WorksheetsNeuro Humangenetik Evo NK Bio 12 Klausurcheck LK 2020
Total questions: 41
Worksheet time: 31mins
Beschreiben Sie die Veränderungen an Synapsen, wenn diese häufig aktiviert werden.
Vermehrung der spannungsgesteuertenCalciumionenkanäle.
Hemmung der transmitterinaktivierenden Enzyme.
Vergrößerung der Membranoberfläche im Bereich der Synapse.
Hemmung der Adenylatcyclase.
Erhöhte Aktivierung der NO-Synthetase.
Wo befinden sich das primäre und sekundäre Sehzentrum auf dem Cortex des Großhirns?
Auf der Oberseite.
Hinter der Stirn.
Im Bereich der Schläfen.
Auf der Rückseite.
Direkt im Anschluss an das Rückenmark.
Wo liegen das primäre und sekundäre Hörzentrum auf der Großhirnrinde?
Auf der Oberseite.
Auf der Vorderseite im Bereich der Stirn.
Auf beiden Seiten im Bereich der Ohren.
Auf der Rückseite.
Direkt am Übergang zum Rückenmark.
Welcher Gehirnteil entscheidet darüber, ob Reize relevant und bedeutungsvoll sind?
Das Großhirn.
Das Stammhirn.
Der Thalamus.
Das Kleinhirn.
Der Hippocampus.
Welcher Gehirnteil vermittelt den Übergang von Gedächtnisinhalten aus dem Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis ("Tor zum LZG")?
Die Amygdala.
Der Hippocampus.
Der Thalamus.
Der Hypothalamus.
Das Kleinhirn.
Welche Inhalte werden im expliziten/deklarativen Gedächtnis gespeichert?
Verkehrsregeln.
Vokabeln.
Skifahren.
Personennamen.
Telefonnummern.
Welche Informationen werden im prozeduralen/impliziten Gedächtnis gespeichert?
Schwimmen.
Wegpunkte und Orte während einer Reise.
Knotenbinden.
Radfahren.
Kalenderdaten.
Welchen Neurotransmitter produzieren die Gehirnzellen, die bei einer Morbus Parkinson-Erkrankung absterben?
Acetylcholin.
Dopamin.
Noradrenalin.
Serotonin.
Melanin.
In welchem Bereich des Gehirns kommt es bei Morbus Parkinson zum Absterben von Neuronen?
Hypophyse.
Hypothalamus.
Cortex.
Substantia nigra.
Amygdala.
Wie wirken die häufigsten Medikamente, die bei Morbus Parkinson eingesetzt werden?
Sie imitieren den Wirkung des fehlenden Neurotransmitter an den spezifischen Rezeptoren.
Sie hemmen die Enzyme, die den fehlenden Neurotransmitter abbauen.
Sie wirken als Antagonisten des fehlenden Neurotransmitters.
Sie stellen eine Vorstufe des fehlenden Neurotransmitters dar.
Sie erhöhen die Produktion des fehlenden Neurotransmitters.
Nennen Sie nichtmedikamentöse Therapieformen zur Behandlung von Morbus Parkinson!
Elektrostimulation.
Physiotherapie.
Diät.
Ergotherapie.
Psychotherapie.
In manchen Stammbäumen von Erbkrankheiten treten nicht in allen Generationen phänotypisch erkrankte Fälle auf. Dieses Phänomen kann darauf beruhen, dass ...
... diese Erbkrankheit auf dem X-Chromosom liegt.
... die Allele dieser Erbkrankheit eine geringe Transkriptionsrate besitzen.
... es innerhalb des Stammbaums zu Verwandtenehen gekommen ist.
... alle phänotypisch Erkrankten auf Spontanmutationen zurückgehen.
... der Stammbaum zu wenige Personen umfasst.
Liegt ein krankmachendes Allel heterozygot vor, bedeutet dies, dass ...
... ein "gesundes" Allel auf dem homologen Chromosom den krankmachenden Effekt ausgleichen kann, wenn es dominant vererbt wird.
... die Erkrankung rezessiv vererbt wird.
... es nicht auf dem Y-Chromosom liegen kann.
... die betroffene Person die Erkrankung nicht weitergeben kann.
... es bei intermediärer Vererbung oft zu einer Erkrankung mit abgeschwächten Symptomen kommt.
Eineiige Zwillinge unterscheiden sich von zweieiigen Zwillingen dadurch, dass sie ...
... die identische Lebenserwartung besitzen.
... das gleiche Geschlecht besitzen.
... identische Genaktivierungsmuster besitzen.
... den gleichen Vater besitzen müssen.
... bis auf den genauen Tag der Befruchtung gleich alt sind.
Genommutationen beruhen auf ...
... einer Beschädigung der Chromosomenstruktur.
... einem Austausch von einer oder mehreren DNA-Basen.
... einem Nondisjunction nach der Paarung homologer Chromosomen während der Meiose.
... über- oder unterzähligen Chromosomen.
... Ablesefehlern bei der Transkription.
Mit Fluoreszenzfarbstoffen markierte Moleküle kann man mit folgenden Methoden sichtbar machen:
Radioaktive Bestrahlung.
Infrarotbestrahlung.
UV-Bestrahlung.
Ultraschallbestrahlung.
Röntgenbestrahlung.
Bei Trisomie 21 treten folgende Symptome häufig auf:
Schräge Lidfalte.
Minderwuchs.
Unterdurchschnittlicher IQ.
Erhöhtes Infektionsrisiko.
Herzfehler.
Invasisve Methoden der Pränataldiagnostik sind z.B. ...
... Nabelschnurpunktion.
... Chorionzottenpunktion.
... Cochleapunktion.
... Pankreaspunktion.
... Fruchtwasserpunktion.
Noninvasive Formen der Pränataldiagnose sind z.B. ...
... Sehtest.
... Ultraschall.
... Herztonkontrolle.
... Röntgen.
... Abtasten.
Durch invasive Methoden der Pränataldiagnostik können Befunde zu folgenden Gebieten erstellt werden:
Nachweis von Stoffwechselerkrankungen
Geschlechtsbestimmung
Darstellung des Karyotyps
Leistungen der Sinnesorgane
DNA-Sequenzierung
Die Risiken der invasiven Pränataldiagnostik entstehen vor allem durch ...
... Infektionen des Embryos durch die Einschleppung von Keimen.
... Strahlenschäden am Embryo durch die notwendige Ultraschallkontrolle.
... Kälteschäden des Embryos durch die notwendige Kühlung der Kanüle.
... den Zellverlust des Embryos durch die Zellentnahme.
... Stichverletzungen des Embryos durch eine Kanüle.
Das Risiko einer Fehlgeburt durch invasive Methoden der Pränataldiagnostik liegt bei etwa ...
... 0,1-0,5%
... 0,5-1,0%
... 1,5-2,5%
... 2,5-5,0%
... 5,0-7,5%
Die Phasenfolge des gesamten Zellzyklus lautet:
Metaphase-Prophase-Anaphase-Telophase-G1Phase-Interphase-G2Phase-Cytokinese
Prophase-Cytokinese-Metaphase-Telophase-Anaphase-Interphase-G1Phase-G2Phase
Interphase-Prophase-Metaphase-Anaphase-Telophase-G1Phase-G2Phase-Cytokinese
Cytonikese-G1Phase-Interphase-Metaphase-Telophase-Anaphase-Prophase-G2Phase
G1Phase-Interphase-G2Phase-Prophase-Metaphase-Anaphase-Telophase-Cytokinese
Für die Erstellung eines Karyogramms werden die Zellen zunächst zur Mitose angeregt, die dann durch die Zugabe von Cochicin gestoppt wird. Dieses verhindert die Ausbildung des Spindelfaserapparates. Dadurch ...
... können sich die entstandenen Tochterzellen nicht abschnüren.
... löst sich die Kernmembran nicht auf.
... wird die Trennung der homologen Chromosomen nach der Metaphase blockiert.
... wird die Aktivität einzelner Chromosomenabschnitte erhöht.
... kann keine neue Zellmembran aufgebaut werden.
Zur Erstellung von Karyogrammen werden die isolierten Zellen zur Mitose angeregt, da ...
... die Chromosomen hier besonders stark entspiralisiert sind und deshalb leicht präpariert werden können.
... die Zelle während der Kernteilung eine besonders hohe Genaktivität besitzt.
... die Chromosomen dann im haploiden Satz vorliegen.
... die Zellmembran während der Kernteilung aufgelöst ist.
... die Chromosomen hier als stark spiralisierte 2-Chromatiden-Chromosomen vorliegen.
"Natural selection" im Rahmen des "struggle for life" bedeutet nach DARWIN:
Nur der Stärkste überlebt!
Nur Organismen mit einer hohen Mutationsrate setzen sich durch!
An die aktuellen abiotischen und biotischen Faktoren besser angepasste Organismen besitzen statistisch eine höhere Reproduktionsrate!
An zukünftige abiotische und biotische Faktoren besser angepasste Organismen besitzen statistisch eine höhere Reproduktionsrate!
Alle Eigenschaften, die ein Organismus im Laufe seiner Lebens erworben hat, werden an seine Nachkommen weitervererbt.
Bei welchen Leichen handelt es sich um mehrere hundert Jahre alte Fossilien?
Moorleichen.
Permafrostleichen.
Schnapsleichen.
Froschlaichen.
Karteileichen.
Bei welchen Fossilien liegt der Organismus selbst nicht mehr vor?
Versteinerungsfossilien.
Bernsteinfossilien.
Relieffossilien.
Leitfossilien.
Permafrostfossilien.
Welche Bedingungen müssen immer gegeben sein, damit ein Fossil erhalten bleiben kann?
Sauerstoffabschluss innerhalb weniger Stunden nach dem Tod.
Ausbleiben von physikalischen oder chemischen Verwitterungseinflüssen.
Keine Bewegung des einbettenden Mediums.
Eintritt des Todes in einer felsigen Umgebung.
Eintritt des Todes bei Temperaturen unter 0° C.
Fossilien werden nur selten entdeckt, weil ...
... sie nur in vom Menschen unbesiedelten Gebieten zu finden sind.
... sie in der Regel nicht unmittelbar an der Erdoberfläche zu finden sind.
... sie durch Mineralisierungsprozesse oft nicht von ihrer felsigen Umgebung zu unterscheiden sind und deshalb übersehen werden.
... sie sich beim Kontakt mit UV-Licht rasch zersetzen.
... es in früheren Erdzeitaltern grundsätzlich weniger Lebewesen gegeben hat.
Bei welchen Phänomenen handelt es sich um Atavismen des Menschen?
Verlängerte und frei liegende Schwanzwirbelsäule.
Gespaltende Zunge.
Vollständige Körperbehaarung.
Mehr als zwei Brustwarzen.
Gänsefüsschen.
Welche Merkmale können als rudimentär bezeichnet werden?
Beckenknochen der Wale.
Körperbehaarung der Menschen.
1., 2., 3. und 5. Zehe der Pferde.
Flügel der Strauße.
Vorderbreine der Maulwurfsgrille.
Welche Umstände können das auftretenden von lebenden Fossilien erklären?
Über extrem lange Zeiträume stabile abiotische Verhältnisse.
Eine extrem hohe Anpassungsfähigkeit einer Art.
Eine konkurrenzfreie Umgebung.
Eine geringe Mutationsrate.
Eine extrem hohe Reproduktionsrate.
Welche Arten erfüllen das Kriterium eines lebenden Fossils?
Nautilus
Latimeria
Limulus
Ginkgo
Ammonit
Die Entstehung von Flügeln bei Vögeln und Insekten beruht auf einer ...
... homologen Entwicklung.
... komplementären Entwicklung.
... isotopen Entwicklung.
... konvergenten Entwicklung.
... polymeren Entwicklung.
Die Entwicklung von Flügeln bei Adlern, Fledermäusen und Flugsauriern werden als Parallelismus bezeichnet, weil sie ...
... auf identischen Umweltverhältnissen beruhen.
... auf identischen Ernährungsweisen beruhen.
... auf identischen Grundbauplänen beruhen.
... auf identischen Sinnesorganen beruhen.
... identischen Zufällen beruhen.
Welche der folgenden Arten kann als Mosaikform bezeichnet werden, weil sie typische Merkmale zweier Wirbeltierklassen besitzt.
Tiktaalik.
Archaeopteryx.
Ginkgo.
Nautilus.
Schabeltier.
Die Bezeichnung "Urvogel" für Archaeopteryx ist nicht zutreffend, weil ...
... die Gattung Archaeopteryx sehr wahrscheinlich ausgestorben ist und keine vogelartigen Nachkommen hervorgebracht hat.
... die Gattung Archaeopteryx noch nicht zum selbstständigen Fliegen in der Lage gewesen ist.
... weil die Gattung Archaeopteryx noch eierlegend gewesen ist.
... weil die Gattung Archaeopteryx noch eine bewegliche Schwanzwirbelsäule besessen hat.
... weil die Gattung Archaeopteryx noch keinen Schnabel, sondern noch einen bezahnten Kiefer besessen hat.
Welche körperlichen Anpassungen für das Leben an Land mussten die ersten Landwirbeltiere entwickeln?
Lebende Jungen gebären
Eine Körperbedeckung aus Hornschuppen zum Schutz vor Austrocknung
Ein Atmungssystem zur Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft
Gliedmaßen mit einem beweglichen Knochengerüst und motorischen Muskeln
Eine Körperbedeckung aus Haaren oder Federn zum Schutz vor Auskühlung
Mit welcher Methode kann das grobe Alter eines Fossils ohne technische Hilfsmittel und Geräte bestimmt werden?
Stratigraphie
Leitfossilien
Pollenanalyse
Paläomagnetismus
Kalium-Argon-Radiometrie
Für welche Datierungsmethode muss ein Fossil unbedingt in vulkanisches Gestein eingebettet sein?
Uran-Radiometrie
14C-Radiometrie
Kalium-Argon-Radiometrie
Paläomagnetismus
Dendrochronologie
