

Die Form des Schließzylinders

d)

Der Schließplan

70.

Welche Maßnahmen gehören zum organisatorischen vorbeugenden Brandschutz?

a)

Das Aufstellen einer Brandschutzordnung

b)

Der Einbau von schwer entflammbarem Material

c)

Die Erkennung und Bekämpfung von Bränden

d)

Die Planung von Brandschutzkontrollen

71.

Welche Aussagen zu Passiv-Infrarot-Bewegungsmeldern sind richtig?

a)

Sie reagieren auf Wärmeänderungen ihres Erfassungsfelds

b)

Sie überwachen den Verschlusszustand von Türen und Fenstern

c)

Sie werden meistens im Innenbereich, z. B. zur Überwachung langer Flure, verwendet

72.

Welche Vorteile bieten mechatronische Schließeinrichtungen?

a)

Sie lassen sich digital berührungslos steuern

b)

Sie verhindern jeden Eindringversuch

c)

Sie sind schnell programmierbar