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Wasserhaushalt und Regulation

Total questions: 11

Worksheet time: 6mins

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1.

Welcher Anteil des Gesamtkörperwassers befindet sich typischerweise im intrazellulären Raum eines Erwachsenen?

a)

Etwa drei Viertel des Körperwassers

b)

Etwa ein Drittel des Körperwassers

c)

Etwa zwei Drittel des Körperwassers

d)

Etwa ein Fünftel des Körperwassers

2.

Ordne die Hormone ihrem primären Effekt im Tubulussystem der Niere zu.

a)

ADH

1.

Erhöht Wasser-Rückresorption in Sammelrohren

b)

Aldosteron

2.

Steigert NaCl-Resorption im distalen Tubulus

c)

ANP/BNP

3.

Fördert Natriumausscheidung und Harnbildung

3.

Welche Kombination von klinischen Zeichen spricht am stärksten für eine fortgeschrittene Dehydratation mit Volumendefizit?

a)

Trockene Schleimhäute, stehende Hautfalten, dunkler Urin

b)

Bradykardie, erhöhte ANP-Spiegel, Ödeme

c)

Rote Haut, kollabierte Halsvenen, vermehrte Diurese

d)

Feuchte Haut, hoher Blutdruck, heller Urin

4.

Fülle die Lücke: Bereits eine Erhöhung der Plasmaosmolalität um etwa (a)   kann eine verstärkte ADH-Ausschüttung auslösen.

5.

Welche Serum-Referenzwerte sind typisch: Natrium etwa 140 mmol/l, Kalium etwa 4,3 mmol/l, Chlorid etwa 100 mmol/l?

a)

Nein, Chlorid liegt typischerweise bei 160 mmol/l

b)

Nein, Kalium liegt typischerweise bei 1,0 mmol/l

c)

Nein, Natrium liegt typischerweise bei 110 mmol/l

d)

Ja, diese Werte sind typische Referenzbereiche

6.

Welche Ursache passt am besten zu Hypernatriämie?

a)

Hyperaldosteronismus mit Salzrückresorption

b)

Überwässerung mit hypotone Lösung

c)

Isotone NaCl-Infusion bei Hypotonie

d)

Dehydratation mit Wasserverlust

7.

Ordne Störungen ihren typischen Folgen zu.

a)

Hyponatriämie

1.

Wasservergiftung, isotone NaCl-Therapie

b)

Hypokaliämie

2.

Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche

c)

Hyperkaliämie

3.

Kribbelgefühle, Lähmungen, Arrhythmien

d)

Hypernatriämie

4.

Volumenmangel, hypertoner Dehydratation

8.

Welche Konstellation beschreibt eine hypotonen Dehydratation am treffendsten?

a)

Wassermangel mit Natriumverlust, isotone NaCl-Therapie

b)

Wassermangel ohne Elektrolytverlust, Glukoseinfusion

c)

Überwässerung durch hypotone Flüssigkeit, Trinkstopp

d)

Hyperhydration mit natriumreicher Infusion, Diuretikapause

9.

Welches Hormon erhöht die Kalziumrückresorption in der Niere und fördert die Freisetzung von Kalzium aus Knochen?

a)

Calcitonin aus C‑Zellen der Schilddrüse

b)

Parathormon der Nebenschilddrüse

c)

Aldosteron aus der Nebennierenrinde

d)

Insulin aus pankreatischen β‑Zellen

10.

Welche klinische Folge ist typisch für chronische Hypokalzämie mit erhöhter neuromuskulärer Erregbarkeit?

a)

Tetanie mit Wadenkrämpfen

b)

Osteoporose ohne Schmerzen

c)

Hyperventilation ohne Symptome

d)

Bradykardie ohne Muskelkrämpfe

11.

Welche Aussage beschreibt eine typische Ursache der Hypermagnesiämie?

a)

Akute Hyperventilation mit CO2‑Abfall

b)

Gleichzeitige Hypokalzämie durch Vitamind‑Mangel

c)

Unzureichende Ausscheidung infolge Niereninsuffizienz

d)

Übermäßige Zufuhr bei gesunder Nierenfunktion